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Forschungsbericht 2007

 

Arbeitsbereich Klinische Psychologie in der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie

Leiter: Prof. Dr. U. Hartmann, Dipl.-Psych.

 

 


I. Forschungsprofil

 

Der Arbeitsbereich Klinische Psychologie in der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie verfolgt traditionell zwei Forschungsschwerpunkte:

1. Klinisch-psychologische Forschung im engeren Sinn, darunter v.a.:

  • Psychotherapieforschung, speziell zur stationären Psychotherapie
  • Verhaltensmedizinische Forschung, u.a. mit dem Einsatz von Biofeedback.

2. Sexualforschung, mit den derzeitigen Schwerpunkten:

  • Psycho-neuro-immunologische und –endokrinologische Grundlagenforschung zur Psychobiologie normaler und gestörter sexueller Reaktion
  • Klinische Forschung zu neuen medikamentösen und psychotherapeutischen Therapiekonzepten bei sexuellen Funktionsstörungen des Mannes und der Frau, Paraphilien/Sexualdelinquenz und Störungen der Geschlechtsidentität
  • Erforschung der Zusammenhänge zwischen Variablen der Paarbeziehung und der Paarsexualität inklusive der Entwicklung innovativer Therapiekonzepte.

     


II. Forschungsprojekte


1. Forschungsschwerpunkt:

 

Psychische Faktoren und Persönlichkeitsmerkmale bei Personen mit pathologischen Internet-Nutzungs-Verhalten mit dem Schwerpunkt pornographischer Inhalte  –  Eine empirische Studie

 

Der Arbeitsbereich Klinische Psychologie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Einfluss von psychischen Faktoren und Persönlichkeitsmerkmalen auf das Sexualverhalten mit dem Ziel der Weiterentwicklung und Spezifizierung sexualtherapeutischer Verfahren. Neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Internetpornographie bieten die Möglichkeit, professionellen Helfern passgenaue Behandlungsmaßnahmen zur Verfügung zu stellen, die allgemeine, therapeutische Verfahren ablösen oder ergänzen könnten. Für die Betroffenen bestünde damit Aussicht auf eine verbesserte gesundheitliche Versorgung. Das Risiko für negative soziale und wirtschaftliche Folgen, wie eine strafrechtliche Verfolgung oder die Kündigung durch den Arbeitgeber, könnte minimiert werden. Diese Argumente untermauern den Bedarf nach einer differenzierten Betrachtung dieser Konsumenten und somit den Nutzen dieser Studie.

 

Seit Beginn des Internets steigt die Zahl der Nutzer permanent. In Deutschland liegt sie nach der ARD/ZDF-Online-Studie 2005 bei 37,5 Millionen Erwachsenen, was bei der letzteren Steigerungsrate auf den Zuwachs Älterer und Nicht-Berufstätiger zurück zu führen ist (Von Eimeren, 2005). Mit der steigenden Zahl der Internetnutzer gewinnt auch die derer mit einem pathologischen Nutzungsverhalten an Bedeutung. 3,2 % einer repräsentativen Befragung sind internetsüchtig und verbringen 34.6 Stunden pro Woche im Internet (Hahn und Jerusalem, 2001). Diese schließt auch Konsumenten von pornographischem Material ein.
Das zeigt sich auch an der steigenden Zahl der Betroffenen, die in unserer sexualtherapeutischen Ambulanz diesbezüglich um Unterstützung bitten. Sie klagen darüber, sich im Internet pornographische Darstellungen betrachten und/oder herunterladen zu müssen und nicht damit selbständig aufhören zu können. Es handelt sich bei dieser Personengruppe ausschließlich um Männer, die dem pathologischen Verhalten bereits längere Zeit nachgehen, dabei sexuelle Erregung verspüren, zuweilen zeitgleich sexuellen Praktiken nachgehen oder dieses Material in großem Umfang archivieren. Das nicht regulierbare Verhalten und damit verbundene negative Auswirkungen auf bestehende Partnerschaften, die eigene Psyche sowie das Sozialleben an sich sind Anlass für ihr Hilfegesuch.

 

Ziel: Die Studie soll Aufschluss darüber geben, ob sich die Konsumenten mit o.g. Nutzungsverhalten von denen mit pathologischen Internet-Nutzungsverhalten bezüglich anderer Inhalte (z.B. Spiele) in ihren Persönlichkeitsmerkmalen, sexuellen Merkmalen (Erfahrungen, Phantasien, Funktions-, Geschlechtsidentitätsstörungen), der Art ihres Konsums, ihrer Herkunft unterscheiden und wenn ja, wie. Zudem soll geklärt werden, ob und welche Gemeinsamkeiten bei Personen mit einem pathologischen Nutzungsverhalten, unabhängig von den konsumierten Inhalten bestehen. Eine Differenzierung der Merkmale gesunder und pathologischer Nutzer soll der Kontrolle dienen.
Die zentrale Fragestellung dieser Studie lautet, unter welchen Bedingungen und welchen Merkmalskonstellationen kommt es zum pathologischen Konsum pornographischen Materials im Internet? Zusammenhänge von Persönlichkeitsmerkmalen sowie psychischen Faktoren der Konsumenten und Art der Internetnutzung (z.B. Häufigkeit, Selbstkontrolle) sowie den jeweils konsumierten Inhalten (Legales, illegales Material, Erotika) sollen Antworten auf diese Frage geben.
Wissenschaftlicher Hintergrund: Derzeit werden zur Gewinnung allgemeingültiger Aussagen über Sex und Pornographie im Internet komplexe Sachverhalte mangels genauer und fundierter Informationen oftmals vereinfacht dargestellt. Zwar liegen vereinzelte Ergebnisse über den Zusammenhang einiger Persönlichkeitseigenschaften und der Präferenz bestimmten pornografischen Materials vor. So beschäftigte sich A. F. Bogaert (2001) mit diesem Thema und stellte sich die Frage nach der Präferenz pornografischen Materials. Die Teilnehmer seiner Studie bezogen die pornografischen Darstellungen  allerdings nicht aus dem Internet und die Anzahl der von ihm untersuchten Eigenschaften war sehr begrenzt. Andere wie Zimmerl (1998) beschäftigten sich eingehend mit dem Phänomen „Chatten“ – miteinander kommunizieren im Internet.
Eine Studie, die sich insbesondere mit den Persönlichkeitsmerkmalen und psychischen Faktoren der Konsumenten von Pornographie im Internet beschäftigt, steht noch aus. Es sind aber gerade die Rahmenbedingungen höhere Anonymität, schnellere Verfügbarkeit, andere Akzeptanz und die eigene Atmosphäre des Internet, die eine gesonderte Untersuchung dieser Gruppe von Pornokonsumenten notwendig macht. Die mit dieser Arbeit gewonnenen Daten sollen eine differenzierte Betrachtung der unterschiedlichen Konsumenten nach handhabbaren Subtypen und Kategorisierungsansätzen ermöglichen.

 

Methode: Es ist eine monozentrische, retrospektive, offene, exploratorische Studie mit der ätiologischen Fragestellung: Unter welchen Bedingungen und welchen Merkmalskonstellationen kommt es zum pathologischen Konsum pornographischen Materials im Internet? Es sollen 60 männliche Personen ab 20 Jahren eingeschlossen werden, die an 2 Terminen a` 2 ½ Stunden klinische Fragebogen bearbeiten werden. Die Männer entsprechen den Ein – und Ausschlusskriterien zweier Vergleichsgruppen; eine Kontrollgruppe erhält selbige Fragebogen zur Bearbeitung. Der Untersuchungszeitraum soll sich über ½ Jahr erstrecken.
Vorläufige Ergebnisse: Die Auswertung der bisher zur Verfügung stehenden Fragebogen-Sets ergab einige aufschlussreiche Ergebnisse, die Eingang in zukünftige Therapien finden könnten. Es seien an dieser Stelle exemplarisch einige Faktoren genannt: Die Konsumenten von Pornographie im Internet unterscheiden sich von der Normalbevölkerung darin, dass Ihnen Wertschätzung und soziale Anerkennung besonders viel wert ist. Kritik, Streit und Abhängigkeit wird von ihnen deutlich mehr abgelehnt als von anderen. Die biografische Anamnesen dieser Personen sowie lerntheoretische Überlegungen lassen darauf schließen, dass der Internet-Pornokonsum ein kompensatorisches Verhalten für mangelnde adäquate Bewältigungsmechanismen ist. Eine Bestätigung der gemeinsamen Persönlichkeitsmerkmale aller untersuchten Pornokonsumenten würde einen Hinweis für passgenaue therapeutische Interventionsmöglichkeiten liefern.
Ausblick: Die Studie soll als exploratorische Studie verstanden werden, die dem vortheoretischen Erkenntnisgewinn dient und keinen Anspruch auf Vollständigkeit möglicher Einflusskomponenten erhebt. Dahinter steckt die Absicht, die verschiedenen Persönlichkeitsmerkmale und deren Korrelationen untereinander näher zu untersuchen.

Projektleitung: K. Zwitzers, U. Hartmann

Literatur
Bogaert, A.F., Personality, Individual Differences, and Preferences for the Sexual Media. Archives of Sexual Behavior, Vol. 30, No. 1, 2001
Hahn, A. & Jerusalem, M. (2001). Internetsucht: Jugendliche gefangen im Netz. In J. Raithel (Hrg.). Risikoverhalten Jugendlicher: Erklärungen, Formen und Intervention. Berlin: Leske + Budrich.
Von Eimeren, B. et al. (2005). Nach dem Boom: Größter Zuwachs in internetfernen Gruppen. In: Media Perspektiven No. 8, 2005, S.365
Zimmerl, H.D. Panosch, B. & Masser, J. (1998). Internetsucht – Eine neumodische Krankheit. Versuch einer Antwort anhand einer Untersuchung der Applikation: Chatroom. [Online]. Available: http://gin.uibk.ac.at/gin/freihtml/chatlang.htm


2. Weitere Forschungsschwerpunkte:

Neue Konzepte und Strategien in der Therapie von sexuell gestörten Paarbeziehungen: Theoretische und empirische Untersuchung zur Anwendung des systemischen Ansatzes von D. Schnarch

Mitarbeiter: D. Wuttig, U. Hartmann

Im Rahmen der Weiterentwicklung sexualtherapeutischer Verfahren für Paare beschäftigt sich dieses Projekt mit der Untersuchung neuer Ansätze mit dem Ziel der Entwicklung integrativer sexualtherapeutischer Verfahren. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, relevante Prädiktoren für eine lebendige und befriedigende Sexualität in einer längerfristigen Partnerschaft aufzuzeigen und Informationen für die Entwicklung angemessener Behandlungsmaßnahmen für Paar- und Sexualtherapeuten bereitzustellen.


Physiologische Bedeutung von Prolaktin für reproduktive Funktionen bei Frauen

Mitarbeiter: T. Krüger, B. Lehners (Zürich), M. Egli (Zürich)
Förderung: Herrmann Klaus-Stiftung (Zürich)

Stimmungsaufhellende Effekte vestibulärer Stimulation im 3D-Drehstuhl
Mitarbeiter: T. Krüger, M.A. Wollmer (Zürich)
Förderung: Herrmann Klaus-Stiftung (Zürich)


Einfluss der intranasalen Applikation von Oxytocin auf die Endokrinologie und sexuelle Erregung bei Frauen
Mitarbeiter: F. Deiter, S. Philippsohn, U. Hartmann, T. Krüger

Das Neuropeptid Oxytocin ist in seiner Bedeutung für sexuelle Erregung und Paarbindung noch unzureichend erforscht. Die leicht durchführbare und nebenwirkungsarme intranasale Applikationsform soll hier bei gesunden jungen Frauen getestet werden (eine entsprechende Studie an Männern ist in Zürich durchgeführt worden).


Auswirkung der intranasalen Applikation von Oxytocin auf sexuelle Parameter bei Paaren im natürlichen Setting
Mitarbeiter: F. Deiter, U. Hartmann, T. Krüger

Das Neuropeptid Oxytocin ist in seiner Bedeutung für sexuelle Erregung und Paarbindung noch unzureichend erforscht. Die leicht durchführbare und nebenwirkungsarme intranasale Applikationsform soll hier bei Paaren im „natürlichen Setting“, d.h. im normalen häuslichen Umfeld getestet werden, da so die Effekte der Substanz auf Sexualität und Bindungserleben deutlicher erkennbar werden.


Klinische Studie zur Prüfung der Wirkung eines PDE5-Hemmers (Vardenafil) bei Männern mit erektiler Dysfunktion auf die sexuelle Lebensqualität und die der Partnerinnen.

Mitarbeiter: S. Philippsohn, K. Heiser, C. Rüffer-Hesse, K. Zwitzers
Förderung: Industrie


Klinische Studie zur Prüfung von Verträglichkeit und Wirksamkeit von Flibanserin bei prämenopausalen Frauen mit hypoaktiven sexuellem Verlangen (hypoactive sexual desire disorder, HSDD).

Mitarbeiter: S. Philippsohn, K. Heiser, C. Rüffer-Hesse, K. Zwitzers
Förderung: Industrie

Entwicklung, Erprobung und Anpassung eines speziell erarbeiteten, standardisierten und manualisierten paartherapeutischen Programms zur Behandlung von Patienten mit sexuellen Appetenzstörungen.

Mitarbeiter: J. von Johnn-Adler, U. Hartmann


Sexuelle Appetenzstörungen bei Frauen: Eine randomisierte, placebokontrollierte, doppelblinde Therapievergleichsstudie zur Überprüfung der Effektivität einer pharmakologischen Behandlung (Bupropion-hydrochlorid: Elontril®), einer Paar-Sexualtherapie und eines kombinierten Behandlungsansatzes

Diese an einer Stichprobe von ca. 150 Frauen mit sexueller Lustlosigkeit geplante Untersuchung baut auf unseren Erfahrungen mit zwei bei uns durchgeführten Pilotstudien auf und auf der Kenntnis neuerer sexualmedizischer Forschungsergebnisse und psychotherapeutischer Behandlungsansätze. Daraus ergaben sich Hinweise, dass bei dem multifaktoriell verursachten Störungsbild der sexuellen Appetenzstörung mit einer Kombination aus einer zentral wirksamen dopaminergen Substanz und begleitender Psychosexualtherapie, vorzugsweise unter Einbeziehung des Partners, die besten Behandlungsergebnisse zu erwarten sind.

Mitarbeiter: C. Rüffer-Hesse, K. Heiser, S. Philippsohn, D. Wuttig, U. Hartmann
Eingereicht bei BMFT/DFG im Förderprogramm „Klinische Studien“

 


II. Publikationen


1. Originalarbeiten

Hartmann, U., Rüffer-Hesse, C. (2007): Sexualität und Pharmakotherapie: Arzneimittelinduzierte sexuelle Funktionsstörungen und medikamentöse Optionen zur Behandlung sexueller Dysfunktionen. Bundesgesundheitsblatt 50: 19-32.

 

Hartmann, U., Burkart, M. (2007): Erectile dysfunctions in patient-physician-communication: Optimized strategies for addressing sexual issues and the benefit of using a patient questionnaire. Journal of Sexual Medicine 4: 38 - 46.

 

Hartmann, U. (2007): Depression and sexual dysfunction. Journal of Men’s Health and Gender 4: 18 - 25.

 

Paul T, Schiffer B, Gizewski E, Zwarg T, Krueger THC, Karama S, Schedlowski M, Forsting M. Brain processing of visual sexual stimuli in heterosexual and homosexual males: a functional magnetic resonance imaging study. Human Brain mapping, 2007, Jul 17, Epub ahead of print.

 

Schiffer B, Peschel T, Paul T, Gizewski E, Forsting M, Leygraf N, Osterheider M, Schedlowski M, Krueger THC. Structural Brain Alterations in the Frontostriatal System and Cerebellum in Pedophilia. Journal of Psychiatric Research, 2007, 41: 753-762.

 

Schiffer B, Paul T, Gizewski E, Forsting M, Leygraf N, Hintersdorf M, Schedlowski M & Krueger THC. Brain response to visual sexual stimuli in homosexual pedophiles, Journal of Psychiatry and Neuroscience, 2007, in press.

 

Burri A, Heinrichs M, Schedlowski M, Krueger T. Acute effects of intranasal oxytocin on sexual and endocrine function in males. The Journal of Sexual Medicine, 2007: 4 S2: 117.

 

Krueger THC, Schiffer B, Eikermann M, Hartmann U, Schedlowski M. Continuous neurochemical measurement of cerebrospinal fluid during the human sexual response cycle. Experimental and Clinical Endocrinology and Diabetes, 2007: 115.

 

2. Übersichtsarbeiten

Hartmann, U. (2007): Depressionen und sexuelle Funktionsstörungen: Aspekte eines vielschichtigen Zusammenhangs. Psychiatrische Praxis 34, Suppl. 3: S314 – S317.

 

Hartmann, U. (2007): Words of Wisdom Re: Effects of a new functional-sexological treatment for premature ejaculation. European Urology 52: 1258 – 1261.

 

3. Buchbeiträge, Monographien, Herausgeberschaft von Büchern

Hartmann, U., Waldinger, M. (2007): Treatment of Delayed Ejaculation. In: Leiblum, S:R. (ed.): Principles and Practice of Sex Therapy. New York: Guilford, 4th ed., S. 241 – 276. 

 

Krueger THC, Schedlowski M, Hartmann, U., Exton M. (2007) Neuroendocrine processes during sexual arousal and orgasm. In: The Psychophysiology of Sexual Behavior. Ed. Erick Janssen. Indiana University Press, Bloomington, Indiana USA, pp 83-102..

 

4. Publizierte Abstracts

2007 wurden 2 Abstracts publiziert.

 


III. Habilitationen, Dissertationen und Diplomarbeiten


Schweizer-Böhmer, I. (Dr. rer. Biol. hum.): Erotische Imagination: Inhalte sexueller Phantasien und Persönlichkeitsakzentuierungen. Eine Untersuchung an 100 Frauen.

 

Aurich, A. (Dr. med.): Einfluss von Sildenafil auf Kognition, Hormone und cerebralen Blutfluss bei gesunden Probanden.


Weitere Tätigkeiten in der Forschung:

Prof. Dr. U. Hartmann: Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin und Sexualtherapie (DGSMT); Fachgutachter für verschiedene nationale und internationale wissenschaftliche Journals; Mitherausgeber der Zeitschrift „Blickpunkt der Mann“; Mitglied des Editorial Board des „International Journal of Transgenderism“; Mitglied der wissenschaftlichen Fachkommissionen der 2. (2003) und 3. (2009) internationalen Konsenuskonferenzen zu sexuellen Dysfunktionen (veranstaltet von der WHO, der Int. Society for Sexual Medicine und der American Foundation for Urologic Diseases).