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Forschungsbericht 2005

 

Arbeitsbereich Klinische Psychologie in der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie
Leiter: Prof. Dr. U. Hartmann, Dipl.-Psych.

 

I. Forschungsprofil

 

Der Arbeitsbereich Klinische Psychologie in der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie verfolgt traditionell zwei Forschungsschwerpunkte:

1.         Klinisch-psychologische Forschung im engeren Sinn, darunter v.a.:

  • Psychotherapieforschung, speziell zur stationären Psychotherapie
  • Verhaltensmedizinische Forschung, u.a. mit dem Einsatz von Biofeedback.

2.         Sexualforschung, mit den derzeitigen Schwerpunkten:

  • Psycho-neuro-immunologische und –endokrinologische Grundlagenforschung zur Psychobiologie normaler und gestörter sexueller Reaktion
  • Klinische Forschung zu neuen medikamentösen und psychotherapeutischen Therapiekonzepten bei sexuellen Funktionsstörungen des Mannes und der Frau, Paraphilien/Sexualdelinquenz und Störungen der Geschlechtsidentität.

 

II. Forschungsprojekte

 

1. Forschungsschwerpunkt:

 

Psychobiologie sexueller Reaktionen des Menschen: Neuroendokrine und kardiovaskuläre Effekte während sexueller Aktivität bei multiorgastischen Frauen

 

Im Rahmen sexualmedizinischer Fragestellungen beschäftigt sich unsere Arbeitsgruppe in Kooperation mit Arbeitsgruppen des Uni-Klinikums Essen und der ETH Zürich intensiv mit den funktionellen Zusammenhängen zwischen sexueller Erregung und neuroendokrinen Veränderungen bei Männern und Frauen. Vor dem Hintergrund der heterogenen Befundlage über die Auswirkungen sexueller Erregung und Orgasmus auf neuroendokrine Parameter wurden in den bisherigen Experimenten die Effekte sexueller Erregung und durch Masturbation induziertem Orgasmus auf neuroendokrine Parameter bei gesunden männlichen und weiblichen Probanden analysiert. Neben der kontinuierlichen Registrierung von kardiovaskulären Parametern wurde über einen Zeitraum von einer Stunde vor, während sowie nach der sexuellen Stimulation kontinuierlich Blut entnommen, aus dem in 10 Minuten‑Intervallen sympathikoadrenale, hypophysäre sowie gonadale Hormone analysiert wurden. Zusammenfassend zeigen diese Ergebnisse, dass die sexuelle Stimulation und der Orgasmus zu einer sympathischen Aktivierung führt, die in signifikanten Veränderungen im systolischen und diastolischen Blutdruck, der Herzfrequenz sowie in signifikanten Anstiegen in den Adrenalin‑ und insbesondere Noradrenalinplasma­konzentrationen bei Männern und Frauen messbar ist. Im Gegensatz dazu bleiben die Cortisolspiegel unverändert. Die Analyse der hypophysären Hormone zeigte signifikante Anstiege in den Plasmakonzentrationen von Prolaktin nach dem Orgasmus, die bei der Frau ausgeprägter ausfallen als beim Mann. Bei Männern und Frauen blieb der Prolaktinspiegel noch eine Stunde nach dem Orgasmus signifikant erhöht. Im Gegensatz zu den ausgeprägten Veränderungen beim Prolaktin blieben alle anderen untersuchten hypophysären (LH, GH, FSH, ß‑Endorphin) sowie gonadalen Hormone (Testosteron, Progesterone, Estradiol) bei Männern und Frauen durch die sexuelle Stimulation und den Orgasmus unbeeinflusst.

 

Die vorliegende Arbeit ist im Rahmen dieses größer angelegten Forschungsvorhabens konzipiert worden und soll der weiteren Aufdeckung von funktionalen bzw. physiologischen gegenüber dysfunktionalen bzw. pathophysiologischen Regulationsmechanismen der neuroendokrinen Steuerung der sexuellen Reaktionen bei der Frau dienen. Dabei richtete sich hier wie in den vorangegangenen Studien der Fokus vorwiegend auf die Bedeutung des Prolaktins. So steht im Zentrum der vorliegenden Studie die Absicht, die besondere Rolle des Prolaktins in der Regulation von Sexualität weiter zu beleuchten, indem der Effekt von sexueller Aktivität auf den Prolaktinspiegel unter spezifischen Bedingungen betrachtet wird. Nach den vorliegenden Ergebnissen wurde von uns die Hypothese aufgestellt, dass die postorgastische Prolaktinerhöhung einerseits eine neuroendokrine Antwort zur Steuerung reproduktiver peripherer Organe sein könnte (im Sinne einer Erhöhung des Reproduktionserfolgs), zum anderen aber auch als eine Art zentraler negativer Feedback-Regulator auf dopaminerge Neurone, welche eine Funktion in der Steuerung sexueller Appetenz und Refraktärität haben, wirken könnte. Die postorgastische Refraktärphase schließlich stellt den hemmenden Faktor für die Aufrechterhaltung sexueller Appetenz und Erektionsfähigkeit beim Mann dar. Dieser Ausgangspunkt stellt nun die neuroendokrinologische Untersuchung multiorgastischer Potenziale von Männern und Frauen in das weitere Interesse. Besondere Aufmerksamkeit gilt also der Annahme, dass bei sexueller Aktivität, die zu multiplen Orgasmen führt, im Vergleich zu sexueller Betätigung mit nachfolgendem einfachen Orgasmus mit klassischer Refraktärphase, eine differente sexuelle neuroendokrine Reaktion, d.h. eine ausbleibende postorgastische Prolaktinausschüttung nachweisbar sein müsste.

 

Um diese Annahme zu verifizieren, verglichen wir zunächst in einer Einzelfallstudie die Prolaktin-Antwort eines multiorgastischen gesunden Mannes mit dem von neun Männern mit klassischer Refraktärphase nach dem Orgasmus. Der untersuchte multiorgastische Mann zeigte tatsächlich im Gegensatz zu den anderen Männern bei drei aufeinander folgenden masturbationsinduzierten Orgasmen keinen Anstieg der Prolaktinkonzentration. Diese Studie erhärtete also die Hypothese, dass Prolaktin eine steuernde Rolle im sexuellen Sättigungsmechanismus einnehmen könnte und legte damit den Grundstein zu der hier beschriebenen Studie.

 

Methode: Die vorliegende Untersuchung macht sich die höhere Prävalenz der Multiorgasmusfähigkeit bei Frauen zunutze, indem sie die neuroendokrinologische Reaktion von  multiorgastischen gesunden Frauen auf masturbationsinduzierte Orgasmen untersucht. Zusätzlich beschäftigt sie sich auch durch die in das Studiendesign eingearbeiteten psychologischen Erhebungen mit einem möglichen Zusammenhang zwischen psychosexuellen Faktoren und der Multiorgasmusfähigkeit.

 

Es wurden insgesamt 11 gesunde multiorgasmuserfahrene Frauen im Alter zwischen 20 und 39 Jahren untersucht. Es fanden für jede Probandin zwei Sitzungen von jeweils sechzigminütiger Dauer statt: Zum einen eine Kontroll- und zum anderen eine Experimentalsitzung. Während des Experimentalsettings erfolgte über ein bewährtes spezielles Blutentnahmesystem, das erlaubte, die Intimsphäre der Patientinnen zu wahren, eine kontinuierliche Blutentnahme. Das Setting gliederte sich in drei gleich lange Sequenzen. Während der ersten und letzten Sequenz waren die Versuchsteilnehmerinnen angehalten, sich einen neutralen Dokumentarfilm anzuschauen. Während der mittleren Sequenz wurde den Probandinnen eine erotische Filmsequenz gezeigt, während der die Probandinnen mittels Masturbation zu zwei Orgasmen gelangen sollten. Zusätzlich zu der kontinuierlichen Blutentnahme erfolgte eine Messung der vaginalen Durchblutung mittels Vaginalplethysmograph und die Messung der kardiovaskulären Parameter mittels Blutdruck- und Pulsmessgerät zur Objektivierung der Zeitpunkte der Orgasmen. Die Kontrollsitzung beinhaltete  bei gleichen Messungen eine einzige Sequenz von einem Zeitraum von einer Stunde, in der den Probandinnen ein neutraler Dokumentarfilm dargeboten wurde,    ohne  dass sie sexueller Aktivität nachgehen sollten. Die kontinuierliche Blutentnahme ermöglichte die Bestimmung der Hypophysenvorderlappenhormone Prolaktin, FSH und LH, der Sexualsteroide Testosteron und 17ß-Estradiol, der Katecholamine Adrenalin und Noradrenalin, sowie des Cortisols. Zusätzlich erfolgte eine Erhebung psychologischer Faktoren mittels spezieller Fragebögen.

 

Ergebnisse: Neben den bekannten kardiovaskulären Effekten zeigten auch die Auswirkungen sexueller Aktivität auf die  Katecholamine und die Hypophysenhormone FSH und LH sowie auf die Sexualsteroide und das Cortisol in dem beschriebenem Experimentalsetting das in vorhergehenden Studien wiederholt gezeigte Reaktionsmuster. Das besonders im Interesse stehende Prolaktin zeigte ein in drei Gruppen einteilbares Muster. Zum einen erfolge bei vier der 11 Probandinnen ein bis zu achtfacher Anstieg der postorgastischen Prolaktinkonzentration, zum anderen zeigten vier weitere Probandinnen einen 100%igen Prolaktinanstieg wie bei Messungen bei singulären Orgasmen. Eine dritte Gruppe von drei Probandinnen zeigte postorgastisch keinen signifikanen Prolaktinanstieg, entsprechend der oben beschriebenen Einzelfallstudie. Des Weiteren zeigte die Auswertung eines speziell für die psychologische Erörterung der Multiorgasmusfähigkeit angefertigten Fragebogens, ein uneinheitliches und variationsreiches Bild der Beschreibungen in Bezug auf das Multiorgasmuserleben, zum einen im Vergleich zwischen den Probandinnen untereinander und zum anderen im Vergleich verschiedener sexueller Erlebnisformen (z.B. unterschiedliche Sexualpraktiken, Masturbation, Partnerkontakt) der einzelnen Probandinnen selbst.

 

Schlussfolgerungen: In Zusammenhang mit der noch nicht vollständig abgeschlossenen Auswertung der psychologischen Fragebögen geben die Ergebnisse dieser Untersuchung Hinweise darauf, dass der sexuelle Sättigungsmechanismus insbesondere bei Frauen als ein vielschichtiges Phänomen  zu verstehen ist, das aus sich gegenseitig beeinflussenden komplexen neurobiologischen und psychologischen Einfußgrößen zusammengesetzt scheint und nicht einem einheitlichen Reaktionsmechanismus unterliegt. Zumindest bei multiorgastischen Frauen gibt es offensichtlich unterschiedliche Muster des Zusammenhangs zwischen Orgasmuserleben und Prolaktinantwort, die der einfachen Gleichung „Orgasmus = Prolaktinerhöhung = sexuelle Sättigung“ widersprechen.  Deutlich wurde allerdings auch, dass die Fähigkeit, multiple Orgasmen zu erleben, bei Frauen ein heterogenes Merkmal ist mit verschiedenen, bislang kaum untersuchten Unterformen. Insgesamt geben die Resultate dieser Studie zahlreiche Anknüpfungspunkte für weitere Forschungsfragestellungen.

 

Mitarbeiter: N. Sarkar, U. Hartmann, T. Krüger (Zürich)

 

2. Weitere Forschungsschwerpunkte:

 

Prolaktin, Dopamin und neuronale Systeme in der Steuerung von normalem und deviantem Sexualverhalten: Von der Peripherie zum ZNS
Die funktionellen Zusammenhänge zwischen sexueller Erregung und Orgasmus und neuroendokrinen Parametern sind beim Menschen wenig verstanden. Die bisherigen eigenen Forschungsarbeiten dokumentieren eine zentrale Rolle von Prolaktin-Plasmakonzentrationen in der Regulierung appetitiven und konsumatorischen Sexualverhaltens beim Menschen. Dieser in der Peripherie nachgewiesene Mechanismus soll mit Blick auf das zentrale Nervensystem weiter analysiert werden. Durch kontinuierliche Aufzeichnung der Konzentrationen von Peptiden, Neurotransmittern und deren Metaboliten im Liquor soll geklärt werden, ob erhöhte Prolaktinspiegel tatsächlich schnell von der Peripherie ins ZNS gelangen und hier dopaminerge Systeme beeinflussen. Neben der Analyse von Transmittersystemen (volume transmission) sollen außerdem neuronale Netzwerke mittels funktioneller Kernspintomografie bei gesunden Männern und pädophilen Sexualstraftätern identifiziert werden (wiring transmission), die an der Steuerung von sexuellem Appetenzverhalten und Orgasmus beteiligt sind. Der Brückenschlag zwischen funktioneller Bildgebung und neuroendokrin-neurochemischen Mechanismen wird wiederum durch die Untersuchung von prolaktinerg-dopaminergen Transmittersystemen vor und nach sexueller Aktivität mit Liganden-Rezeptorstudien im kombinierten PET/ CT erfolgen. Mit diesen Untersuchungen sollen die Bedeutung der Orgasmus-induzierten Prolaktinveränderungen für das sexuelle Erregungsmuster beim Menschen weiter analysiert werden und darüber hinaus eine Basis für das Verständnis von zentralen Steuerungsmechanismen sexueller Funktionen bei gesunden Männern und pädophilen Patienten geschaffen werden.

Mitarbeiter: U. Hartmann, T. Krüger (Zürich), N. Leygraf (Essen), M. Forsting

(Essen), E. Gizewski (Essen), M. Schedlowski (Zürich)

Drittmittelgeber: DFG

 

Ejaculatio praecox (vorzeitiger Samenerguss) bei Männern: Psychologische und organische Verursachungsfaktoren und Entwicklung sexualtherapeutischer und medikamentöser Behandlungsstrategien.

Mitarbeiter: Prof. Dr. Dipl.-Psych. U. Hartmann, Dr. med. C. Rüffer-Hesse, Dr. med. S. Philippsohn in Zusammenarbeit mit PD Dr. S. Machtens und Dr. S. Ückert (Abt. für Urologie der MHH)

Förderung von Teilprojekten durch die Pharmazeutische Industrie

 

Eine klinische Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit verschiedener Dosierungen und Kombinationen eines neueren Phosphodiesterase-Typ 5-Hemmers mit sofortigem bzw. verzögertem Wirkungseintritt bei Männern mit erektiler Dysfunktion

Mitarbeiter: C. Rüffer-Hesse, K. Heiser, S. Philippsohn, K. Zwitzers, U. Hartmann;

Förderung: Industrie

 

Eine klinische Studie zur Überprüfung eines vorbeugenden Effektes einer täglichen Einnahme von Vardenafil (Phosphodiesterase - Typ 5-Hemmer) 10mg bei Männern mit mittelgradiger erektiler Dysfunktion und Hypertonus und/oder Diabetes mellitus Typ II.

Mitarbeiter: C. Rüffer-Hesse, K. Heiser, S. Philippsohn, K. Zwitzers, U. Hartmann

Förderung: Industrie

 

Eine klinische Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit eines neuen serotonergen Wirkstoffes bei Männern mit Ejaculatio praecox

Mitarbeiter: C. Rüffer-Hesse, K. Heiser, S. Philippsohn, K. Zwitzers, U. Hartmann

Förderung: Industrie

 

Eine klinische Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit eines neuen serotonergen Wirkstoffes in der Langzeitanwendung bei Männern mit Ejaculatio praecox

Mitarbeiter: C. Rüffer-Hesse, K. Heiser, S. Philippsohn, U. Hartmann

Förderung: Industrie

 

Studie zur Validierung eines neu entwickelten Fragebogens zur Diagnostik sexueller Appetenzstörungen bei Frauen: „Fragebogen zum sexuellen Interesse und Verlangen – Frauen“.

Mitarbeiter: C. Rüffer-Hesse, S. Philippsohn, K. Heiser, J. von Johnn-Adler, K. Zwitzers, U. Hartmann

Förderung: Industrie

 

Erotische Imagination bei Frauen: Eine empirische Studie zum Zusammenhang von sexuellen Problemen und Persönlichkeitsfaktoren.

Mitarbeiter: I. Schweizer, U. Hartmann

 

Entwicklung, Erprobung und Anpassung eines speziell erarbeiteten, standardisierten und manualisierten paartherapeutischen Programms zur Behandlung von Patienten mit sexuellen Appetenzstörungen.

Mitarbeiter: J. von Johnn-Adler, U. Hartmann

 

Sexuelle Appetenzstörungen bei Frauen: Eine randomisierte, placebokontrollierte, doppelblinde Therapievergleichsstudie zur Überprüfung der Effektivität einer pharmakologischen Behandlung (Bupropion-hydrochlorid: Zyban SR®), einer Paar-Sexualtherapie und eines kombinierten Behandlungsansatzes

Diese an einer Stichprobe von ca. 150 Frauen mit sexueller Lustlosigkeit geplante Untersuchung baut auf unseren Erfahrungen mit zwei bei uns durchgeführten Pilotstudien auf und auf der Kenntnis neuerer sexualmedizischer Forschungsergebnisse und psychotherapeutischer Behandlungsansätze. Daraus ergaben sich Hinweise, dass bei dem multifaktoriell verursachten Störungsbild der sexuellen Appetenzstörung mit einer Kombination aus einer zentral wirksamen dopaminergen Substanz und begleitender Psychosexualtherapie, vorzugsweise unter Einbeziehung des Partners, die besten Behandlungsergebnisse zu erwarten sind.

Mitarbeiter: J. von Johnn-Adler, C. Rüffer-Hesse, K. Heiser, S. Philippsohn, K. Zwitzers, D. Wuttig, U. Hartmann

Eingereicht bei BMFT/DFG im Förderprogramm „Klinische Studien“

 

Biofeedback im verhaltenstherapeutischen Behandlungsverlauf: Weiterentwicklung und Erprobung automatisierter Anwendungs- und Aufzeichnungsverfahren für Therapiesitzung und Selbstanwendung

Mitarbeiter: R. Schmidt, N.N.

 

Neue Konzepte und Strategien in der Therapie von sexuell gestörten Paarbeziehungen: Theoretische und empirische Untersuchungen zur Anwendbarkeit des systemischen Ansatzes von David Schnarch.

Mitarbeiter: D. Wuttig, U. Hartmann

 

II.         Publikationen

 

    1.  Originaltabellen:

 

Passie, T., Hartmann, U., Schneider, U., Emrich. H.M., Krüger, T.H.C. (2005): Ecstasy (MDMA) mimics the post-orgasmic state: Impairment of sexual drive and function during acute MDMA-effects may be due to increased prolactin secretion. Medical Hypotheses 64: 899-903.

 

Hartmann, U., Schedlowski, M., Krüger, T.H.C. (2005): Cognitive and partner-related factors in rapid ejaculation: differences between dysfunctional and functional men. World Journal of Urology 23: 93-101.

 

Krüger, T.H.C., Hartmann, U., Schedlowski, M. (2005): Prolactinergic and dopaminergic mechanisms underlying sexual arousal and orgasm in men. World Journal of Urology 23: 130-138.

 

Sperling, H., Hartmann, U., Weidner, W., Stief, C.G. (2005): Erektile Dysfunktion: Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie.  Deutsches Ärzteblatt 102: A1664-1669.

 

Moreira, E., Hartmann, U., Glasser, D.B., Gingell, C. (2005): A population survey of sexual activity, sexual dysfunction and associated help-seeking behaviour in middle-aged and older adults in Germany. European Journal of Medical Research 10: 1-10.

 

Althof, S.E., Leiblum, S.R., Chevret-Measson M., Hartmann, U., Levine, S.B., McCabe, M., Plaut, M., Rodrigues, O., Wylie, K. (2005): Psychological and interpersonal dimensions of sexual function and dysfunction. Journal of Sexual Medicine 2: 793-800.

 

    2. Übersichtsarbeiten:

Passie, T., Hartmann, U., Schneider, U., Emrich, H.M. (2005): Was sind Entaktogene? Pharmakologische und psychopharmakologische Aspekte einer Substanzgruppe. Suchtmed 7: 235-245.

 

Hartmann, U. (2005): Behandlung von erektiler Dysfunktion: Mann und Frau profitieren beide. Der Allgemeinarzt 17:71.

 

   3. Buchbeiträge, Monographien, Herausgeberschaft von Büchern:

Hartmann, U. (2005): Sigmund Freud: Erectile dysfunction from a psychoanalytical perspective. In: Schultheiss, D., Musitelli, S., Stief, C.G., Jonas, U. (Eds..): Classical writings on erectile dysfunction.  An annotated collection of original texts from three millennia: S. 159 - 164. Berlin: ABW Wissenschaftsverlag.

 

Hartmann, U. (2005): Neurobiologische Aspekte sexueller Funktionsstörungen. In: Nissen, G., Csef, H., Berner, W., Badura, F. (Hrsg.): Sexualstörungen – Ursachen, Diagnose, Therapie: S. 26 – 40. Darmstadt: Steinkopff.

 

Rüffer-Hesse, C. (2005): Weibliche Sexualstörungen und ihre Behandlung. In: Nissen, G., Csef, H., Berner, W., Badura, F. (Hrsg.): Sexualstörungen –Ursachen, Diagnose, Therapie: S. 80 -94. Darmstadt: Steinkopff.

 

Publizierte Abstracts
 

Im Jahr 2005 wurden 3 Abstracts publiziert.

 

III.             Habilitationen, Dissertationen und Diplomarbeiten

 

Chereath, D. (Dr. med.): Neuroendokrine und kardiovaskuläre Effekte sexueller Aktivität bei Männern.