SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

Forschungsbericht 2004

 

 

Arbeitsbereich Klinische Psychologie in der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie

Leiter: Prof. Dr. U. Hartmann, Dipl.-Psych.

 

 


I. Forschungsprofil

 

Der Arbeitsbereich Klinische Psychologie in der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie verfolgt traditionell zwei Forschungsschwerpunkte:

1. Klinisch-psychologische Forschung im engeren Sinn, darunter v.a.:

  • Psychotherapieforschung, speziell zur stationären Psychotherapie
  • Ein Programm zur Erforschung von Zwangsstörungen.

2. Sexualforschung, mit den derzeitigen Schwerpunkten:

  • Psycho-neuro-immunologische und –endokrinologische Grundlagenforschung zur Psychobiologie normaler und gestörter sexueller Reaktion
  • Klinische Forschung zu neuen medikamentösen und psychotherapeutischen Therapiekonzepten bei sexuellen Funktionsstörungen, Paraphilien/Sexualdelinquenz und Störungen der Geschlechtsidentität.

 

II. Forschungsprojekte


1. Forschungsschwerpunkt:

 

Ejaculatio praecox (vorzeitiger Samenerguss) bei Männern: Psychologische und organische Verursachungsfaktoren und Entwicklung sexualtherapeutischer und medikamentöser Behandlungsstrategien.

 

Obwohl Ejakulationsstörungen, vor allem die vorzeitige Ejakulation (Ejaculatio praecox), mit 20 – 30% eine deutlich höhere Prävalenz als erektile Dysfunktionen aufweisen und damit die häufigste sexuelle Dysfunktion des Mannes darstellen, haben sie innerhalb der Medizin bisher nur eine sehr geringe Beachtung gefunden. Darüber hinaus gibt es nur ein geringes Bewusstsein für den erheblichen Leidensdruck und die ausgeprägten Konsequenzen für die Partnerschaft, die diese sexuelle Störung mit sich bringt. Aus diesem Grund suchen die Betroffenen häufig keine professionelle Hilfe und wenden sich nicht an ihren Arzt, weil ihnen das Thema peinlich ist und sie unsicher sind, ob überhaupt Behandlungsoptionen für dieses Problem zu Verfügung stehen.

 

Erst in den letzten Jahren haben die Ejakulationsstörungen etwas mehr Aufmerksamkeit erfahren, was primär der klinischen Erfahrung zu verdanken ist, dass diese Störungen gut auf einige der neueren Antidepressiva der Serotonin-Reuptake-Hemmer-Klasse (SSRI) ansprechen. Die Schlussfolgerung, dass offensichtlich das Serotoninsystem eine wichtige Bedeutung in der ZNS-Steuerung der Ejakulation spielt, hat zu einer Reihe von pharmakologischen Studien und zur Etablierung der SSRI als wichtiger Therapieoption geführt. Das gewachsene Interesse am vorzeitigen Samenerguss hat aber auch deutlich gemacht, dass es sich bei diesen Störungen um ein multidimensionales, psycho-somatisches Geschehen handelt, welches daher auch einen interdisziplinären Forschungszugang erfordert.

 

Im Arbeitsbereich Klinische Psychologie wurde vor diesem Hintergrund ein Forschungsprogramm entwickelt, das sowohl die psychologische und partnerschaftliche Komponente als auch die neurobiologische und pharmakologische Seite gleichermaßen berücksichtigt, um so mittelfristig auch zu innovativen Behandlungskonzepten zu kommen. Das Forschungsprogramm umfasst derzeit drei Komponenten.

  1. Die psychologische Achse des Forschungsprojekts fokussiert auf die kognitiven und affektiven Aspekte des subjektiven Erlebens der betroffenen Männer im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von sexuell funktionalen Männern. Als Forschungsinstrument wurde ein selbstentwickelter Fragebogen (PEQuest) verwendet, der in 36 Items verschiedene, für Ejakulationsstörungen wesentliche Domänen erfasst wie Ejakulationslatenzen und Ejakulationskontrolle, Kognitionen und Emotionen während sexueller Aktivitäten, Faktoren, die die Ejakulationskontrolle erschweren, Techniken zur Verlängerung der Ejakulationstendenz sowie Partnerschaftsfaktoren. In einer ersten Studie konnten 45 Patienten mit Ejaculatio praecox (Durchschnittsalter: 41,8 Jahre) und 72 Nicht-Patienten (Durchschnittsalter: 37,1 Jahre) mit dem PEQuest untersucht werden. Die Ergebnisse der Datenanalysen zeigten signifikante Gruppenunterschiede in praktisch allen untersuchten Bereichen. So betrug die durchschnittliche intravaginale Latenzzeit, das reliabelste Kriterium zur Einstufung eines vorzeitigen Samenergusses, 3,7min in der Patientengruppe (Median: 2min) im Vergleich zu 12,8min (Median: 10min) in der Kontrollgruppe. Ebenso deutliche Unterschiede zeigten sich im subjektiven Erleben, das bei den Patienten dominiert wird von Gedanken an die Kontrolle des Orgasmus bzw. der ängstlichen Erwartung eines (erneuten) Versagens (siehe Tabelle 1). Die Versuche der Patienten, die Ejakulationslatenz zu verlängern (überwiegend ablenkende Gedanken) erweisen sich als erfolglos und im partnerschaftlichen Bereich zeigten sich die Patienten unerfahrener und unsicherer im Hinblick auf weibliche Sexualität. Insgesamt erbrachte diese erste Studie eine Reihe deutlicher und hochsignifikanter Unterschiede zwischen Patienten mit vorzeitigem Orgasmus und einer Kontrollgruppe sexuell funktionaler Männer und zeigt, dass es sich bei der Ejaculatio praecox um ein ernst zu nehmendes, chronisches Krankheitsbild handelt, das zu erheblichem Leidensdruck und weit reichenden negativen Konsequenzen für die Partnerschaft führt.

    Table1: Cognitions during sexual intercource

     

    CognitionPatientsNon-PatientsP
    M1SDMSD
    Control of ejaculation3.21.21.51.2<0.001
    Maintaining an erection1.91.60.61.0<0.001
    Satisfaction of partner3.51.03.11.00.05
    Own sexual arousal1.61.41.81.3ns
    Own sexual satisfaction1.31.22.11.2<0.001
    Possible failure2.51.50.61.1<0.001
    Certain fantasies1.51.51.71.3ns
    Distracting (neutral) thoughts2.01.31.31.3<0.01
    Situation after PE2.51.60.71.1<0.001

     1For these items: 0=not at all; 4=very strong

  2. Eine multizentrische, doppelblinde, plazebokontrollierte klinische Studie (Dosis-Wirkungs-Studie) mit Parallelgruppen zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit einer Substanz aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer bei Männern mit vorzeitigem Samenerguß (Förderung: Industrie). Bei der Substanz handelt es sich um ein SSRI mit raschem Wirkungseintritt und eher kurzer Wirkdauer, die von den Patienten bedarfsweise eingenommen werden kann und die so in der Anwendungsweise und im Wirkprofil Vorteile gegenüber den (für die Behandlung von Depressionen optimierten) vorhandenen Wirkstoffen verspricht. Die Studie wird durchgeführt zur Untersuchung der Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit der Prüfsubstanz in vier verschiedenen Dosierungen versus Plazebo und der Bestimmung der Dosis-Wirkung Beziehung. Die Studienteilnehmer müssen die diagnostischen Kriterien für Ejaculatio praecox laut Definition im DSM-IV-TR erfüllen, bestehend seit mindestens 6 Monaten. Es wurden bisher 26 Männer eingeschlossen, im Alter ab18 Jahren und mit einer intravaginalen Ejakulationslatenzzeit von bis zu 2 Minuten bei mindestens 70% aller Gelegenheiten. Die Dauer der Studie beträgt 5 ½ Monate mit 5 Besuchen der Teilnehmer in der Klinik und einem anschließenden Telefonkontakt. Die Studie wird als doppelblinde, randomisierte, plazebokontrollierte Dosis-Wirkungsstudie mit Parallelgruppendesign durchgeführt. Nach einer 4-wöchigen Einlaufphase werden die Studienteilnehmer nach einem stratifizierten Randomisierungs-schema randomisiert. Ein Stratum besteht aus Männern mit einer Ejakulationslatenzzeit von <1 Minute, ein zweites Stratum aus Männern mit einer Ejakulationslatenzzeit von >1 Minute bis <2 Minuten, jeweils bei mindestens 70% aller Gelegenheiten. Männer mit einer Latenzzeit von >2 Minuten, gemessen während der Einlaufphase, sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Messung der intravaginalen Ejakulationslatenz erfolgt durch die Männer bei den häuslichen sexuellen Ereignissen mittels einer Zeituhr. Die beiden Studiengruppen erhalten über die Dauer von 3 Monaten entweder ein Plazebo oder die Prüfsubstanz mit einer Dosierung von 1 mg, 2,5 mg, 5 mg oder 10 mg. Das Ziel besteht darin, die Dosiswirkung darzustellen und die geringste wirksame Dosis bei beiden Populationen zu definieren. Das Studienmedikament wird oral nach Bedarf eingenommen und zwar ein bis drei Stunden vor dem Geschlechtsverkehr, nicht öfter als einmal täglich, über eine Zeitdauer von 3 Monaten.  Die Teilnehmer dokumentieren häuslich in einem elektronischen Tagebuch jede Medikamenteneinnahme und das eventuelle sexuelle Ereignis.  Mindestens 14 Tage nach Beendigung der Einnahme des Studienmedikamentes erfolgt eine Nachkontrolle, um eventuelle nachfolgende unerwünschte Ereignisse beim Teilnehmer zu erfahren.  Die Sicherheit der Teilnehmer wird durch Überwachung von Blutdruck und Herzfrequenz, Durchführung von körperlichen Untersuchungen, Elektrokardiogrammen und klinischen Labortests sowie durch die Erfassung von unerwünschten Ereignissen bewertet.
  3. Grundlagenwissenschaftliche Untersuchungen zu den genitalphysiologischen und neurobiologischen Prozessen, die am funktionalen und dysfunktionalen Ejakulationsmechanismus beteiligt sind. Hier stehen vor allem die Bedeutung der cAMP- und cGMP-vermittelten Prozesse im Zentrum des Interesses sowie die Bedeutung der Phosphodiesterasen (PDE) und ihrer Hemmstoffe. Die Studien sind in Kooperation mit einer Forschergruppe in der Abteilung für Urologie der MHH geplant, die bereits zukunftsweisende Arbeiten zur Rolle verschiedener PDE-Isoenzyme für die Kontraktilität der Vas deferens vorgelegt hat. Die Studien sollen ausgebaut werden im Hinblick auf Patienten mit Ejakulationsstörungen, um so neue Erkenntnisse über die Bedeutung biologischer Faktoren zu erhalten und neue Therapieoptionen zu entwickeln.

Mitarbeiter: Prof. Dr. Dipl.-Psych. U. Hartmann, Dr. med. C. Rüffer-Hesse, Dr. med. S. Philippsohn in Zusammenarbeit mit PD Dr. S. Machtens und Dr. S. Ückert (Abt. für Urologie der MHH)


2. Weitere Forschungsschwerpunkte:


Prolaktin, Dopamin und neuronale Systeme in der Steuerung von normalem und deviantem Sexualverhalten: Von der Peripherie zum ZNS

Die funktionellen Zusammenhänge zwischen sexueller Erregung und Orgasmus und neuroendokrinen Parametern sind beim Menschen wenig verstanden. Die bisherigen eigenen Forschungsarbeiten dokumentieren eine zentrale Rolle von Prolaktin-Plasmakonzentrationen in der Regulierung appetitiven und konsumatorischen Sexualverhaltens beim Menschen. Dieser in der Peripherie nachgewiesene Mechanismus soll mit Blick auf das zentrale Nervensystem weiter analysiert werden. Durch kontinuierliche Aufzeichnung der Konzentrationen von Peptiden, Neurotransmittern und deren Metaboliten im Liquor soll geklärt werden, ob erhöhte Prolaktinspiegel tatsächlich schnell von der Peripherie ins ZNS gelangen und hier dopaminerge Systeme beeinflussen. Neben der Analyse von Transmittersystemen (volume transmission) sollen außerdem neuronale Netzwerke mittels funktioneller Kernspintomografie bei gesunden Männern und pädophilen Sexualstraftätern identifiziert werden (wiring transmission), die an der Steuerung von sexuellem Appetenzverhalten und Orgasmus beteiligt sind. Der Brückenschlag zwischen funktioneller Bildgebung und neuroendokrin-neurochemischen Mechanismen wird wiederum durch die Untersuchung von prolaktinerg-dopaminergen Transmittersystemen vor und nach sexueller Aktivität mit Liganden-Rezeptorstudien im kombinierten PET/ CT erfolgen. Mit diesen Untersuchungen sollen die Bedeutung der Orgasmus-induzierten Prolaktinveränderungen für das sexuelle Erregungsmuster beim Menschen weiter analysiert werden und darüber hinaus eine Basis für das Verständnis von zentralen Steuerungsmechanismen sexueller Funktionen bei gesunden Männern und pädophilen Patienten geschaffen werden.

Mitarbeiter: T. Krüger, U. Hartmann, N. Leygraf (Essen), M. Forsting (Essen), E. Gizewski (Essen), M. Schedlowski (Zürich)
Drittmittelgeber: DFG


Eine klinische Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit eines neueren Phosphodiesterase-Typ 5- Hemmers bei Männern mit erektiler Dysfunktion
Mitarbeiter: C. Rüffer-Hesse, K. Heiser, S. Philippsohn, U. Hartmann;
Förderung: Industrie


Eine klinische Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit eines Phosphodiesterase-Typ-5-Hemmers bei postmenopausalen Frauen mit sexueller Erregungsstörung
Mitarbeiter: C. Rüffer-Hesse, K. Heiser, S. Philippsohn, U. Hartmann
Förderung: Industrie


Eine klinische Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit von Vardenafil (Phosphodiesterase - Typ 5-Hemmer) im Vergleich zu Tadalafil (Phosphodiesterase - Typ 5-Hemmer) bei Männern mit erektiler Dysfunktion und der Diagnose von Diabetes Mellitus und/oder Hypertonie und/oder Hyperlipidämie.
Mitarbeiter: C. Rüffer-Hesse, K. Heiser, S. Philippsohn, U. Hartmann
Förderung: Industrie


Entwicklung, Erprobung und Anpassung eines speziell erarbeiteten, standardisierten und manualisierten paartherapeutischen Programms zur Behandlung von Patienten mit sexuellen Appetenzstörungen.
Mitarbeiter: J. von Johnn-Adler, U. Hartmann


Sexuelle Appetenzstörungen bei Frauen: Pilotprojekt für eine randomisierte, placebokontrollierte, doppelblinde Therapievergleichsstudie zur Überprüfung der Effektivität einer pharmakologischen Behandlung (Apomorphin-hydrochlorid SL:Uprima®), einer Paar-Sexualtherapie und eines kombinierten Behandlungsansatzes
Sexuelle Lustlosigkeit ist nach dem Ergebnis repräsentativer Studien und nach unserem eigenen klinischen Eindruck das häufigste sexuelle Störungsbild bei Frauen. Die betroffenen Frauen können u. a. Depressionen, Selbstwertzweifel und psychosomatische Beschwerden entwickeln. Partnerschaften werden nicht selten erheblich belastet oder zerbrechen an diesem Problem. Es gibt bisher weder effektive pharmakologische noch psychotherapeutische Behandlungsmethoden und daher viel Forschungsbedarf.
Bei unserem Projekt kommt eine zentral wirksame dopaminerge Substanz zum Einsatz, die Tierversuchen und einigen wenigen klinischen Studien zufolge einen sexuell aktivierenden Einfluß ausübt. Es kommt weiterhin ein eigens für dieses Störungsbild entwickeltes strukturiertes paartherapeutisches Behandlungsprogramm zur Anwendung. Beide Behandlungsansätze sollen placebo-kontrolliert sowie in Kombination miteinander an einer Stichprobe von ca. 150 Frauen vergleichend untersucht werden. Das Projektdesign sollte zunächst an einer kleineren Patientenzahl erprobt werden. Dafür wurden im Jahr 2004 15 Patientinnen entsprechend der Ein- und Ausschlusskriterien als Pilotprojekt gescreent und schließlich 8 Patientinnen zur Hälfte mit Apomorphin und Psychotherapie und zur anderen Hälfte nur mit Psychotherapie behandelt. Es sollten insbesondere das für dieses Störungsbild neu entwickelte Psychotherapiemanual erprobt und erste Erfahrungen mit dem Medikament gesammelt werden. Dieses Pilotprojekt ist inzwischen weitgehend abgeschlossen und befindet sich in der Auswertung.

Mitarbeiter: J. von Johnn-Adler, C. Rüffer-Hesse, K. Heiser, S. Philippsohn, U. Hartmann


Erotische Imagination bei Frauen: Eine empirische Studie zum Zusammenhang mit sexuellen Problemen und Persönlichkeitsfaktoren.
An einer nicht-klinischen Stichprobe von Frauen aus Deutschland und der Schweiz werden Zusammenhänge zwischen den Inhalten und Funktionen sexueller Phantasien und verschiedenen Aspekten der Persönlichkeit und Selbstregulation untersucht. Ein weiterer, in bisherigen Studien überwiegend vernachlässigter Aspekt, ist der Zusammenhang zwischen erotischen Phantasien und sexuellen Problemen bzw. sexuellen Störungen, der auch in therapeutischer Hinsicht von großem Interesse ist.

Mitarbeiter: I. Schweizer, U. Hartmann

 

Biofeedback im verhaltenstherapeutischen Behandlungsverlauf: Weiterentwicklung und Erprobung automatisierter Anwendungs- und Aufzeichnungsverfahren für Therapiesitzung und Selbstanwendung

Mitarbeiter: R. Schmidt, N.N.

 


II. Publikationen

 

1. Originalarbeiten

Hartmann, U., Philippsohn, S., Heiser, K., Rüffer-Hesse, C. (2004): Low sexual desire in midlife and older women: Personality Factors, Psychosocial Development, Present Sexuality. Menopause 11(6): 726-740.


Liebler, A., Biella, M., Schulz, W., Hartmann, U. (2004): Differenzielle Therapieverläufe und Behandlungserfolg in der stationären Gruppenpsychotherapie. Gruppenpsychohterapie und Gruppendynamik 40: 1-21.


Passie, T., Wagner, T., Hartmann, U., Schneider, U., Emrich. H.M. (2004): Acute hyperventilation syndromes induced by sexual intercourse: Evidence of a psychophysical mechanism to intensify sexual experience? Letter to the Editor; Archives of Sexual behaviour 33: 525-526.


Dieckmann, R., Oelke, M., Ückert, S., Stolzenburg, J.-U., Sperling, H., Stief, C.G., Jonas, U., Truß, M.C., Hartmann, U. (2004): Prävalenz sexueller Probleme bei Medizinstudentinnen. Der Urologe [A] 43: 955-962.


Haake, P., Krüger, T.H.C., Göbel, M., Heberling, K.M., Hartmann, U., Schedlowski, M. (2004): Effects of sexual arousal on lymphocyte subset circulation and cytokine production in men. Neuroimmunomodulation 11: 293-298.


Hartmann, U., Schedlowski, M., Krüger, T.H.C. (2004): Cognitive and partner-related factors in rapid ejaculation: differences between dysfunctional and functional men. World Journal of Urology 22 (6); in press.


Krüger, T.H.C., Hartmann, U., Schedlowski, M. (2004): Prolactinergic and dopaminergic mechanisms underlying sexual arousal and orgasm in men. World Journal of Urology 22 (6); in press.

 

Passie, T., Hartmann, U., Schneider, U., Emrich. H.M., Krüger, T.H.C. (2004): Ecstasy (MDMA) mimics the post-orgasmic state: Impairment of sexual drive and function during acute MDMA-effects may be due to increased prolactin secretion. Medical Hypotheses; in press.

 

2. Übersichtsarbeiten

Rüffer-Hesse, C., Hartmann, U. (2004): Differentialdiagnostik und Psychotherapie bei Störungen der Geschlechtsidentität. Psycho-Neuro 30: 270-279.

 

 
3. Buchbeiträge, Monographien, Herausgeberschaft von Büchern

Van Ahlen, H., Hartmann, U. (2004): Sexuelle Funktionsstörungen des Mannes. In: Domschke, W., Hohenberger, W., Meinertz, T., Reinhardt, D., Tölle, R., Wilmanns, W. (Hrsg.): Therapie-Handbuch. München: Urban & Fischer, 4. Aufl.


Hartmann, U., Becker, A.J., Ückert, S. Stief, C.G. (2004): Neurobiologie sexueller Funktionsstörungen. In: Förstl, H., Hautzinger, M., Roth, G. (Hrsg.): Neurobiologie psychischer Störungen. Heidelberg, Springer.


Althof, S.E., Leiblum, S.R., Chevert-Masson, M., Hartmann, U., Levine, S.B., McCabe, M., Plaut, M., Rodrigues, O., Wylie, K. (2004): Psychological and interpersonal dimensions of sexual function and dysfunction. In: Lue, T.F., Basson, R., Rosen, R., Guiliano, F., Khoury, S., Montorsi, F. (eds.): Sexual Medicine. Sexual Dysfunctions in Men and Women. Paris: Health Publications.

 

Hartmann, U. (2004): Imagination und Selbstbegegnung: Über die Sehnsucht. In: Schneider, U., Dietrich, D.E., Gast, U. (Hrsg.): Aspekte des Psychischen. Würzburg: Königshausen & Neumann.


4. Publizierte Abstracts

Im Jahr 2004 wurden 3 Abstracts publiziert.

 

 

III. Habilitationen, Dissertationen und Diplomarbeiten


Krüger, THC (PD). Neuroendokrine Grundlagen sexueller Reaktionen: Zur Bedeutung von Prolaktin für die Steuerung von sexuellen und reproduktiven Funktionen beim Mann., Habilitation


Schulze, Enno (Dr. med.):  Überlegenheit der kombinierten Gruppen- und Einzeltherapie gegenüber der alleinigen Gruppentherapie.


Povel, Christian (Dr. med.): Therapieprozess und Therapieerfolg in der stationären Psychotherapie.


Haverkamp, Janine und Krämer, Markus (Dr. med.): Effekte und Mechanismen akuter Prolaktinmanipulation auf appetitives und konsumatorisches Sexualverhalten bei Männern.