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Forschungsbericht 2003

 

Arbeitsbereich Klinische Psychologie in der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie

Leiter: Prof. Dr. U. Hartmann, Dipl.-Psych.

 

 

I. Forschungsprofil

 

Der Arbeitsbereich Klinische Psychologie in der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie verfolgt traditionell zwei Forschungsschwerpunkte:

1.         Klinisch-psychologische Forschung im engeren Sinn, darunter v.a.:

  • Psychotherapieforschung, speziell zur stationären Psychotherapie
  • Ein Programm zur Erforschung von Zwangsstörungen.

 

2.         Sexualforschung, mit den derzeitigen Schwerpunkten:

  • Psycho-neuro-immunologische und –endokrinologische Grundlagenforschung zur Psychobiologie normaler und gestörter sexueller Reaktion
  • Klinische Forschung zu neuen medikamentösen und psychotherapeutischen Therapiekonzepten bei sexuellen Funktionsstörungen, Paraphilien/Sexualdelinquenz und Störungen der Geschlechtsidentität.

 

II. Forschungsprojekte

 

1. Forschungsschwerpunkt:

 

Störungen der sexuellen Appetenz bei Frauen. Eine randomisierte, placebo-kontrollierte Therapievergleichs-Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit eines pharmakologischen, eines paar-sexualtherapeutischen und eines kombinierten Behandlungsansatzes.

 

Weibliche Sexualstörungen haben in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich an Bedeutung gewonnen (Laumann et al. 1994, Johnson et al.1994, Pfizer Global Study 2002). Bei klinischer Differenzierung ergab sich als häufigstes Störungsbild die mangelnde sexuelle Appetenz. Diese Zunahme an weiblichen, aber auch männlichen, Appetenzstörungen entspricht auch unserer eigenen klinischen Beobachtung. Die bahnbrechenden Erfolge der Pharmakotherapie männlicher Sexualfunktionsstörungen, eine Vielzahl tierexperimenteller Befunde und Daten über die funktionellen Zusammenhänge zwischen sexueller Erregung und neuroendokrinen Parametern beim Menschen (Schiavi & Segraves 1995, Nedergaard 1999, Krüger 2000) lenken das wissenschaftliche Interesse heute zunehmend auch auf biologische Einflußgrößen und die Suche nach einer gezielten, supportiven Pharmakotherapie. Viele klinische und vorklinische Studien haben gezeigt, dass direkte und indirekte Stimulation (Agonismus) cerebraler Dopaminrezeptoren beim Mann zu einer Verbesserung sexueller Funktionen führt. Für die weibliche Sexualität haben sich bisher keine so eindeutigen Zusammenhänge nachweisen lassen bzw. gibt es kaum klinische Studien. Aus dem klinischen Alltag ist aber bekannt, dass Prolaktinerhöhungen, sei es während der Laktation, pharmakogen bedingt (Neuroleptika) oder infolge hypothalamisch-hypophysär-bedingter Störungen, u.a. zu Appetenzverlust führen. Unter der Hypothese, dass dopaminerge Transmittersysteme ganz wesentlich an der Regulation sexueller Funktionen und sexuellen Verhaltens beteiligt sind, soll in dieser Studie der Effekt von Apomorphin, einem reinen Dopamin-Agonisten, auf die Entwicklung sexueller Lust und Erregung bei Frauen mit sexueller Appetenzstörung untersucht werden.

 

Uprima® (Apomorphinhydrochlorid SL) ist für Männer zur oralen Therapie der erektilen Dysfunktion zugelassen. Uprima ist in den Dosisstärken 2 oder 3 mg als Sublingualtabletten erhältlich. In unserer Studie soll es in der Dosis von 3 mg eingesetzt werden. Apomorphin ist ein Dopamin-Agonist mit einer Affinität zu D1- und D2-ähnlichen Dopaminrezeptoren. Es entfaltet seine Hauptwirkung an D2-Rezeptoren in verschiedenen Nuclei im Mittelhirn und im Hypothalamus, insbesondere im Nucleus paraventricularis, wodurch die Bereitschaft, auf sexuelle Stimuli zu reagieren, erhöht wird.

 

In einer Pilotstudie unseres Arbeitsbereiches zur Behandlung weiblicher sexueller Funktionsstörungen mit Bupropionhydrochlorid konnten bereits positive Effekte des damals eingesetzten dopaminerg, noradrenerg und serotonerg wirkenden Psychopharmakons aufgezeigt werden. Ein entscheidendes Ergebnis der damaligen Untersuchung war, dass die passager erreichte Wahrnehmungsveränderung und Sensibilisierung für sexuelle Reize und die Steigerung der Genuß- und Erregungsfähigkeit für die Frauen kaum in die festgefügten Beziehungsstrukturen und die häufig negativ besetzten Intimitätssituationen integrierbar waren. Diese Beobachtung bestätigte uns den hohen Stellenwert einer psychosexualtherapeutischen Begleitung. Es sollen daher in der hiesigen Studie die Effekte einer alleinigen Pharmakotherapie (Placebo-kontrolliert), einer standardisierten Paar-Sexualtherapie und einer Kombination beider Ansätze vergleichend untersucht werden. 

 

Der sexualtherapeutische Teil der geplanten Studie besteht aus einem speziell für diese Untersuchung erarbeiteten, standardisierten und manualisierten paartherapeutischen Programm. Es handelt sich dabei um die Kombination von  verschiedenen, vor allem kommunikationspsychologischen, verhaltens-therapeutischen und systemischen Interventionen, die dem aktuellen Stand der Sexualwissenschaft entsprechen (Clement  2000, Hartmann 2001, Pridal & LoPiccolo 2000, Schnarch 1997,2000,  Trudel 2001).

Wesentliche Bausteine sind:

1.  die Erarbeitung eines individuellen  Erklärungsmodells über die Entstehung der Sexualproblematik

2.  die Korrektur verzerrter Vorstellungen

3.  die Entwicklung persönlicher Wünsche und Bedürfnisse

4.  die Erweiterung des Verhaltensrepertoires einschließlich kommunikativer Elemente

 

Probanden: Es sollen ca. 100  Frauen im Alter zwischen 20 und 60 Jahren an dieser Studie teilnehmen, die sich wegen Sexualproblemen in unserer Spezialsprechstunde vorgestellt haben oder über eine Zeitungsannonce rekrutiert wurden. Sie sollen primär an sexuellen Appetenzstörungen nach DSM IV-Kriterien leiden, können aber auch an komorbiden Erregungs- und Orgasmusproblemen leiden. Schwerwiegende körperliche und psychiatrische Begleiterkrankungen sowie eine Therapie mit Psychopharmaka werden ausgeschlossen wie auch schwangere oder stillende Patientinnen und solche mit aktuellem Kinderwunsch. Eine Therapiebereitschaft des Partners ist Voraussetzung.

 

Design: Es ist geplant, die Studie mit fünf parallel laufenden Vergleichsgruppen von je 20 randomisiert zugeteilten Patientinnen durchzuführen. Für die Uprima –Verum-Gruppen wird es jeweils Placebo-Kontrollgruppen geben. Es ist weiterhin eine Wartelistenkontrollgruppe in Planung. Es werden also insgesamt 100 bis 120 Patientinnen eingeschlossen werden. Die fünf bzw. sechs Studienarme sind folgendermaßen charakterisiert:

 

Alleinige Behandlung mit dem Medikament Uprima
Alleinige Behandlung mit Placebo
Alleinige Behandlung mit einer standardisierten Paar-Sexualtherapie
Kombinierte Behandlung mit Uprima und standardisierter Paar-Sexualtherapie
Kombinierte Behandlung mit Placebo und standardisierter Paar-Sexualtherapie
Wartelistenkontrollgruppe
Die Studienphase wird sich für jede Patientin über einen Zeitraum von 20 Wochen erstrecken. Sie wird mit einem Screening-Visit beginnen, bei dem eine sorgfältige Aufklärung erfolgt und die Einwilligung eingeholt wird, die Ein -und Ausschlusskriterien überprüft werden, eine psychiatrische, körperliche und laborchemische Untersuchung einschließlich Endokrinologie und EKG stattfinden und das Startfragebogenset ausgegeben wird. Bei allen Frauen in gebärfähigem Alter werden zu Beginn der Medikationsphase und im Verlauf alle vier Wochen Schwangerschaftstests durchgeführt.

 

Nach zwei Wochen werden die Patientinnen randomisiert einer der sechs Studienarme zugeteilt und es werden einfach-blind entweder die Medikation bzw. Placebo ausgegeben oder/und es wird mit der ersten Paartherapiesitzung begonnen oder sie werden auf die Warteliste gesetzt. Bei allen folgenden Visits in jeweils zweiwöchigen Abständen werden die Vitalparameter (RR, Puls) gemessen, Verlaufsfragebögen ausgegeben und die Medikamentenwirkungen und -nebenwirkungen dokumentiert. Die Medikation soll zwei- bis dreimal wöchentlich bei Bedarf etwa eine halbe Stunde vor der geplanten sexuellen Aktivität sublingual appliziert werden.

 

Beim Abschlussbesuch wird noch einmal eine körperliche Untersuchung durchgeführt, Laborparameter kontrolliert und ein Abschlußfragebogenset ausgegeben. Bei eventuellen fortbestehenden Nebenwirkungen des Medikamentes werden die Patientinnen entweder in den nächsten drei Tagen noch einmal telefonisch kontaktiert oder zur Nachuntersuchung einbestellt. Alle Patientinnen erhalten, wenn sie dies wünschen, nach Abschluß der Studie die Möglichkeit, eine individuelle Behandlung ihres Sexualproblems in Anspruch zu nehmen.

 

Die Behandlungseffekte bezüglich sexueller Funktion und Zufriedenheit werden anhand einer Batterie testpsychologischer Erhebungsinstrumente sowie einem klinischen Fremdrating ermittelt. Es werden sowohl standardisierte Fragebögen zu den Bereichen Persönlichkeit, Befindlichkeit und Partnerschaft angewendet als auch in unserem Arbeitsbereich entwickelte spezielle Fragebögen zur Thematik der sexuellen Funktion. Zu Beginn der Studie wird eine umfängliche Testbatterie vorgelegt, bestehend aus einem Persönlichkeitsfragebogen (NEO-PI-R), der Allgemeinen Depressionsskala (ADS), der Symptom-Checkliste (SCL-90 R), der Paarklimaskala (PKS), dem Partnerschaftsfragebogen (PFB), dem Fragebogen zu weiblichen Sexualstörungen (KFSP-F), dem Fragebogen zur sexuellen Inhibition versus sexuellen Exzitation (SIS/SES) sowie dem Reiss-Profil der Grundziele und Lebensmotive. Zur Verlaufs- und Veränderungsmessung werden bei den Zwischenvisits nur noch der ADS und ein Kurzfragebogen zur weiblichen Sexualität (Screening zur weiblichen Sexualität) ausgegeben. Wünschenswert, aber optional, ist die Beantwortung einer Zusammenstellung von Fragen zur partnerschaftlich-sexuellen Zufriedenheit durch den Partner zu Beginn und beim Abschluß-Visit.

Mitarbeiter: Prof. Dr. Dipl.-Psych. U. Hartmann, Dr. med. C. Rüffer-Hesse, Dipl.-Psych. J. von Johnn-Adler

 

2. Weitere Forschungsschwerpunkte:

 

Prolaktin, Dopamin und neuronale Systeme in der Steuerung von normalem und deviantem Sexualverhalten: Von der Peripherie zum ZNS
Die funktionellen Zusammenhänge zwischen sexueller Erregung und Orgasmus und neuroendokrinen Parametern sind beim Menschen wenig verstanden. Die bisherigen eigenen Forschungsarbeiten dokumentieren eine zentrale Rolle von Prolaktin-Plasmakonzentrationen in der Regulierung appetitiven und konsumatorischen Sexualverhaltens beim Menschen. Dieser in der Peripherie nachgewiesene Mechanismus soll mit Blick auf das zentrale Nervensystem weiter analysiert werden. Durch kontinuierliche Aufzeichnung der Konzentrationen von Peptiden, Neurotransmittern und deren Metaboliten im Liquor soll geklärt werden, ob erhöhte Prolaktinspiegel tatsächlich schnell von der Peripherie ins ZNS gelangen und hier dopaminerge Systeme beeinflussen. Neben der Analyse von Transmittersystemen (volume transmission) sollen außerdem neuronale Netzwerke mittels funktioneller Kernspintomografie bei gesunden Männern und pädophilen Sexualstraftätern identifiziert werden (wiring transmission), die an der Steuerung von sexuellem Appetenzverhalten und Orgasmus beteiligt sind. Der Brückenschlag zwischen funktioneller Bildgebung und neuroendokrin-neurochemischen Mechanismen wird wiederum durch die Untersuchung von prolaktinerg-dopaminergen Transmittersystemen vor und nach sexueller Aktivität mit Liganden-Rezeptorstudien im kombinierten PET/ CT erfolgen. Mit diesen Untersuchungen sollen die Bedeutung der Orgasmus-induzierten Prolaktinveränderungen für das sexuelle Erregungsmuster beim Menschen weiter analysiert werden und darüber hinaus eine Basis für das Verständnis von zentralen Steuerungsmechanismen sexueller Funktionen bei gesunden Männern und pädophilen Patienten geschaffen werden.

Mitarbeiter: T. Krüger, U. Hartmann, N. Leygraf (Essen), M. Forsting (Essen), E. Gizewski (Essen), M. Schedlowski (Essen)

Drittmittelgeber: DFG

 

Eine klinische Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit eines neueren Phosphodiesterase-Typ 5- Hemmers bei Männern mit erektiler Dysfunktion

Mitarbeiter: C. Rüffer-Hesse, K. Heiser, S. Philippsohn, U. Hartmann;

Förderung: Industrie

 

Eine klinische Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit eines Phosphodiesterase-Typ-5-Hemmers bei postmenopausalen Frauen mit sexueller Erregungsstörung

Mitarbeiter: C. Rüffer-Hesse, K. Heiser, S. Philippsohn, U. Hartmann

Förderung: Industrie

 

Perzipiertes elterliches Erziehungsverhalten im Kontext psychotherapeutischer Behandlung

Im Mittelpunkt des Projektes steht die Frage nach einem möglichen Zusammenhang zwischen Kindheitserfahrungen und Psychopathologie sowie die Frage nach dem Einfluss einer psychotherapeutischen Behandlung auf die Erinnerungen an das elterliche Erziehungsverhalten in der Kindheit. Zur Klärung der Fragen wurden die anhand eines standardisierten Fragebogens zu zwei Messzeitpunkten erhobenen Kindheitserinnerungen von Psychotherapiepatienten zu den ebenfalls zu zwei Messzeitpunkten erfassten Perzeptionen einer parallelisierten Kontrollgruppe von Personen aus der Allgemeinbevölkerung in Beziehung gesetzt.   

Mitarbeiter: A. Liebler, A. Walter, T. Huber, U. Hartmann

 

Therapieprozess und Therapieerfolg in der stationären Psychotherapie

Nach wie vor mangelt es in der Psychotherapieforschung an Studien, die den Behandlungsverlauf und dessen Bedeutung für den Behandlungserfolg untersuchen. Eine Studie an stationären Psychotherapiepatienten soll prüfen, ob sich Patienten mit Unterschieden hinsichtlich des Behandlungserfolges auch im Behandlungsverlauf unterscheiden. Insbesondere interessiert die Frage, ob sich die später als erfolgreich zu klassifizierenden Patienten bereits innerhalb der ersten Behandlungswochen von weniger erfolgreichen abheben. Therapieverlauf und Therapieerfolg der Patienten wurden mittels standardisierter Selbsteinschätzungs-Fragebogen erfasst. Erste Ergebnisse sind für 2003 zu erwarten.   

Mitarbeiter: A. Liebler, C. Povel, U. Hartmann

 

Evaluation stationärer Psychotherapie

Zur Optimierung des Behandlungserfolges wurde im Herbst 1997 das Behandlungskonzept der Psychotherapiestation der MHH modifiziert. Die Anzahl psychotherapeutischer Gruppensitzungen wurde reduziert zugunsten von Einzelsitzungen, die bis dahin auf der Station unüblich gewesen waren. Im Rahmen des Projektes sollte das neue Behandlungskonzept evaluiert werden. Aus den Ergebnissen lassen sich Anregungen für die zukünftige Gestaltung des Behandlungskonzeptes ableiten.

Mitarbeiter: A. Liebler, E. Schulze, U. Hartmann

 

Veränderungen in der Einstellung gegenüber der Inanspruchnahme psychotherapeutischer Hilfe

Psychologische Therapie stellt ein Behandlungsverfahren dar, welches vielen Menschen geradezu suspekt ist. Die Einstellung bezüglich der Inanspruchnahme psychotherapeutischer Hilfe hängt allerdings vom persönlichen Hintergrund des Einzelnen (z.B. vom Krankheitsverständnis bzw. von der Art der zur Erklärung von Symptomen herangezogenen Erklärungsmodelle) ab. Eine Untersuchung an Psychotherapiepatienten prüft, ob der Erfolg einer psychologischen Behandlung ebenfalls ein einstellungsrelevanter Faktor darstellt. Dazu erhalten stationäre Psychotherapiepatienten sowohl bei Behandlungsbeginn als auch unmittelbar vor Entlassung den von Schmid-Ott et al. entwickelten „Fragebogen zu Einstellungen gegenüber der Inanspruchnahme psychotherapeutischer Hilfe“ zur Bearbeitung ausgehändigt. Der mit diversen Selbsteinschätzungsverfahren ermittelte Behandlungserfolg wird mit den Fragebogenantworten in Beziehung gesetzt. 

Mitarbeiter: A. Liebler, G. Grigoleit, T. Huber, U. Hartmann, G. Schmid-Ott

Biofeedback im verhaltenstherapeutischen Behandlungsverlauf: Weiterentwicklung und Erprobung automatisierter Anwendungs- und Aufzeichnungsverfahren für Therapiesitzung und Selbstanwendung (Dr. R. Schmidt, N.N.)

 

II.         Publikationen

 

Originalarbeiten

Arnavaz, A., Aurich, A. Weißenborn, K., Hartmann, U., Emrich. H.M., Schneider, U. (2003): Effects of Sildenafil on cerebral blood flow velocity: a pilot study. Psychiatry Research: Neuroimaging 122: 207-209.

 

Krüger, T.H.C., Haake, P., Chereath, D., Knapp, W., Janssen, O., Exton, M.S., Schedlowski, M., Hartmann, U. (2003): Specificity of the neuroendocrine response to orgasm during sexual arousal in men. Journal of Endocrinology 177: 57-64.

 

Passie, T., Hartmann, U., Schneider, U., Emrich. H.M. (2003): On the function of groaning and hyperventilation during sexuqal intercourse: intensification of sexual experience by altering brain metabolism through hypocapnia. Medical Hypotheses 60: 660-663.

 

Heiser, K., Kloth, G., Rüffer-Hesse, C., Hartmann, U. (2003): Sexualstörungen bei Frauen: Beziehungsabhängig versus persönlichkeitsbezogen. Eine alte Debatte neu beleuchtet. Sexualmedizin 5/2003: 110-114.

 

Haake, P., Schedlowski, M., Exton, M.S., Giepen, C., Hartmann, U., Osterheider, M., Flesch, M., Janssen, O., Leygraf, N., Krüger, T.H.C., (2003): Acute neuroendocrine response to sexual stimulation in sexual offenders. Can J Psychiatry 48: 265-271.

 

Krüger , T.H.C., Haake, P., Haverkamp. J., Krämer, M., Exton, M.S., Saller, B., Leygraf, N., Hartmann, U., Schedlowski, M. (2003): Effects of acute prolactin manipulation on sexual drive and function in males. Journal of Endocrinology 179: 357-365.

 

Schweizer-Böhmer, I., Beelmann, A., Hartmann, U. (2003): Gibt es einen Zusammenhang zwischen sexuellen Phantasieinhalten und Persönlichkeitsmerkmalen? Sexuologie 10: 78-84.

 

Übersichtsarbeiten


Hartmann, U, Schneider, U, Emrich, HM. (2003): Freude und Glück. Psychologie von positiven Emotionen. Psychopraxis, 1/2003.

 

Hartmann, U (2003): Glück und Sexualität: Intime Beziehung oder Amour Fou? Freude und Glück. Psychologie von positiven Emotionen. Teil 2, Psychopraxis, 2/2003.

 

Buchbeiträge, Monographien, Herausgeberschaft von Büchern
Van Ahlen, H., Hartmann, U. (2003): Sexuelle Funktionsstörungen des Mannes. In: Domschke, W., Hohenberger, W., Meinertz, T., Reinhardt, D., Tölle, R., Wilmanns, W. (Hrsg.): Therapie-Handbuch. München: Urban & Fischer, 4. Aufl., in press.

 

Hartmann, U. (2003): Sexuelle Funktionsstörungen: Psychologische Aspekte und Umgang mit der Krankheit. In: Gaebel, W., Hartung, H.-P. (Hrsg.): Psyche, Schmerz, sexuelle Dysfunktion. Berlin: Springer.

 

Hartmann, U. (2003): Sigmund Freud: Erektionsstörungen aus Sicht der Psychoanalyse. In: Schultheiss, D., Stief, C.G., Jonas, U. (Hrsg.): Klassische Schriften zur erektilen Dysfunktion. Berlin: ABW Wissenschaftsverlag. Englische Ausgabe: Sigmund Freud: The most prevalent form of degradation in erotic life. In: Schultheiss, D., Stief, C.G., Jonas, U. (eds.): Historical highlights of erection and impotence. A collection of classic writings and articles. In press.

 

Publizierte Abstracts

 
 Im Jahr 2003 wurden 6 Abstracts publiziert.


III.                  Dissertationen und Diplomarbeiten

 

Kracke, Dennis (Dipl.-Psych.): Prognostische Bedeutung von Bindungsstilen für die Beziehungsqualität im Therapieverlauf. Psychologische Diplomarbeit, TU Braunschweig.

 

Koch, Maike (Dr. med.):  Behandlungserfolg und Wirkfaktoren in der stationären Gruppentherapie.

 

Kloth, Gabriele (Dr. rer. Biol. Hum.): Selbstwertregulationsmechanismen bei Frauen mit sexueller Appetenzstörung. Eine empirische Untersuchung.

 

Behrens, Frauke (Dr. med.): Sexuelle Appetenzstörung bei Frauen im zyklischen Wandel der Paarbeziehung. Eine Untersuchung an Patientinnen und Normalprobandinnen.