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Forschungsbericht 2001

 


Arbeitsbereich Klinische Psychologie in der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie

Leiter: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Uwe Hartmann

 

I. Forschungsprojekte

 

1. Forschungsschwerpunkt:

 

Weibliche Sexualstörungen

  

Verbesserung diagnostischer  und therapeutischer Strategien bei weiblichen Appetenzstörungen Weibliche Sexualstörungen haben in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich an Bedeutung gewonnen. Untersuchungen aus den 90iger Jahren zeigten eine hohe Prävalenz sexueller Probleme bei Frauen (Laumann et al. 1994, Johnson et al.1994). Bei klinischer Differenzierung ergab sich als häufigstes Störungsbild bei Frauen die mangelnde sexuelle Appetenz. In der Abt. für Sexualforschung des Universitäts-Krankenhauses Eppendorf wurden bei 251 ratsuchenden Frauen in den Jahren 1992 bis 1994 in 58% Luststörungen diagnostiziert und in 29% Erregungs-– und Orgasmusstörungen. Diese Zunahme an weiblichen, aber auch männlichen, Appetenzstörungen entspricht auch unserer eigenen klinischen Beobachtung. Da die bisher dominierenden psychosexualtherapeutischen Behandlungsmethoden nur wenig Erfolg gezeigt haben und die Betroffenen an einer deutlichen Minderung der Lebensqualität, an depressiven Verstimmungen und psychosomatischen Beschwerden leiden und nicht selten Konflikte in der Partnerschaft und Trennungen resultieren, ist eine Weiterentwicklung und Verbesserung der bisherigen Diagnostik und Behandlung notwendig.

 

Der Arbeitsbereich Klinische Psychologie hat in den letzten Jahren einen Forschungsschwerpunkt für weibliche Sexualstörungen aufgebaut, der sich verstärkt mit der Analyse der Verursachung des Störungsbildes und der Entwicklung neuer Behandlungsangebote beschäftigt, z.B. Durchführung von Therapiegruppen für Frauen. Vor fünf Jahren wurde auch mit ersten Medikamentenstudien zur Verbesserung der sexuellen Funktion und Erlebnisfähigkeit von Frauen begonnen. Das bei Männern so erfolgreiche Viagra (Sildenafil) führte aber nur bei postmenopausalen Frauen, die im wesentlichen unter einem Östrogenmangelsyndrom litten, zu einer Verbesserung der Erregungs- und Orgasmusfähigkeit und zu einer Reduktion von Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Junge Frauen mit Appetenzstörungen profitierten nicht.

 

Dem bio-psycho-sozialen Verursachungsprinzip folgend werden nun in mehreren Studien mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung die betroffenen Frauen sorgfältig somatisch untersucht einschließlich gynäkologischer und endokrinologischer Statuserhebung, sie werden psychiatrisch untersucht, um zugrundeliegende Erkrankungen aus diesem Spektrum auszuschließen, es wird eine Krankheits- und Medikamentenanamnese erhoben, um interferierende Faktoren berücksichtigen zu können, es wird bestmöglich die partnerschaftliche Situation abklärt und es werden gezielte psychologische Testverfahren angewandt, um die psychische Struktur dieser Frauen genauer analysieren zu können.

 

Pharmakologische Behandlungsansätze Biologische Forschungsergebnisse zur Regulation menschlichen Sexualverhaltens und die bahnbrechenden Erfolge der medikamentösen Behandlung von männlichen Sexualstörungen ließen den Stellenwert pharmakologischer Einflussnahme auf weibliche Funktionsstörungen in den letzten Jahren wachsen. In Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass Läsionen im vorderen Bereich des Hypothalamus, dem medialen präoptischen Kern (MPOA), die Kopulationsbereitschaft zum Erlöschen bringen. Diese Ergebnisse sind zwar nicht auf den Menschen übertragbar, bestätigten aber, dass Hypothalamus und umgebende limbische Strukturen über endokrine und neuronale Verschaltungen auch auf sexuelle Prozesse regulierend einwirken. Zudem konnten in vielen Arealen des limbischen Systems Rezeptoren für Sexualhormone nachgewiesen werden. Eine wichtige Rolle scheinen dopaminerge Bahnen im Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-System zu spielen, über die u.a. eine Freisetzung von Geschlechtshormonen geregelt wird. Über mesolimbische und mesokortikale dopaminerge Bahnen wird die emotionale Ansprechbarkeit moduliert. Eine Erhöhung intracerebraler Dopaminspiegel kann, wie es bei Patienten mit Morbus Parkinson unter der Behandlung mit Dopaminagonisten beobachtet wird, zu einer Libidosteigerung führen. Versuche, diesen Effekt bei Appetenzmangel therapeutisch zu nutzen, scheiterten jedoch weitgehend an heftigen Nebenwirkungen. Ein ähnlicher, und in amerikanischen Studien bereits erfolgreich erprobter Ansatz, könnte die Verabreichung eines Katecholamin-rückaufnahmehemmers sein, der auch die Dopamin-Konzentration im synaptischen Spalt erhöht, wie es von dem bereits seit Ende der 80iger Jahre in den USA als Antidepressivum eingesetzten Bupropionhydrochlorid bekannt ist. Wir planten daher mit dieser Substanz eine klinische Studie.

 

In diese Bupropionstudie wurden bisher 13 Frauen aufgenommen mit der Diagnose einer sexuellen Appetenzstörung nach ICD 10 und DSM IV. Sie litten an keinen somatischen oder psychiatrischen Zusatzerkrankungen, nahmen keine interferierenden Medikamente ein und lebten in einer stabilen Partnerschaft und psychosozialen Lebenssituation. Es wurde eine sorgfältige gynäkologische und Zyklusanamnese erhoben, und es wurde bei allen Frauen ohne Hormonsubstitution und Ovulationshemmereinnahme ein endokrinologischer Status einschließlich Prolaktin erhoben. Alle Frauen füllten ein umfängliches Fragebogenset aus mit speziellen Fragebögen zu sexueller Funktion und Dysfunktion, zur Lebenszufriedenheit und zur Partnerschaft. Weiterhin gehören Persönlichkeitsfragebögen mit Schwerpunkt auf affektive Störungen und Selbstwertregulationsmechanismen zu diesem Startset. Die Untersuchung wird placebokontrolliert (einfachblind) durchgeführt und findet mit freundlicher Unterstützung der Endokrinologischen Abteilung der MHH statt.

Mitarbeiter: C. Rüffer-Hesse, K. Heiser, G. Kloth, U. Hartmann

 

Ansätze zu genauerer phänomenologischer Klassifizierung Die bisher in den internationalen Diagnosemanualen (ICD 10 und DSM IV) enthaltenen diagnostischen Kriterien für weibliche Sexualstörungen haben sich im klinischen Alltag als ungenau und oberflächlich herausgestellt und bilden die Vielfalt der individuell unterschiedlichen Erscheinungsbilder der betroffenen Frauen nicht ausreichend ab. Eine detailliertere Diagnostik unter Berücksichtigung von Komorbiditäten, psychosozialen Einflussfaktoren, Partnerschaftssituation und psychischer Konstitution sowie Krankheitsvorgeschichte soll eine präzisere Einordnung des individuellen Störungskomplexes ermöglichen, um daraus gezieltere Behandlungsschwerpunkte ableiten zu können. Zum Erhalt dieser Informationen wurden im Sinne eines Fremdratings 46 Frauen mit sexuellen Appetenzstörungen nach DSM IV untersucht und aus den erhaltenen Daten Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet. Es war das Ziel, Subgruppen zu klassifizieren, was sich aber bei großer Heterogenität der Items als nicht praktikabel erwies. Es konnten aber altersabhängige Charakteristika festgestellt werden, wobei z.B. Frauen über 40 Jahre zu einem hohen Prozentsatz zusätzliche Erregungs- und Orgasmusstörungen hatten, psychisch labiler waren, höheren Leidensdruck und größere Therapiemotivation zeigten. Gemeinsam war allen Frauen eine überwiegende Zufriedenheit mit der Partnerschaft, ein erhebliches Selbstunwerterleben und Schuldgefühle gegenüber dem Partner.

Mitarbeiter: K. Heiser, G. Kloth, C. Rüffer-Hesse, U. Hartmann

 

Aufgrund der Überlegung, dass der Persönlichkeit von Frauen mit sexuellen Störungen bisher wenig Aufmerksamkeit gewidmet wurde und es nur wenige Untersuchungen gibt, in denen Persönlichkeitseigenschaften untersucht wurden, wurde mit der Zielsetzung, systematisch spezifische Persönlichkeitsmerkmale zu erfassen, eine weitere Untersuchung an der MHH mit 46 Frauen, die die Kriterien einer Appetenzstörung nach DSM IV erfüllten, durchgeführt. Neben der Appetenzstörung wurde bei 59 % der Patientinnen zusätzlich noch eine Erregungsstörung sowie bei 52 % eine Orgasmusstörung (bezogen auf den Koitus) diagnostiziert. Die mittels klinischer Interviews zur diagnostischen Einschätzung und einer Fragebogenbatterie durchgeführte Untersuchung verglich die Patientinnengruppe mit 100 Frauen ohne sexuelle Störungen und stellte wesentliche Unterschiede in verschiedenen Persönlichkeitsmerkmalen fest. Anhand der Untersuchung konnte gezeigt werden, dass die untersuchte Stichprobe doch deutlich problematische Persönlichkeitszüge zeigte, was allerdings nicht als Persönlichkeitspathologie zu verstehen sein muß. Zusammenfassend zeigten die Patientinnen eine wesentlich labilere Gefühlsverfassung, sie waren in ihrem Selbstwert stark verunsichert, machten sich häufig Sorgen, waren insgesamt ängstlicher, eher introvertiert und konventionell und zeigten auf der Körperebene entscheidende Unsicherheiten mit negativem Körperbild und der Verschiebung von Konflikten auf den Körper. Die Ergebnisse können im Hinblick auf eine Verbesserung der therapeutischen Möglichkeiten als Hinweis gedeutet werden, dass sich der individuellen Seite der sexuellen Probleme verstärkt zugewandt werden sollte.

Mitarbeiter: G. Kloth; K. Heiser; C. Rüffer-Hesse; U. Hartmann


2. Weitere Forschungsschwerpunkte:

 

Untersuchungen zu Veränderungen in Paarbeziehungen im Zusammenhang mit Problemen der sexuellen Appetenz

Mitarbeiter: Prof. Dr. U. Hartmann, Dr. K. Heiser, cand. med. F. Behrens

 

Drei klinische Studien zur Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit neuer Phosphodiesterase-Typ 5- Hemmer bei Männern mit erektiler Dysfunktion

Mitarbeiter: C. Rüffer-Hesse, K.Heiser, G.Kloth, U. Hartmann; Förderung : Industrie

 

Effekte sexueller Erregung und Orgasmus auf neuroendokrine Parameter: Mechanismen und klinische Relevanz. Beteiligte Wissenschaftler: U. Hartmann (Hannover), T. Krüger, M. Schedlowski, N. Leygraf, B. Saller (Essen); Förderung: DFG

 

Psychogene Impotenz: Untersuchung des neurobiologischen und pathophysiologischen Substrats psychogener erektiler Dysfunktionen durch Bestimmung cavernöser Neurotransmitter und Neuropeptide bei gesunden Probanden und erektionsgestörten Patienten. Interdisziplinäres Projekt der Klinischen Psychologie, Abt. für Urologie, Abt. für Nuklearmedizin, Abt. für Klinische Pharmakologie und weiterer Abteilungen der MHH (Prof. Dr. U. Hartmann, Dr. A. Becker, Dr. S. Ückert, cand.med. S. Schütze, Prof. Dr. C.G. Stief). Förderung: DFG.

 

Funktionelle Magnetresonanztomograhpie (fMRI) des Gehirnes bei sexueller Exzitation. Zur Erforschung der ZNS-Substrate sexueller Reaktionen soll die Methode des fMRI bei gesunden jungen Männer sowie bei Patienten mit Appetenzproblemen und mit vorzeitigem Orgasmus angewendet werden. Beteiligte Wissenschaftler: H. Becker (Neuroradiologie), U. Hartmann.

 

Forschungsschwerpunkt Zwangsstörung. Um bislang unbeantwortet gebliebene Fragen im Kontext von Zwangserkrankungen beantworten zu können, wurden Zwangskranke und ihre Angehörigen (Eltern, Partner) mittels umfangreicher Fragebogenverfahren untersucht. Als Vergleichsgruppen wurden eine Gruppe von Angstkranken und eine Gruppe psychopathologisch unauffälliger Personen in die Untersuchung einbezogen.

 

Der Forschungsschwerpunkt befaßt sich vor allem mit familiären Aspekten der Zwangsstörung: Stehen Zwangssymptome bei Erwachsenen in einem Zusammenhang mit bestimmten Kindheitserfahrungen? Haben Zwangskranke in stärkerem Maße negatives elterliches Erziehungsverhalten zu berichten? Wirken sich Kindheitserfahrungen auf die Beziehung zwischen einer zwangskranken Person und ihren Eltern aus? In welcher Weise beeinflußt bzw. beeinträchtigt die Zwangssymptomatik das Zusammenleben innerhalb der Familie? Wie gehen Angehörige mit einem zwangskranken Familienmitglied um? 

 

Weitere Fragestellungen betreffen kognitive und Persönlichkeitsmerkmale sowie Verhaltenstendenzen von Personen, die unter Zwangsgedanken bzw. Zwangshandlungen leiden: Lassen sich zwangstypische Einstellungen und Denkmuster (z.B. Perfektionismus, übermäßiges Verantwortlichkeitserleben) nachweisen? Unterscheiden sich Zwangskranke hinsichtlich ihrer Persönlichkeit von Personen ohne Zwangssymptomatik? Wirkt sich die Zwangssymptomatik auf das Sexualverhalten von Zwangskranken aus?   

Mitarbeiter: A. Liebler, K. Bubenzer, M. Fieler, D. Nolte, U. Hartmann

 

Prognostische Bedeutung von Bindungscharakteristika bei Erwachsenen für den Behandlungserfolg nach stationärer Gruppenpsychotherapie. Zentraler Forschungsgegenstand des Projektes, Teil einer Multizenterstudie, sind die Auswirkungen des Bindungsstils auf Behandlungsverlauf und Behandlungserfolg in stationärer Gruppenpsychotherapie. Stationäre Psychotherapiepatienten wurden auf Basis eines strukturierten Interviews, welches ihre Beziehungserfahrungen erfaßte, einem von drei Bindungstypen (sicher, ambivalent gebunden, vermeidend) zugeordnet. Der Bindungsstil wurde in Beziehung zu verschiedenen Therapieverlaufs- und -erfolgsmaßen gesetzt.

Mitarbeiter: U. Hartmann, A. Liebler, G. Heuser-Gochna

 

Ergebnisqualität stationärer Psychotherapie: Subjektive Erfolgseinschätzung und objektive Veränderungskriterien. Im Rahmen des Projektes wird die Übereinstimmung zwischen verschiedenen Instrumenten zur Erfassung des Erfolges psychotherapeutischer Behandlung geprüft. Die mehr „objektiven“, indirekten Methoden (Prae-Post-Vergleiche bezüglich symptombezogener Fragebögen zur Selbsteinschätzung durch Patienten) werden der direkten Erfolgsmessung in Form der globalen Therapiebewertung als direktem Erfolgsmaß gegenübergestellt. Grundlage der Prüfung auf Übereinstimmung der Erfolgsmaße sind Daten stationärer Psychotherapiepatienten, die bei Behandlungsbeginn und unmittelbar vor Therapieende untersucht wurden.

Mitarbeiter: K. Meyer, A. Liebler, U. Hartmann

 

Wirkfaktoren stationärer Gruppenpsychotherapie: Unterscheiden sich erfolgreich und weniger erfolgreich behandelte Patienten im Hinblick auf ihre Gruppenerfahrungen? In einer Untersuchung an stationären Psychotherapiepatienten wird der Frage nachgegangen, inwieweit sich Patienten, die eine stationäre Gruppenpsychotherapie erfolgreich abschlossen, von weniger erfolgreichen unterscheiden. Wesentliche Bestandteile der Untersuchung stellen diversen Erfolgsmaße sowie der Düsseldorfer Wirkfaktorenfragebogen dar. Auf Basis des Düsseldorfer Wirkfaktorenfragebogens kann u.a.  Annahme geprüft werden, daß der Therapieerfolg von der Therapeuten-Patienten-Passung abhängig ist.

Mitarbeiter: M. Koch, A. Liebler

 

Die Bedeutung von psychotherapeutischen Einzelsitzungen im Rahmen stationärer Psychotherapie mit gruppentherapeutischem Schwerpunkt. Der Vergleich zweier Therapiekonzepte im Hinblick auf ihre Wirksamkeit steht im Mittelpunkt des Projektes. Stationäre Gruppenpsychotherapie ohne jegliche psychotherapeutische Einzelsitzungen wird der stationären Gruppenpsychotherapie mit regelmäßigen Einzelsitzungen gegenübergestellt. Grundlage der Untersuchung sind auf den Therapieerfolg bezogene Fragebogendaten von stationären Psychotherapiepatienten.

Mitarbeiter: E. Schulze, A. Liebler

 

Entspannungstechnik im Vergleich. Weiterführung der Untersuchung über die vergleichende Beurteilung von verschiedenen Entspannungsverfahren anhand psychophysiologischer Parameter und Selbsteinschätzung der Probanden (Dr. R. Schmidt).

 

Biofeedback im verhaltenstherapeutischen Behandlungsverlauf: Weiterentwicklung und Erprobung automatisierter Anwendungs- und Aufzeichnungsverfahren für Therapiesitzung und Selbstanwendung (Dr. R. Schmidt, N.N.)

 

II.     Publikationen

 

1     Originalarbeiten:

Becker, A.J., Ückert, S., Stief, C.G., Scheller, F., Knapp, W.H., Hartmann, U., Jonas, U. (2001): Cavernous and systemic testosterone plasma levels during different penile conditions in healthy males and patients with erectile dysfunction. Urology, 58: 435 - 440.

 

Becker, A.J., Ückert, S., Stief, C.G., Scheller, F., Knapp, W.H., Hartmann, U., Jonas, U. (2001): Plasma levels of angiotensin II during different penile conditions in the cavernous and systemic blood of healthy males and patients with erectile dysfunction. Urology, 58: 805 - 810.

 

Becker, A.J., Ückert, S., Stief, C.G., Truss, M.C., Hartmann, U., Jonas, U. (2001): Systemic and cavernous plasma levels of endothelin (1-21) during different penile conditions in healthy males and patients with erectile dysfunction. World Journal of Urology, 19: 267 - 271.

 

Becker, A.J., Ückert, S., Stief, C.G., Truss, M.C., Machtens, S., Scheller, F., Knapp, W.H., Hartmann, U., Jonas, U. (2001): Possible role of  Bradykinin and Angiotensin II in the regulation of penile erection and detumescence. Urology, 57: 193 - 198.

 

Exton, M.S., Krüger , T.H., Koch, M., Paulson, E., Knapp, W., Hartmann, U., Schedlowski, M. (2001): Coitus stimulates prolactin secretion in healthy subjects. Psychoneuroendocrinology, 26: 287-294.

 

Exton, M.S., Krüger , T.H.C., Bursch, N., Haake, P., Knapp, W., Schedlowski, M., Hartmann, U. (2001): Neuroendocrine response to masturbation-induced orgasm in men following a 3-week abstinence. World Journal of Urology 19: 377- 382.

 

Hartmann, U. (2001): Gegenwart und Zukunft der Lust. Ein Beitrag zu biopsychologischen und klinischen Aspekten sexueller Motivation. Sexuologie 8: 191 - 204.

 

Liebler, A. (2001). „Ich sitz‘ in meiner Burg und draußen tobt der Krieg“ – Abgrenzungsbedürfnis und sozialer Rückzug als relevante Aspekte bei Zwangsstörungen. Psychotherapeut, 46: 182-187.

 

Meuleman, E., Cuzin, B., Opsomer, R.J., Hartmann, U., Bailey, M.J., Maytom, M.C., Smith, M.D., Osterloh, I.H.  (2001): A dose-escalation study to assess the efficacy and safety of VIAGRA (Sildenafil Citrate) in men with erectile dysfunction. British Journal of Urology, 87: 75 – 81.

 

2     Übersichtsarbeiten:

Bubenzer, K. & Liebler, A. (2001). Zwangskranke und ihre Familien im Spiegel der Wissenschaft. Z-aktuell 03(01, S. 5-6.

 

Hartmann, U., Herter, A. (2001): Männliche Orgasmushemmungen – ein verkanntes Problem. Sexualmedizin für den Arzt, Heft 1: 6 – 13.

 

3     Bücher und Buchbeiträge:

Becker, A.J., Ückert, S., Stief, C.G., Truss, M.C., Hartmann, U., Jonas, U. (2001): Plasmakonzentrationen des Peptids ET-1 im systemischen und cavernösen Blut gesunder Männer während verschiedener peniler Stadien. In: Jonas, U., Machtens, S. (Hrsg.): Jahrbuch der Urologie 2001: Herausforderungen und Lösungen. Köln: Biermann.

 

Beier, K.M., Bosinski, H.A.G., Hartmann, U., Loewit, K. (2001): Sexualmedizin. München: Urban & Fischer.

 

Beier, K.M., Hartmann, U., Bosinski, H.A.G. (2001): Sexuelle Störungen: Bedarf, Versorgung und Schlussfolgerungen zu Unter- und Fehlversorgung. In: Keller, W., Studt, H.H., Deter, H.C. (Hrsg.): Psychosomatik in den medizinischen Fachgebieten. Frankfurt/M.: VAS.

 

4     Publizierte Abstracts:

         2001 wurden 5 Abstracts publiziert.

 

III.    Dissertationen:

Koch, M.: Neuroendokrine und kardiovaskuläre Effekte sexueller Aktivität bei Männern während des Koitus (Dr. med.)