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Echokardiographie Simulator

 

 

Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin hat mit Europas erstem TTE/TEE-Echokardiographie-Simulator einen großen Schritt in der Aus- und Weiterbildung in Echokardiographie gemacht.

 

 

      (Quelle: TEE-Simulator Firma Heartworks)

Eine Echokardiographie liefert den Anästhesisten und Intensivmedizinern genaue Auskunft über den Zustand und die Funktion des Herzens: angefangen von der Struktur der Herzwände bis zur Füllung der Herzkammern. So wird eine differenzierte Therapie oft erst ermöglicht. In der klinischen Routine ist diese Untersuchungsmethode schon fest etabliert: Anästhesisten und Herzchirurgen arbeiten hier eng zusammen, um schon während der Operation das OP-Ergebnis zu kontrollieren und gegebenenfalls sofort zu korrigieren.

 

   

 

Der Simulator „HeartWorks Virtual 3D Heart" liefert ein 3D-Modell des Herzens, es bewegt sich, kann Strukturen hervorheben, einzelne Muskeln oder die Herzklappen. „Man kann mit einer Kamera durch das Herz fahren, während es sich bewegt", erklärt Dr. Ulrich Molitoris, „Die Darstellung ist extrem realistisch." Die Ausbildung in der transösophagealen Echokardiographie ist durch die Verfügbarkeit geeigneter Untersuchungsplätze oft limitiert. „Die Simulation bietet hier eine ideale Möglichkeit, Fertigkeiten in dieser Untersuchungstechnik zu erwerben und weiterzugeben. Sie ergänzt damit perfekt die Ausbildung in den Operationssälen und Intensivstationen", betont Dr. Sebastian Zenz. Beide Mediziner hatten den Kauf des Simulators initiiert und haben sich bereits intensiv in das Simulationssystem eingearbeitet.

      

„Die Echokardiographie hat sich zu einem wichtigen Diagnose- und Monitoringverfahren in der Anästhesiologie entwickelt, je besser wir unsere Ärzte in dieser Methode ausbilden, desto mehr Sicherheit bieten wir auch unseren Patienten" ,erklärt Professor Dr. Wolfgang Koppert, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin.


    

      

   (Quelle: TEE-Simulator Firma Heartworks)

Mit dem Simulator können sowohl transthorakal als auch transösophageal an einem Mannequin live Bilder erzeugt werden. Parralel hierzu wird an einem 3D-Modell des Herzens die Schallebene simuliert und erleichert so die anatomische Orientierung.