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Postoperative Rehabilitation

 

 

Dieser Text bezieht sich v.a. auf das Vorgehen beim Akustikusneurinom, hat aber auch allgemeine Gültigkeit.

 

 

Postoperative Rehabilitation:

Die Patienten benötigen in der Regel ca. drei bis vier Wochen, um sich von der Operation zu erholen. Eine operationsbedingte Lähmung des Gesichtsnerven ist meistens vorübergehender Art, sollte jedoch durch eine intensive krankengymnastische Übungsbehandlung möglichst gut therapiert werden.

Ausfälle der Hörfunktion lassen sich durch geeignete Hörhilfen kompensieren. Hierbei kommt vor allem eine Hörgeräteversorgung in Form der sogenannten CROS-Versorgung in Frage. Bei beiderseitiger Taubheit kommt entweder ein sog. Cochlea-Implantat zum Ersatz der ausgefallenen Innenohrfunktion bei noch funktionstüchtigem Hörnerven oder bei Zerstörung des Hörnerven beiderseits ein sog. Hirnstamm-Implantat in Frage. Diese beiden letztgenannten Behandlungsverfahren werden an unserer Klinik routinemäßig eingesetzt. Für diese beiden Verfahren besteht an der HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover das weltweit größte Zentrum.