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Tumorchirurgie

 

 

Hier finden Sie Antworten zu folgenden Fragen:

  • Allgemeine Informationen zur Tumorbehandlung
  • Diagnoseverfahren
  • Therapieverfahren

 


Allgemeine Informationen zur Tumorbehandlung

Die HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover hat sich seit Jahrzehnten der Diagnose und Behandlung von gut- und bösartigen Tumoren des gesamten Kopf-Hals-Bereiches verschrieben. Insbesondere zählen dazu Erkrankungen des Kehlkopfes, Rachens und der Mundhöhle inklusive der Tumoren der großen Speicheldrüsen. Die Tumorerkrankung setzt zum einen eine große chirurgische Erfahrung voraus, zum anderen legen wir sehr großen Wert auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen. Die durchgeführte Diagnostik und Therapie ist standardisiert und an die Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft angepasst.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Webseite unseres -> Kopf-Hals-Tumorzentrums hier an der MHH.


Diagnoseverfahren

Bei unserem ersten Kontakt legen wir besonderen Wert auf eine ausführliche Beratung in einem persönlichen Gespräch durch unsere ärztlichen Mitarbeiter aus unserem „Tumorteam“. Zur exakten Diagnose ist normalerweise eine Endoskopie und Ausdehnungsbestimmung der Tumorerkrankung notwendig. Dazu werden Sie stationär aufgenommen und eine Spiegelung der Luftröhre, Speiseröhre und des Rachens eingeleitet.

Im Rahmen unserer Tumorkonferenz werden zusammen mit den Kollegen der Strahlentherapie, Onkologie, Radiologie alle Befunde besprochen und eine individuelle Therapie festgelegt, die dann mit Ihnen in einem ausführlichen Gespräch erläutert wird.


Therapieverfahren

Sollte eine operative Therapie geplant werden, erfolgt zeitnah die stationäre Aufnahme (Sation 36b). Hier werden mit Ihnen nochmal alle wichtigen Dinge hinsichtlich Veränderungen der Sprache und des Schluckens besprochen. Wir arbeiten eng mit Selbsthilfegruppen zusammnen, die von Patient zu Patient sehr hilfreiche Ratschläge geben können.

Im Falle einer definitiven Bestrahlung oder auch kombinierten Radiochemotherapie (z.B. bei Inoperabilität) werden wir Sie direkt in die Klinik für Strahlentherapie und Spezielle Onkologie überweisen, wo dann die Therapie in enger Kooperation und interdisziplinärer Zusammenarbeit mit unserer Klinik durchgeführt wird.

Die Nachsorge wird über unsere Poliklinik sichergestellt.
Die angewendeten Operationsverfahren zielen in ersten Linie auf einen Funktionserhalt des betreffenden Organs ab, jedoch immer in Anbetracht einer vollständigen Entfernung des bösartigen Tumors. Moderne chirurgische Verfahren stehen uns dabei zur Verfügung: Laserchirurgie, navigationsgestützte Chirugie (CAS), intraoperative Sonographie.

Oft reicht insbesondere bei Lymphknotenbefall eine alleinige chirurgische Therapie nicht aus, sodass eine kombinierte Radio/Chemotherapie angeschlossen werden sollte. Dazu werden wir Sie dann in Zusammenarbeit mit der Klinik für Strahlentherapie beraten.

Im Rahmen von internationalen Studien können wir zusätzlich neue Therapiemöglichkeiten „targeted therapy“ auf der Basis von Substanzen anbieten, die gezielt in das Tumorwachstum eingreifen.