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Mittelgesichtsfrakturen

 

 

Hier finden Sie Antworten zu folgenden Fragen:

und folgende Informationen:


Was sind Mittelgesichtsfrakturen?

Mittelgesichtfrakturen entstehen aus einer Gewalteinwirkung auf das Gesicht. Man unterscheidet laterale (Jochbein, Jochbogen, Orbitaboden), zentrale (Nasenbein, Le Fort I und II) und laterozentrale Mittelgesichtsfrakturen.


Wie häufig sind Mittelgesichtsfrakturen?

Häufig sind die geschlossenen oder offenen Frakturen des Nasenbeines durch stumpfe Gewalteinwirkung (Fall, Stoß). Dieses Trauma kann zu Nasenblutung, Schiefstand der Nase, Schwellung der äußeren Nase, Lidhämatome, Behinderung der Nasenatmung und des Riechvermögens führen.


Diagnoseverfahren

Die Diagnose einer Mittelgesichtsfraktur wird durch die Untersuchung durch unsere Ärzte und vor allem mit Hilfe von bildgebenden Vefahren wie dem Röntgen gestellt.


Therapieverfahren

Bei Schiefstand muss der HNO-Arzt in lokaler oder vollständiger Narkose die Nase gerade stellen. Bei starker Schwellung kann der Arzt einige Tagen abwarten, es empfiehlt sich aber, diese Opeation innerhalb von acht Tagen durchzuführen. Sonst bleiben traumatische Nasenscheidewanddeviationen, eine Breit-Sattelnase oder eine Schiefnase zurück, die später rhinoplastische Eingriffe erfordern. Zur Fixierung werden Gips-oder Metallschienen genutzt, ggf. ist eine Tamponade der Nase für einige Tage angeraten.

Bei Fieber und Nasenatmenbehinderung nach Nasenbeinfraktur ist es erforderlich, unmittelbar innerhalb von 24 Stunden zwei Mal zu kontrollieren. Ein möglicher Bluterguss kann abzedieren und zur Nasenknorpelzerstörung (Nekrose) führen.

Wichtig ist bei Gewalteinwirkung auf die Augen (Faustschlag, Ball), die Augenbeweglichkeit zu prüfen (Augenheilkunde). Doppelbilder, Augbewegungseinschränkung und Parästhesien im Wangenbereich sind Alarmzeichnen und bedürfen einer operativen Korrektur der Fraktur (Orbita).

Dreieckbruch des Jochbogen und Frakturen im Bereich des Oberkiefers gehen mit einer Okklusionsstörung einher. Diese Frakturen brauchen operative Wiederherstellung der Okklusion durch Stabilisierung der Frakturteile (Reposition, Plattenosteosynthese, Fixierungmaterial) in Vollnarkose.