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Qualitätsmanagement Neonatologie


Das Perinatalzentrum der MHH wurde 2016 erfolgreich nach Perizert® zertifiziert und ist damit deutschlandweit von insgesamt 161 Perinatalzentren das neunte, das sich diesem Qualifikationsprozess unterzogen hat. Im Jahr 2017 wurde das Überwachungsaudit erfolgreich absolviert.


Das Perinatalzentrum der MHH hat außerdem im Jahr 2017 im Rahmen eines Pilotprojektes an einem Peer Review Verfahren der Ärztekammer teilgenommen.

 

Behandlungsergebnisse der Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht < 1500 g am Perinatalzentrum der Medizinischen Hochschule Hannover

 
Gemäß eines GBA-Beschlusses vom 19.02.2009 sind alle Perinatalzentren verpflichtet, Daten zu den Behandlungsergebnissen von Frühgeborenen mit einem sehr niedrigen Geburtsgewicht (<1500 g) zu veröffentlichen. Seit 2014 erfolgt die Veröffentlichung dieser Daten zentral auf www.perinatalzentren.org.


Im Perinatalzentrum der MHH werden Hochrisikoschwangere, die teilweise vorgeburtlich aus anderen Kliniken in Niedersachsen in die MHH verlegt worden sind, betreut und entbunden. Dies führt dazu, dass eine Vielzahl von sehr unreifen Frühgeborenen, Mehrlingen und von Früh- und Neugeborenen mit zum Teil sehr komplexen angeborenen Fehlbildungen im Perinatalzentrum der MHH behandelt werden. 
 

Weiterhin werden dem Perinatalzentrum der MHH als Zentrum der Maximalversorgung mit der Möglichkeit einer kinderchirurgischen, neurochirurgischen, Herz-Thorax-Gefäßchirurgischen Versorgung und der Spezialisierung auf Herzerkrankungen, Nierenerkrankungen wie z.B. Nierenersatztherapie und Nierentransplantation, Lebererkrankungen, Tumorerkrankungen und Stoffwechselerkrankungen gehäuft Patienten mit solchen Erkrankungen nach der Geburt sekundär aus anderen Kliniken zu verlegt.
 

Das Sterberisiko ist umso höher, je geringer das Gestationsalter und das Geburtsgewicht. Ebenfalls besteht bei einer Geburt außerhalb des Perinatalzentrums und postpartaler Verlegung, bei  Mehrlingen und Kindern mit angeborenen Fehlbildungen und anderen angeborenen schwerwiegenden Erkrankungen ein erhöhtes Sterberisiko.