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Die Promotion

 

Zur Erlangung eines Doktortitels bedarf es eines Promotionsverfahrens, das nach der jeweils gültigen Promotionsordnung an einer wissenschaftlichen Hochschule abzuleisten ist.

 
Die Dissertation, vom lateinischen Wortstamm "dissertatio", welches Auseinandersetzung, Erörterung oder ausführliche Besprechung bedeutet, stellt dabei den wichtigsten Teil eines Promotionsverfahrens dar.
In der Regel setzt sich der sogenannte "Doktorand" dann fachabhängig schriftlich theoretisch mit einem Thema auseinander, beschreibt oder interpretiert bereits gewonnene Erkenntnisse neu.

 
Die Promotionsordnung der jeweiligen Hochschule regelt Form und Verfahrensverlauf, nicht den Umfang der erforderlichen Niederschrift. Wichtig ist, dass die Dissertation neue Erkenntnisse liefert und damit inhaltlich gehaltvoll ist.

 
Die fertige Dissertation wird dann bei der jeweiligen Hochschule eingereicht und dem Prüfungsausschuss zur Bewertung vorgelegt. Erst nach erfolgreichen Abschluss des mündlichen Leistungsbestandteils, dem "Rigorosum" und der Veröffentlichung, der "Disputation", gilt ein Promotionsverfahren als abgeschlossen. Es wird im Folgenden der Doktortitel (fachabhängig) verliehen.
Der Doktortitel belegt die Fähigkeit zur selbständigen wissenschaftlichen Arbeit.

 
Die abgeschlossene Promotion ist ein weiterer wissenschaftlicher Hochschulabschluss, der im Tarifwerk jedoch keine andere Eingruppierung als ein Diplom (Univ.) bzw. Master erwirkt.