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Studien zur präklinischen Versorgung schwerverletzter Patienten

Die korrekte Erstdiagnose luftrettender Notärzte stellt die Grundlage einer präzisen initialen Therapie sowie des adäquaten Transportes in ein geeignetes Krankenhaus dar. Als Vorteile der Luftrettung gelten hierbei die höhere Transportgeschwindigkeit sowie die besondere Erfahrung der beteiligten Notärzte im Vergleich zu bodengebundenen Rettungsmitteln. Anhand einer Datenbankverknüpfung der Medat-Datenbank der Deutschen Rettungsflugwacht mit dem Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie werden die möglichen Auswirkungen des Nichterkennens relevanter Verletzungen bestimmter Körperregionen auf den klinischen Verlauf analysiert.

In weiteren Studien zur präklinischen Behandlung des schwerverletzten Patienten wird der Einfluss des Absinkens der Körpertemperatur (Hypothermie) auf den klinischen Verlauf untersucht. Ebenso wird in Kooperation mit der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Ludwigshafen (Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie) die Bedeutung verschiedener Infusionslösungen für die Stabilisierung der Herz-Kreislauffunktion untersucht. Letztlich erfolgen Blutanalysen von Gerinnungsfaktoren und Botenstoffen der Entzündungsreaktion.

Mitarbeiter

PD Dr. Christian Zeckey

Dr. Philipp Mommsen

Dr. Christian Schröter