StartseiteSitemapImpressumdeutschenglish
MHH Logo

8

Häufig gestellte Fragen

 

 

Welche Untersuchungen müssen vor dem stationären Aufenthalt angefertigt werden?

Alle für uns erforderlichen Untersuchungen durch andere spezialisierte Fachdisziplinen werden mit Ihnen bereits im Rahmen der Vorstellung in der Poliklinik  besprochen; die Überweisungen hierfür werden Ihnen ebenso bereits in der Poliklinik ausgestellt.
Während des Aufenthaltes werden in aller Regel Röntgenaufnahmen des Brustkorbes, ein EKG und eine Blutbilduntersuchung vorgenommen.

Kann ich alle Medikamente wie gewohnt weiter einnehmen?

Kein Medikament sollte ohne Rücksprache mit uns oder Ihrem behandelnden Arzt abgesetzt werden. Medikamente zur Blutverdünnung (ASS, Aspirin oder Marcumar) werden vor dem Operationstermin oder während des Aufenthaltes abgesetzt. In dieser Zeit erhalten Sie ein anderes Schutzpräparat gegen Thrombose (Blutgerinnsel).
Hormonpräparate zur Vorbeugung einer Osteoporose oder bei Beschwerden in den Wechseljahren müssen 4 Wochen vor der Operation abgesetzt werden, da diese die Neigung zu Thrombosen verstärken.

Wie lange werde ich voraussichtlich im Krankenhaus bleiben?

Der Aufenthalt liegt zwischen 7 und 14 Tagen. Hieran schließt sich die Rehabilitation an, die im Mittel 3 bis 4 Wochen beträgt.

Wie lange dauert die Operation?

Die Erstimplantation einer Hüfte dauert ca. 90 Minuten. Wechseleingriffe können wesentlich länger dauern.

Zementierte oder unzementierte Prothese?

Die Wahl der Prothese richtet sich vor allem nach der Knochensubstanz des Oberschenkels und des Beckens. Eine in unserer Klinik häufig  verwendete Lösung für die Prothesenpfanne ist die eingepresste, unzementierte Pfanne (Press fit), die im Verlauf einiger Wochen fest in den Beckenknochen einheilt. In der Regel wird auch ein unzementierter Schaft gewählt.

Werde ich eine Blutübertragung benötigen?

In der Mehrzahl der Eingriffe ist bei der Erstimplantation einer Hüft-TEP keine Blutübertragung erforderlich. Bei Wechseloperationen oder der Implantation einer Hüft-TEP nach stattgehabtem Bruch der Hüftpfanne hingegen wird deutlich häufiger eine Blutübertragung nötig.
Wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprechen, kann der Patient jedoch 4 Wochen vor der geplanten Operation eine Eigenblutspende vornehmen lassen. Diese Blutkonserven erhält der Patient dann nach Bedarf während oder nach der Operation.

Wann kann ich wieder aufstehen?

Der Patient kann sich bereits am ersten Tag mit Hilfe an die Bettkante setzen lassen. Erste Gehübungen unter krankengymnastischer Anleitung erfolgen am Folgetag.

Wer kümmert sich um meine Rehabilitation?

Der Sozialdienst der MHH leitet die erforderlichen Schritte über Ihren Krankenversicherungsträger in die Wege. Sie selbst müssen sich um nichts kümmern.

Wann komme ich wieder zu einer Nachuntersuchung?

Regelmäßige Nachuntersuchungstermine erfolgen nach 6 und 12 Wochen sowie nach 1 Jahr. Die langfristige Betreuung wird dann von Ihrem Hausarzt oder Orthopäden übernommen. Auf Wunsch ist eine Weiterbehandlung in unserer Klinik möglich.

Welchen Sport kann ich weiter ausüben?

Sportarten mit plötzlichen Stoßeinwirkungen und starken Drehbewegungen sowie Kontaktsportarten sollten vermieden werden. Unbedenklich sind Fahrradfahren, Wandern und Schwimmen. Im Einzelfall sollte dies mit dem Operateur und Ihrem Orthopäden oder Unfallchirurgen besprochen werden.

In welchem zeitlichen Abstand können die Gelenke bei beidseitiger Arthrose operiert werden?

Wenn Vollbelastung auf einer Seite erreicht ist und eine gut auftrainierte Muskulatur vorliegt.