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DFG-Förderung

 

Am 03.01.11 wurde eine DFG-Einzelförderung für das Projekt: „Verbesserte Therapie von Knochendefekten durch Einsatz induzierter pluripotenter Stammzellen zur Erzeugung mesenchymaler Zelltypen“ von der Deutschen Forschungs Gemeinschaft genehmigt. 

 

Induzierte pluripotente Stammzellen (iPSC) stellen einen Hauptforschungsschwerpunkt des  Exzellenzclusters Rebirth an der MHH dar.

 

Die Antragsteller (Frau Prof. Hoffmann, Herr Prof. Jagodzinski, Herr Prof. Krettek, Klinik für Unfallchirurgie) wollen überprüfen, ob iPSC für die Erzeugung von Zelltypen des Skelettsystems, insbesondere von knochenbildenden Zellen, eine bessere Zellquelle darstellen als die mit konventionellen Methoden (Dichtegradient plus Plastikadhäsion) isolierten mesenchymalen Stammzellen (MSC), um diese zukünftig für die Regeneration von segmentalen Röhrenknochendefekten einsetzen zu können. Dazu werden zunächst umfangreiche in vitro-Arbeiten durchgeführt, um die Leistungsfähigkeit der unterschiedlichen zellulären Systeme eingehend zu charakterisieren.

Drei unterschiedliche experimentelle Strategien sind geplant:

 

(A.) Die direkte Differenzierung von iPSC in mesenchymale Zelltypen mittels bekannter Induktionsverfahren,

 

(B.) die Herstellung von MSC-ähnlichen Zellen aus iPSC, die expandiert und anschließend weiter in mesenchymale Zelltypen differenziert werden, und

 

(C.) die Simulation der in-vivo-Situation durch mechanische Stimulation und Perfusion in einem Bioreaktor in dreidimensionaler Zellkultur. In diesem System ist es möglich, funktionell eine durch die Zellen ausgelöste Gewebebildung zu charakterisieren.


Das Projekt findet in enger Kooperation mit Herrn Prof. U. Martin und dem Exzellenzcluster Rebirth statt und wird zunächst für die Zeitdauer von 3 Jahren gefördert.