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Rotationsmodell

In der Anästhesieambulanz erlernt der Weiterbildungsteilnehmer anhand von Anamnese- und Untersuchungstechniken und unter Einbeziehung von Vorbefunden das Narkoserisiko eines Patienten für einen Eingriff einzuschätzen und gegebenenfalls weitere notwendige Vorbereitungen zu veranlassen.

    

In den anschließenden Rotationen in den Bereichen Unfallchirurgie, Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Urologie und Gynäkologie sollen die Techniken der Allgemeinanästhesie gefestigt und weiterentwickelt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, Grundzüge der regionalen und rückenmarksnahen Narkoseverfahren zu erlernen.

 

Im zweiten Ausbildungsjahr liegt ein Schwerpunkt auf der sicheren Beherrschung des schwierigen Atemwegs. In den Bereichen Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie erlernt der Weiterbildungsteilnehmer das Handling des schwierigen Atemwegs, die dazu erforderliche Planung des Anästhesieverfahrens, sowie den adäquaten Einsatz alternativer Methoden zur Atemwegssicherung.
 
Der Fokus des dritten Jahres liegt auf dem Umgang mit intrakraniellen und intraabdominellen Eingriffen in der Neuro- und Abdominalchirurigie. Erweitertes Monitoring, differenziertes Volumen- und Transfusionsmanagement und die Anpassung der Maßnahmen an bereits bestehende Pathophysiologien sind Schwerpunkte.

   

Im vierten Jahr schließt sich ein einjähriger Aufenthalt auf unserer interdisziplinären Intensivstation an. Die allgemeine stationäre Versorgung schwer erkrankter Patienten, aber auch die gezielte Diagnostik und Therapie komplexer intensivmedizinischer Krankheitsbilder stehen während dieser Rotation im Vordergrund.

 

Im letzten Ausbildungsjahr bekommt der Assistent die Möglichkeit, einen Einblick in spezielle und sensible Bereiche wie Kinder- sowie Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie zu bekommen. Zudem ist eine weitere Rotation in der Gynäkologie explizit zur Betreuung der geburtshilflichen Eingriffe vorgesehen.