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Gesundheitliche Ungleichheit bei spezifischen Erkrankungen

 

Die Mehrzahl aller Erkrankungen treten häufiger in den sozialen Gruppen auf, die schlechter qualifiziert sind, bzw. materiell schlechter gestellt sind, d.h., es gibt deutliche Zusammenhänge zwischen sozialem Status und Erkrankungs- und Sterblichkeitsrisiken. Jenseits dieser allgemeinen Befunde gibt es jedoch noch eine Reihe offener Fragen. So ist es nicht genau geklärt, welche Aspekte der sozialstrukturellen Zugehörigkeit für die Variation in Erkrankungsraten bedeutsam sind. Auf der Basis von Daten einer gesetzlichen Krankenkasse wurden zu diesem Thema eine Reihe von Untersuchungen durchgeführt. Bislang veröffentlicht sind Ergebnisse zur Sterblichkeit, zu Herzinfarkt, Herz- Kreislauferkrankungen allgemein, Diabetes und zu verschiedenen Krebsarten. In neueren Arbeiten wurde auch die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen untersucht, so zu psychiatrischen Erkrankungen sowie die Inanspruchnahme nach dem Übergang in die Arbeitslosigkeit. Die Ergebnisse sind in den entsprechenden Veröffentlichungen (Publikationen) zu finden.

 

 

In den in Hannover durchgeführten Studien zu gesundheitlichen Ungleichheiten wurden für Herzinfarkt, KHK, Diabetes sowie für verschiedene Krebserkrankungen untersucht. Unsere Studien wurden mit unterschiedlichen Datengrundlagen durchgeführt, eine Besonderheit ist aber, dass dafür erstmals in der Forschung zu gesundheitlichen Ungleichheiten Krankenversicherungsdaten nutzbar gemacht wurden. Daraus ist eine größere Zahl von Publikationen entstanden. Ein zusammenfassender Bericht der auf den AOK-Daten basierenden Studien kann hier heruntergeladen werden.

 

 

Publikationsliste