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Untersuchungen zur T-Zell Wanderung

 

 

DFG KO 3582 Untersuchungen zur T-Zell Wanderung in der intestinalen Graft-versus-Host Erkrankung nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation im Mausmodell:

 

 

Die Graft-versus-Host Erkrankung (GvHD) ist eine der häufigsten und schwerwiegendsten Nebenwirkungen der allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation (HSZT). Die Erkrankung ist ursächlich begründet in einer aggressiven Immunantwort der transplantierten Spender T-Zellen, welche die epithelialen Organe (Haut, Leber, Darm) des Empfängers attackieren. Dieser Projektantrag konzentriert sich auf die GvHD des Gastrointestinaltrakts, welche häufig, komplikationsreich und schlecht zu therapieren ist. Die Verhinderung der Darm-GvHD verspricht deshalb eine niedrigere Morbidtät und Mortalität nach HSZT. Das Schlüsselereignis in der Darm-GvHD Entwicklung ist die Entstehung von alloreaktiven Spender T-Zellen mit ausgeprägtem Darm-Tropismus. Die Verhinderung der Entstehung oder der Zugang dieser T-Zellen in den Darm sollte zu einer Verhinderung dieser Erkrankung führen. Die Migration von T-Zellen unter homöostatischen und inflammatorischen Bedingungen in den Darm wurde intensiv untersucht und hängt von der Expression von Darm-Homing Molekülen, wie beispielsweise α4β7 Integrin und dem Chemokinrezeptor 9 (CCR9), ab. In diesem Forschungsvorhaben werden wir durch unterschiedliche experimentelle Modelle die Induktion und Funktion von Darm-Homing Mechanismen in Mausmodellen untersuchen. Mit Hilfe dieser Modelle soll der Einfluß dieser Mechanismen auf die Entwicklung einer Darm-GvHD und der Einfluß auf den notwendigen “Graft-versus Leukemia” (GvL)-Effekt untersucht werden. Auf dieser Grundlage soll anschließend anhand von Gewebeproben aus GvHD-Patienten untersucht werden, ob diese Mechanismen/Moleküle ebenso im humanen System ursächlich für eine Darm-GvHD sein können. Die Inhibierung von T-Zell Homing in den Darm ist bereits erfolgreich in der Therapie von Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen eingesetzt worden. Deshalb bestünde die Möglichkeit einer schnellen Translation dieser Forschungsergebnisse.

 

 

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