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Aktuelles

Großer Festakt zum 20-jährigen Bestehen der Hannoverschen Cochlea-Implantat Gesellschaft (HCIG)

 

Mit einem großen Festakt hat die Hannoversche Cochlea-Implantat Gesellschaft e.V. (HCIG) Anfang Juli ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Zu den Gratulanten gehörten die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde, MHH-Präsident Prof. Christopher Baum und Prof. Prof. h.c. Dr. Thomas Lenarz, Direktor der HNO-Klinik und des Deutschen HörZentrums (DHZ) der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

 

„Unser Dank gilt Ihrem großartigen Engagement und dafür, dass Sie so eine verantwortungsvolle, ehrenamtliche Arbeit übernommen haben“, sagte die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde in ihren Grußworten. Sie betonte, dass Hannover ein bedeutender Standort für die Gesundheitswirtschaft sei und das Thema Hören dabei einen besonderen Stellenwert einnimmt, denn mit dem jüngst ins Leben gerufenen Netzwerk „ Hörregion Hannover“ wollen Stadt und Region mit gemeinsam immerhin mehr als 1,2 Millionen Menschen die Lebensqualität steigern und die Qualität des Hörens erlebbar machen. „Wir wollen die Teilhabe Hörgeschädigter fördern, und Sie sind ein wichtiger Ansprechpartner“, so Klawunde.

 

MHH-Präsident Prof. Christopher Baum lobte die Hörforschung an der MHH, die mit dem Exzellenzcluster Hearing4all ausgezeichnet ist. „Kaum ein anderer Bereich hat derart prominenten Weltruf“, so Baum. Mit Pioniergeist und Energie habe HNO-Klinikdirektor Prof. Lenarz Einzigartiges geschaffen, um die optimale Versorgung von heute zu gewährleisten und die optimale Therapie von morgen vorzubereiten. Ein wichtiger Baustein in der Patientenversorgung sei aber auch die Zusammenarbeit im Sinne einer intersektoralen Versorgung: „Das heißt: Hochleistungsmedizin plus Patientenverein zum Wohle der Betroffenen“, unterstrich Baum die Bedeutung der HCIG als Verein für CI-Träger, die an der Medizinischen Hochschule Hannover ihr Implantat erhalten haben.

 

Welche enorme Rolle die Patienten selbst bei der Forschung spielen, verdeutlichte anschließend HNO-Klinikdirektor Prof. Lenarz in seiner Festrede: „Die technischen Entwicklungen in den vergangenen 20 Jahren sind auch ein Verdienst der Patienten, die an Studien teilnehmen und sich dadurch an der Forschung beteiligen. Sie als Patient müssen uns Rückmeldung geben“, so Prof. Lenarz. Insgesamt seien 20 Jahre eine kurze Zeit für das, was inzwischen geschaffen wurde. „Denn heute ist die HCIG ein Sprachrohr, berät Betroffene und steht vielen Menschen mit ihren umfangreichen Leistungen unterstützend zur Seite“, verdeutlichte auch Prof. Lenarz den Stellenwert der HCIG. Dabei seien die Anfänge bescheiden gewesen: „Wir waren 5 Leute und mussten noch 2 weitere suchen, damit wir laut Vereinsrecht die HCIG als Verein gründen durften“, erinnerte der HNO-Klinikdirektor. Sein Blick in die Zukunft fiel klar aus: „In 20 Jahren wird das CI vollimplantierbar sein!“

 

Als besonderen Dank und Anerkennung für ihr außerordentliches Engagement überreichte Prof. Lenarz den aktiven Mitgliedern der HCIG eine eigens gestaltete Urkunde der HNO-Klinik.

 

An den offiziellen Festakt schloss sich dann das jährliche Sommerfest an. Mit Vortrag, Lesung, Tombola und Firmenpräsentationen feierten die Mitglieder bis in den Abend hinein.

 Prof. Lenarz erhält den Förderpreis der Professor Dr. Ludwig Haymann-Stiftung

Im Mai 2016 wurde Klinikdirektor Prof. Prof. h.c. Dr. med. Thomas Lenarz der Förderpreis der Professor Dr. Ludwig-Haymann Stiftung von der Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (Bonn) verliehen.

-> Urkunde ansehen (pdf)

Impressionen vom "2nd Hannover Hearing Implants Symposium and Workshop"

Mehr als 90 Teilnehmer aus rund 20 Nationen haben im April 2016 am gemeinsamen Workshop von MED-EL und der HNO-Klinik teilgenommen.
Im Rahmen der Veranstaltung haben die Gast-Chirurgen Sébastien Schmerber und Vittorio Colletti zusammen mit Prof. Lenarz internationale Patienten mit den modernen Hörsystemen von MED-EL versorgt. Über eine Live-Schaltung in den HNO-OP konnten die Teilnehmer jeden Schritt der Operateure und die Implantation von Bonebridge, Vibrant Soundbridge und einem Hirnstammimplantat (ABI) verfolgen.

-> zur Fotocollage

Internationales Symposium „Closing the auditory (efferent) loop“ in Hannover vereinbart Roadmap

Eine Hörprothese, die sich vom menschlichen Gehirn so steuern lässt, dass sie die Aufmerksamkeit völlig unbewusst auf den gewünschten Sprecher etwa inmitten einer Stehparty lenkt oder bewusst zwischen Programmen zur Musik- und Spracheverarbeitung wechselt, das war bis vor kurzem Science-Fiction pur. Für die Forscher der HNO-Klinik an der Medizinischen Hochschule Hannover ist daraus ein klarer Auftrag geworden.

-> jetzt weiterlesen (pdf)

Nachbericht: 17. Hannoverscher CI-Kongress

Im September 2015 fand zum 17. Mal der Cochlea-Implant-Kongress im INI-Hannover statt.
Lesen Sie hier den kompletten Nachbericht.

-> zum Nachbericht (pdf)

Die HNO-Klinik trauert um Franz Hermann, langjähriger Präsident und zuletzt Ehrenpräsident der DCIG e.V.

Ausgezeichnet!

 

Wir freuen uns sehr, dass unser Kongressbeitrag beim Europäischen HNO-Kongress in Prag als bestes Poster ausgezeichnet wurde! Bei diesen wissenschaftlichen Postern geht es um die Darstellung von Forschungsfragen und deren Ergebnissen. Für uns ist diese Auszeichnung daher eine weitere Bestätigung, dass wir mit unserer Forschungsarbeit im Bereich Hören und Hörsystemen weltweit führend sind.



 

 

Begeistere Mit-Häkler für kleine Schnecken gesucht

 

Für die Eltern von gehörlos geborenen Kindern ist die Cochlea-Implantation – und schon der Weg dorthin – emotional sehr bewegend. Vor allem für die meist erst knapp ein Jahr alten Kinder stellt die OP verbunden mit dem Krankenhausaufenthalt einen gehörigen Schritt dar. „Das wollen wir als HNO-Klinik entsprechend würdigen und möchten daher jedem Kind eine kleine selbstgehäkelte Schnecke überreichen – als Tröster, Andenken und Wertschätzung“, erklärt HNO-Klinikdirektor Prof. Prof. h.c. Thomas Lenarz. Das Motiv der Schnecke ist dabei natürlich bewusst gewählt und stellt die Verbindung zur Hörschnecke her, der Cochlea. Außerdem ist das Motiv niedlich -  und eben individuell, da jede Schnecke in liebevoller Handarbeit hergestellt wird.
Für die Umsetzung des Projektes sucht die HNO-Klinik nun begeisterte Kunsthandwerker und Kunsthandwerkerinnen, die die HNO-Klinik unterstützen und mithäkeln, entweder nur die Einzelteile der Schnecke oder gar eine vollständig zusammengesetzte Schnecke. Wer sich vorstellen kann, eine oder mehrere Schnecken zu häkeln, meldet sich bitte bei Daniela Beyer von der HNO-Klinik, beyer.daniela@mh-hannover.de.

MHH feiert 50-jähriges Bestehen - die HNO ist dabei!

 

 

 

Die MHH feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen mit einer ganzen Reihe an Veranstaltungen. Auftakt war jüngst mit einer Feierstunde und Podiumsdiskussion. Ganz klar, dass unser Klinikdirektor Prof. Lenarz dabei war, denn unter seiner Ägide ist aus dem Cochlea-Implantat-Programm das weltweit größte CI-Zentrum entstanden. Die Expertise unserer Ärzte ist unerreicht in dieser Spezialchirurgie.

Am Sonnabend, 10. Oktober, wird die MHH zu einem Tag der offenen Tür einladen - auch da werden wir natürlich mit einem Stand dabei sein.


Im Bild: Unser Klinikdirektor bei der Podiumsdiskussion. Fotos: Kaiser/MHH

musIC 2.0 begeistert mehr als 200 Zuhörer

 

 

Mehr als 200 begeisterte Zuhörer haben sich in Hannover „musIC  2.0“ angehört, ein Konzert speziell für CI-Träger, das das Deutsche HörZentrum (DHZ) der HNO-Klinik an der Medizinischen Hochschule Hannover gemeinsam mit der Musikhochschule Hannover und Musikern aus Hamburg, Barcelona und Neapel vorbereitet hatte. Der Titel „musIC 2.0“ ist dabei bewusst gewählt, denn es geht um Interaktivität zwischen CI-Trägern und Komponisten sowie um eine neue Art von Musik. Neu, weil sie die CI-Träger durch Komplexität ihrer Struktur nicht ausgrenzt, sondern ganz gezielt einschließt, damit ALLE das Konzert genießen können, und am Ende soll es nur die Frage geben, ob CI-Träger wie Normalhörende eine ähnliche Erfahrung  gemacht haben. „Da Musikhören für viele Träger von Cochlea-Implantaten eher schwierig ist – das CI war bisher in erster Linie auf ein gutes Sprachverstehen ausgerichtet – muss sich vielleicht die Musik ändern, um für CI-Träger ein Genuss zu sein“, erklärt Prof. Waldo Nogueira vom DHZ und Initiator des Projektes. Aus diesem Grund komponierten die Tonkünstler der Musikhochschule Hannover bzw. aus Hamburg, Barcelona und Neapel neue Stücke, die auf die Besonderheiten des Hörens mit CI abgestimmt sind. Dazu hat Prof. Nogueira viele CI-Träger gewinnen können, die sich in mehreren Treffen mit den Musikern ausgetauscht und ihnen die Möglichkeiten wie die Grenzen des CI erklärt haben. „Ich freue mich, dass wir dieses besondere Ereignis hier in Hannover erleben, denn ein solches Konzert hat es weltweit bislang erst vier Mal gegeben“, erklärte HNO-Klinikdirektor Prof. Prof. h.c. Dr. Thomas Lenarz.
Rund zwei Stunden haben die Zuhörer Musik ganz unterschiedlicher Art gehört, mal auf Instrumenten gespielt wie Klavier, Geige, Akkordeon und Querflöte, mal elektronisch erzeugt – etwa durch die Körperbewegungen des Künstlers, die ein Gerät dann in unterschiedliche Klänge übersetzt, oder am Reactable, einem erst vor wenigen Jahren erfundenen elektroakustischen Musikgerät, dessen Oberfläche wie ein tonerzeugender Computer funktioniert. Zu diesem Stück hat der Komponist Sergio Nadei aufgepumpte Luftballons im Publikum verteilen lassen, damit jeder die tiefen Frequenzen am Vibrieren des Ballons auch körperlich spüren konnte.
Um das Konzert auszuwerten, wurden alle Zuhörer gebeten, einen Fragebogen zu jedem der sieben Musikstücke auszufüllen. Prof. Nogueira und sein Team werden die Antworten zusammentragen. Die Ergebnisse werden dann auf der Website des DHZ (www.hoerzentrum-hannover.de) veröffentlicht. Dort findet sich ebenfalls der Link zum Mitschnitt des Konzerts, so dass auch im Nachhinein das Konzert per Internet angesehen und gehört werden kann.

 

-> Programmheft (pdf)

 

Fotos: Jasmin Zöpf

musIC 2.0 – neue Musik für Hören mit Cochlea-Implantat

 


Ein Konzert speziell für CI-Träger – genau das bereitet gerade das Deutsche HörZentrum (DHZ) der HNO-Klinik an der Medizinischen Hochschule Hannover gemeinsam mit der Musikhochschule Hannover vor. „musIC 2.0“ titelt das Konzert, zu dem CI-Träger mit Familie und Freunden sowie Interessierte und Musikbegeisterte für Freitag, 13. Februar 2015, um 17 Uhr im Forum des Sparkassenverbands am Schiffgraben 6-8 eingeladen sind. Konzipiert wurde das Projekt von Professor Waldo Nogueira von der HNO-Klinik der MHH.

Da Musikhören für viele Träger von Cochlea-Implantaten eher schwierig ist – das CI war bisher in erster Linie auf ein gutes Sprachverstehen ausgerichtet – muss sich vielleicht die Musik ändern, um für CI-Träger ein Genuss zu sein. Aus diesem Grund komponieren die Tonkünstler der Musikhochschule Hannover neue Stücke, die auf die Besonderheiten des Hörens mit CI abgestimmt sind. Dazu hat Prof. Nogueira viele CI-Träger gewinnen können, die sich in mehreren Treffen mit den Musikern ausgetauscht und ihnen die Möglichkeiten wie die Grenzen des CI erklärt haben.

Der Eintritt ist frei, allerdings gibt es aufgrund der begrenzten Platzzahl die Konzertkarten nur per Vorbestellung. Bitte melden Sie sich dazu bei Daniela Beyer von der HNO-Klinik, beyer.daniela@mh-hannover.de, Telefon 0511 532 3016.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Forum über Haltestelle Aegidientorplatz zu erreichen, Parkplätze stehen  im Parkhaus neben dem Forum (kostenpflichtig) zur Verfügung.

-> Poster (pdf)