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Wahrnehmung und Umsetzung rechtlicher Bestimmungen zur Prävention in Deutschland – Expertise aus sozialmedizinischer Sicht

Projektleitung: Prof. Dr. Ulla Walter
Laufzeit: 5/2002 – 11/2003
Projektförderer: Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMG), Bonn
Schwerpunkt: Explorative qualitative Studie

Mit der explorativen Studie wird der Versuch unternommen, die in zahlreichen Gesetzen und Ausführungsbestimmungen verstreuten präventiven Regelungen nicht nur je einzeln, sondern in einer gemeinsamen Zusammenschau zu betrachten. Damit und insbesondere mit einer orientierenden Problem­analyse ihrer praktischen Umsetzung sowie mit dem Aufzeigen möglicher Lösungsansätze zu Umsetzungsdefiziten oder zu nicht funktionsgerechten oder unabgestimmten Vorgehensweisen und Strukturbildungen will die Expertise zu den Bemühungen um eine bereichsbezogene und bereichsübergreifende Fortentwicklung der Prävention in Deutschland einen Beitrag leisten. Insgesamt wurden neun verschiedene Gesetzesfelder und zwölf präventive Bereiche betrachtet: Arbeitsförderung (SGB III), Gesetzliche Krankenversicherung (SGB V)– unterteilt in Primärprävention, Vorsorge und Früherkennung, Prophylaxe von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, Selbsthilfe und Patientenberatung, Gesetzliche Rentenversicherung (SGB VI), Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII), Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII), Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen (SGB IX), Soziale Pflegeversicherung (SGB XI), Schule und Öffentlicher Gesundheitsdienst. Neben einer umfassenden Literaturanalyse wurden 21 schriftliche Stellungnahmen von Experten in der Versorgungspraxis eingeholt und 25 leitfadengestützte Interviews geführt.