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Therapie

 

 

  

Früh erkannt ist Gebärmutterhalskrebs heilbar.

 

Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich langsam, über Jahre hinweg. In den meisten Fällen sind die Ursache hierfür chronische Infektionen mit Papillomviren. Aus leichten Gewebeveränderungen (CIN 1) können sich so langfristig mittelschwere (CIN 2) bis schwere Gewebeveränderungen (CIN 3/CIS) entwickeln. Die Veränderungen können sich wieder von selbst zurückbilden, bei höhergradigen Veränderungen geschieht dies jedoch zunehmend seltener.

Besonders die als CIN 3 eingestuften Veränderungen gehen häufiger in Krebsvorstufen über. Wenn bösartig veränderte Zellen bereits in die tiefen Gewebeschichten vorgedrungen sind, liegt Gebärmutterhalskrebs vor.

 

 

 

 

Zur Behandlung der Krebsvorstufen bieten wir Ihnen in unserer Dysplasie-Sprechstunde in unseren Ambulanzräumen mit modernster Ausstattung folgende therapeutische Leistungen an: 

 

Verlauf und Vorgehen bei CIN - Cervikale intraepitheliale Neoplasien:  

 

Gewebebefund

CIN 1

CIN 2

CIN 3

Beschreibung

Geringgradige Gewebeveränderungen (entspr. Zellabstrichbefund

Pap IIID)

Mäßiggradige Gewebeveränderungen (entspr. Zellabstrichbefund

Pap IIID)

Hochgradige Gewebeveränderungen (entspr. Zellabstrichbefund

Pap IVa)

Verlauf über Monate bis Jahre ohne Behandlung

Rückbildung: etwa 55 von 100

Keine Veränderung: etwa 30 von 100

Fortschreiten: etwa 15 von 100

Rückbildung: etwa 40 von 100

Keine Veränderung: etwa 30-40 von 100

Fortschreiten: etwa 20-30 von 100

Rückbildung: etwa 10 von 100

Keine Veränderung: etwa 20-40 von 100

Fortschreiten: etwa 50-70 von 100

Vorgehen

Wenn HR-HPV nachgewiesen werden: Kolposkopische / zytologische Kontrolle alle 6 Monate für bis zu 24 Monate

Bei weiter bestehendem Befund und Nachweis von HR-HPV: ggf. Behandlung

Falls kein HPV-Nachweis: keine spezielle Kontrolle

Wenn HR-HPV nachgewiesen werden: Kolposkopische / zytologische Kontrolle alle 6 Monate für 1 Jahr

Bei weiter bestehendem Befund: Behandlung

Sofortige Behandlung

 

Bei Diagnose in der Schwangerschaft: Abwarten der Geburt

Behandlung

Verdampfung mit Laser oder, bei Sitz der Veränderungen im Gebärmutterhals, Konisation mit elektrischer Schlinge

Konisation mit elektrischer Schlinge oder Laser

Konisation (elektrische Schlinge, Laser oder Skalpell)

aus: ZERVITA – Gebärmutterhalskrebs – Vorbeugen, Erkennen, Behandeln 

 

 

 CIN

  Schlingenkonisation

  CO2-Laser

  Photodynamische Farblasertherapie

 

 

 

VAIN / VIN

 

  CO2-Laser

  Exzision

  (Skinning-)Vulvektomie

  Partielle / totale Kolpektomie (mit rekonstruktiver Chirurgie, Davidoff-Scheide etc.)

  Photodynamische Farblasertherapie

  Imiquimod, ein Arzneistoff aus der Gruppe der Virostatika, der zur Behandlung u.a. von Feigwarzen (Condylomata acuminata) eingesetzt wird. Imiquimod wird weltweit vertrieben unter dem Handelsnamen Aldara®.

 

 

 

 

 

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     Letzte Änderung: Webmaster 21.07.2010