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Gastärzte

Im Folgenden möchten wir Sie über die generellen Formalitäten für Hospitanten/innen, Gastwissenschaftler/innen sowie Gastärzte/innen informieren.

 

Aufgrund dessen, dass es sich bei diesen Personengruppen oftmals um Bewerber/innen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit handelt, haben wir in den folgenden Erläuterungen bereits die erforderlichen Formalitäten mit aufgeführt; bei Vorliegen der deutschen Staatsangehörigkeit entfallen diese Komponenten.

 

1. Hospitantinnen und Hospitanten

…sind Personen mit Fort- oder Weiterbildungswunsch, die sich lediglich den Ablauf einer Abteilung ansehen, jedoch nicht aktiv mitarbeiten. Diese Personen lernen während ihres Aufenthaltes in der Abteilung lediglich den Ablauf, die Struktur, besondere Diagnoseverfahren oder spezielle Geräte etc. kennen. Hospitantinnen und Hospitanten dürfen keinesfalls Aufgaben einer Arbeitnehmerin / eines Arbeitnehmers wahrnehmen! Ausländische Hospitantinnen und Hospitanten benötigen eine Aufenthaltserlaubnis für die Bundesrepublik Deutschland.

 

2. Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler

… sind Hochschulabsolventinnen und -Absolventen (z.B. Diplom oder Master), die als Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler in einer Abteilung, z.B. im Labor oder in der Forschung, mitarbeiten dürfen. Für ausländische Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler bedeutet dies, dass diese sich nur mit einer Aufenthaltserlaubnis für die Bundesrepublik Deutschland, die auch die Arbeitserlaubnis als
Wissenschaftlerin / als Wissenschaftler beinhaltet, in der Abteilung aufhalten dürfen.

 

3. Gastärztinnen und Gastärzte

….sind ausländische oder deutsche Ärztinnen oder Ärzte, die während ihres Aufenthaltes in einer Abteilung auch ärztlich tätig werden dürfen. Voraussetzung ist ein erfolgreich absolviertes Studium der Humanmedizin oder der Zahnmedizin. Deutsche Ärztinnen und Ärzte benötigen eine Approbation. Dagegen benötigen ausländische Ärztinnen und Ärzte eine Aufenthaltserlaubnis, eine Arbeitserlaubnis und gleichzeitig eine Berufserlaubnis gemäß § 10 Bundesärzteordnung.

 

4. Zuständige Behörden zur Beantragung der erforderlichen Unterlagen für nicht-deutsche Staatsangehörige

Die Aufenthaltserlaubnis erhält der/die Bewerber/-in in der Ausländerstelle der Landeshauptstadt Hannover, Leinstraße 14 oder von der deutschen Botschaft in ihrem / seinem Heimatland, wobei darauf zu achten ist, dass die Person ein Arbeitsvisum beantragt und nicht nur ein Touristenvisum.
Die Arbeitserlaubnis kann nach der Einreise in Deutschland mit einer gültigen Aufenthaltserlaubnis ebenfalls bei der Ausländerstelle der Landeshauptstadt Hannover, Leinstraße 14, beantragt werden.
Die erforderliche Berufserlaubnis ist beim Nds. Zweckverband zur Approbationserteilung (NiZzA), zu beantragen (www.aekn.de). Die Anschrift lautet: Nds. Zweckverband zur Approbationserteilung (NiZzA), Abteilung 1, Behördenhaus, Am Waterlooplatz 11, 30169 Hannover (Telefon: 0511-380-0).

Hinweise zum Gastausweis.(nur intern verfügbar)

 

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