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Defekt-Versorgung

Versorgung bei Defekten im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich

Defekte im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich können als Unfallfolge, nach operativen Eingriffen oder in Folge von Fehlbildungen (z.B. Lippen-Kiefer-Gaumenspalten) auftreten. In solchen Fällen ist die Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomedizinische Werkstoffkunde zuständig für die Herstellung von Prothesen bzw. Epithesen, die Funktionsfähigkeit und natürliches Aussehen im Defektbereich wieder herstellen sollen. Dabei kommen Defekt- und Resektionsprothesen hauptsächlich intraoral zum Einsatz, um verlorengegangenes Gewebe zu ersetzen (z.B. um eine öffnung im Gaumenbereich zu verschliessen). Gegebenenfalls kann es erforderlich werden, solche Prothesen auf Implantaten zu verankern, die zuvor in einer Operation in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie gesetzt werden müssen. Auch Epithesen, die als Ersatz für verlorengegangene Gesichtsanteile dienen, können sowohl konventionell als auch auf Implantaten befestigt werden. Bei der Herstellung von Epithesen garantiert die Zusammenarbeit mit einem Epithetik-Institut gute ästhetische Ergebnisse.

Als weitere Defektform können Keloide (hartes Narbengewebe) angesehen werden, die z.B. nach dem Stechen von Ohrlöchern auftreten (Bild). In solchen Fällen verspricht nach derzeitigem Stand nur eine Druckbehandlung dauerhaften Erfolg. Dabei wird je nach der Ausdehnung des Keloides mit oder ohne vorherige chirurgische Behandlung über ein spezielles Gerät Druck auf das veränderte Gewebe ausgeübt. Die Koordination dieser Behandlung erfolgt über die Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomedizinische Werkstoffkunde.

Wenn Sie Fragen zu dieser Thematik haben oder einen Termin vereinbaren möchten, melden Sie sich bitte unter Tel. (0511) 532-4793 (Anmeldung der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomedizinische Werkstoffkunde).

Ansprechpartner für diese Behandlungen ist Oberarzt Dr. Ph.-C. Pott.