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Medizinische Hochschule Hannover | Carl-Neuberg-Str.1 | 30625 Hannover | Tel.:(+49) 0511-532-0

Tiermodelle

Entwicklung und Charakterisierung von Tiermodellen für neuropsychiatrische Erkrankungen

 

Ansprechpartner

 

Prof. Dr. K. Schwabe

 

 

Neuropsychiatrische Erkrankungen mit neurowissenschaftlichen Methoden zu beschreiben, ist ein relativ neuer Trend. Die Schizophrenie bspw. wurde lange als soziale oder psychologische Störung beschrieben, die nicht mit neuropathologischen Veränderungen im Gehirn einhergeht. Die Ätiologie und die molekularen Mechanismen neuropsychiatrischer Erkrankungen sind daher noch weitgehend unklar, ebenso die Möglichkeiten zur Prävention und Behandlung. Schizophrenie ist eine Erkrankung, die sich durch Halluzinationen und soziale Inkompetenz auszeichnet. Der Ansatz zur tierexperimentellen Untersuchung solcher Erkrankungen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Derzeit werden zunehmend kognitive (z.B. Lern- und Gedächtnisstörungen) und emotionale (z.B. Motivationsdefizite, Angst) Störungen mit neuropsychiatrischen Störungen in Zusammenhang gebracht. Profile mit kognitiver und emotionaler Störungen werden als Endophänotypen beschrieben, also physiologische Marker, die biologisch mit der Erkrankung zusammen hängen und als Verbindungsglied zwischen dem klinischen Symptom und den biologischen Grundlagen gelten. Solche Endophänotypen werden genutzt, um die neurobiologischen Grundlagen neuropsychiatrischer Erkrankungen auf tierexperimenteller Ebene zu untersuchen. Beispiele sind Gedächtnisstörungen, reduzierte Verhaltensflexibilität und Defizite sensomotorischer Bahnungsprozesse, die tierexperimentell durch lokale oder systemische Eingriffe in Transmittersysteme oder neuronale Netzwerke induziert werden. Diese Tiermodelle testen neurochirurgische oder pharmakologische Interventionen.

 

Kooperation

 

Prof. Dr. M. Koch

Institut für Hirnforschung, Universität Bremen

 

Weitere Informationen

 

Prof. Dr. Kerstin Schwabe

Tel.: 0511/ 532-2862, Email


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