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Zahnärztliche Radiologie

 

 

Die Bildgebung stellt einen wesentlichen Grundpfeiler für die zähnärztliche und chirurgische Diagnostik und Therapie dar. In unserer Röntgenabteilung stehen alle Möglichkeiten modernster Bildgebung, Bildbearbeitung und Bildauswertung zur Verfügung.

Panoramaschichtaufnahme
Eine der wichtigsten Röntgenaufnahmen in der Zahnmedizin und der MKG-Chirurgie stellt die Panoramaschichtaufnahme dar. Sie dient der orientierenden Darstellung aller Zähne. Gleichzeitig werden große Teile der Kiefer, wie die Kiefergelenke und die Nasennebenhöhlen mit abgebildet. Die Strahlenbelastung für den Patienten ist hierbei sehr gering (effektive Dosis unter 7µSv).

 

 

 

Intraorale Aufnahmen
Zur Darstellung von Feinstrukturen und Details kommen intraorale Aufnahmen zum Einsatz. Diese besitzen ein höheres Auflösungsvermögen und sind deshalb hervorragend geeignet zur exakten Darstellung einzelner Zähne (Kariesdiagnostik, endodontische Behandlungen, Zahnfrakturen, Zahnluxationen). Mit speziellen Projektionen ist es desweiteren möglich, Ansichten des harten Gaumens oder des Mundbodens anzufertigen, welche mit keiner anderen Technik erzielt werden können.

 

 

 

Schädelaufnahmen
Für die weiterführende Diagnostik von Frakturen, Zysten, (dentogenen) Komplikationen der Kieferhöhlen oder entzündlichen Knochenerkrankungen, sowie für die kieferorthopädische Vermessung des knöchernen Schädels stehen uns Schädelaufnahmen in unterschiedlichen Projektionen zur Verfügung.

 

 

 

 

 

Spezialaufnahmen
Bei pathologischen Veränderungen der Speicheldrüsen (wie z.B. Entzündungen der Drüse, Speichelsteinen, Tumoren der Drüse, Sialadenosen) kann man durch eine Sialographie auch die feinsten Strukturen dieser Gewebe zur Darstellung bringen. Hierzu wird über einen Katheter ein jodhaltiges Kontrastmittel in die betroffene Speicheldrüse injiziert und nach dessen Ausbreitung eine Röntgenaufnahme angefertigt.

 

 

 

 

Zur Diagnostik bei Kiefergelenksbeschwerden können Aufnahmen dieser Gelenke bei Mundöffnung und mit geschlosssenem Mund gemacht werden. Hieraus können Informationen über Form, Größe und Lagebeziehungen der Gelenkstrukturen gewonnen werden.

Ultraschall
Bei diesem Verfahren wird das Bild mittels Ultraschallwellen und ohne ionisierende Strahlung erzeugt. Eine sonographische Untersuchung ist daher beliebig oft wiederholbar und für den Patienten nach heutigem Wissen belastungsfrei. Diese Methode kommt bei der Untersuchung der Halsweichteile, des Mundbodens, der Speicheldrüsen und der Kieferhöhle zum Einsatz. Durch spezielle Techniken kann unter anderem eine exakte Gefäßdarstellung erfolgen, was in der mikrovaskulären Chirurgie bedeutsam ist.

 

 

 

 

 

 

Digitale Volumentomographie (DVT)
Die Digitale Volumentomographie ist ein neues Verfahren, mit welchem sich - wie mit der herkömmlichen Computertomographie – eine dreidimensionale Bildgebung erzeugen läßt. Der wesentliche Vorteil dieses Verfahrens liegt im Vergleich zur Computertomographie in der bedeutend geringeren Strahlenbelastung für den Patienten (ca. nur 20-25% der Strahlenbelastung einer Computertomographie). Die Digitale Volumentomographie besitzt dafür zwar eine etwas geringere Zeichenschärfe im Weichgewebe als eine CT; dies ist allerdings für die MKG-Chirurgie von untergeordneter Bedeutung, so dass diese Methode eine wichtige Innovation in diesem Fachgebiet darstellt. Als Indikationen für eine DVT-Untersuchung lassen sich im MKG-Bereich nennen:

  • Frakturen
  • Strukturelle Veränderungen des Knochens
  • Lymphknotenerkrankungen
  • Kiefergelenkerkrankungen
  • Kompliziert verlagerte Zähne
  • Planung von Implantaten
  • Operationen unter Navigation (computergestützte virtuelle Lokalisation und Führung eines Instrumentes)

 

 

 

 

 

Bildbearbeitung und Datenauswertung
Unsere Abteilung verfügt über die modernsten Methoden der Bildauswertung. So ist es uns möglich, die Daten, welche mittels einer dreidimensionalen Bildgebung erhoben wurden (CT, MRT, DVT) bis ins kleinste Detail zu verarbeiten. Diese Bildauswertungstechnik liefert uns wichtige Informationen, die zur Qualitätssicherung und höheren Sicherheit unserer operativen Eingriffe beitragen. So erhält man z.B. vor Entfernung kompliziert verlagerter (Weisheits-) Zähne oder der Einbringung dentaler Implantate präzise Angaben über die Lagebeziehung des Zahnes bzw. des Implantates zu Nerven oder Gefäßen.
Mit Hilfe dieser Daten gehört auch die virtuelle Operationsplanung sowie die intraoperative computergestützte Navigation zu unserem Alltag. Diese Technik ist von erheblichem Vorteil v. a. bei plastischen rekonstruktiven Eingriffen und in der Trauma- und Tumor-Chirurgie.

 

 

 

 

 

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