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Plastische und ästhetische Gesichtschirurgie

Terminvergabe unter Telefon 0511 / 532 - 4748

Sprechzeiten nur nach Vereinbarung

 

Der Bereich der plastischen und der ästhetischen Gesichtschirurgie stellt einen wichtigen Teil der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie dar. Er umfasst neben der Prävention die Erkennung, Wiederherstellung und Verbesserung angeborener oder durch Krankheit, Degeneration, Tumor, Unfall oder Alter verursachter sichtbar gestörter Körperfunktionen und Körperformen sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Patienten in jedem Lebensalter durch operative oder durch konservative Behandlungsmaßnahmen. Hierzu zählen insbesondere:

 

Blepharoplastik (Lidkorrekturoperation)

Dies ist ein häufig durchgeführter Eingriff, da er bei wenig Belastung des Patienten zu einer schnellen und deutlichen Verjüngung führt. Mit zunehmendem Alter kommt es zu einem Überschuss an Haut an den Lidern (Oberlid: „Schlupflid“) sowie zu einer Erschlaffung von Gewebeschichten und nachfolgendes Hervortreten von Fettpolstern (Unterlid: „Tränensäcke“). Dies hat ein müdes Aussehen zur Folge.
Es gibt unterschiedliche operative Möglichkeiten: neben der Entfernung von Hautüberschüssen kann auch die Straffung tieferer Gewebeschichten erforderlich sein. Dies muss individuell mit dem Patienten entschieden und besprochen werden.

Facelift (Straffung der Gesichtshaut)

Das äußere Altern des Menschen wird oft gleichgesetzt mit der Entstehung von Falten, die durch zunehmende Erschlaffung der Gesichtshaut entstehen.

Das Facelift beschreibt den operativen Vorgang des Straffens der gesamten oder nur von Teilen der Gesichtshaut, wobei die Schnittführungen so gewählt werden, dass sie später für den Ungeübten nicht zu erkennen sind (z. B. auf der behaarten Kopfhaut). Das Prinzip besteht in der Zurückverlagerung von abgesunkenen Strukturen an ihren ehemaligen Platz.

Otopexie (Ohranlegeplastik)

Die häufigste vorkommende Missbildung der Ohren sind die abstehenden Ohren. Trotz normaler Funktion kann diese Normabweichung schwerwiegende Minderwertigkeits- oder Schamgefühle, insbesondere bei Kindern, auslösen.

Das Abstehen der Ohren ist meist bedingt durch eine zu gering ausgeprägte Anthelixfalte, die durch eine Schwächung des Knorpels und eine Nahtfixation in die richtige Position gebracht und dort gehalten werden kann. Eventuell kann zugleich eine Rotation der Ohrmuschel nötig sein (bei zu starkem Ausprägungsgrad). Außerdem können Ohrverkleinerungen, Korrekturen des Randes oder andere Größen- oder Stellungsänderungen der Ohrmuschel nötig sein, die jeweils auf das individuelle Bedürfnis der Patienten abgestimmt und dafür geplant werden müssen.

Rhinoplastik (Nasenkorrekturoperation)

Im Bereich der Nase sind sehr vielfältige Korrekturen möglich. Jede Nase hat eine andere Problematik und muss sehr differenziert betrachtet werden: eine knollige Nasenspitze, Höcker auf dem Nasenrücken, eine zu breite Nase, zu lange Nasen oder Schiefnasen gehören zu den häufigsten Deformitäten. Daneben treten auch die typischen „Spaltnasen“ bei Patienten mit Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten auf, die eine sehr komplexe Nasenfehlstellung darstellen.
In vielen Fällen kann die Operation vom Naseninneren aus durchgeführt werden ohne dass von außen Narben sichtbar sind. Nur in schwierigeren Fällen muss eine so genannte „offene Rhinoplastik“ durchgeführt werden.
Neben der rein ästhetischen Korrektur der Nase kann allerdings auch die funktionelle Korrektur im Sinne einer Nasenscheidewand-Operation (Begradigung) notwendig werden, um eine bessere Luftpassage durch die Nase zu ermöglichen. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde der Medizinischen Hochschule Hannover.