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Beratungsstellen-Studie

 

 

 

Die Beratungsstellenstudie - Interventions-Kontrollstudie zu Bedarf, Antragsverlauf und Effektivität von Mütter- und Mutter-Kind-Maßnahmen

 

Inhalte, Fragestellung

 

Zwischen Oktober 2005 und Februar 2006 wurden 995 Mütter zu ihrer gesundheitlichen, sozialen und familiären Situation befragt, die eine Beratungsstelle der Caritas oder Diakonie wegen der Beantragung einer Mutter-Kind-Maßnahme aufsuchten. In insgesamt 63 Beratungsstellen in den Bundesländern Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen sowie je einer Beratungsstelle in Thüringen und Rheinland-Pfalz wurden die Mütter zu Beginn des Beratungsprozesses sowie sechs Monate danach mittels eines Fragebogens zu ihrer gesundheitlichen und psychosozialen Situation sowie ggfs. zu Effekten einer Mutter-Kind-Maßnahme befragt. Von den BeraterInnen wurden außerdem Beratungsaufwand, Antragsverlauf und Antragsergebnis dokumentiert.  

 

 

Die Studie beinhaltet drei zentrale Fragestellungen:

1. Unterscheiden sich Frauen, die eine Mütter- oder Mutter-Kind-Maßnahme bewilligt bekommen haben, im Hinblick auf ihre gesundheitlichen Beschwerden, ihre psychosozialen Belastungen und ihre soziale Lage von Frauen, deren Antrag auf eine stationäre Maßnahme endgültig abgelehnt wurde?

 

2. Unterscheiden sich Frauen, die an einer Mütter-Kind-Maßnahme teilgenommen haben, hinsichtlich ihrer gesundheitlichen und psychosozialen Lage von Frauen, die (noch) keine Maßnahme erhalten haben (direkte und indirekte Veränderungsmessung)?

 

3. Wie groß ist der Beratungsumfang, den die Beraterinnen für ein Antragstellerin aufwenden, welches sind die Beratungsinhalte und wie zufrieden sind die Mütter mit der Beratung?  

  

  

Methoden

 

Die Untersuchung erfolgt mittels deskriptiver statistischer Methoden und Regressionsanalysen.

 

Laufzeit

  

Juli 2008 bis Juni 2009

 

Förderer

 

Eigenmittel des Forschungsverbundes Prävention und Rehabilitation für Mütter und Kinder

Auswertung zur Beratungsqualität mit Unterstützung der Elly-Heuss-Knapp-Stiftung Deutsches Müttergenesungswerk mit Mitteln des BM FSFJ.

 

Ausführende Person

 

Friederike Otto

 

Poster_Otto_Mit-ohne-Kur_Leipzig_2010

  

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Abstracts, Poster

 

 

Otto, Friederike (2010): Wie verändert sich die gesundheitliche Lage von vorsorge- und rehabilitationsbedürftigen Müttern einer Wartegruppe innerhalb von sechs Monaten? In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.), 19. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium, 566-568