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Shunt Sprechstunde

Unter der Leitung von PD Dr. Bernhard Schmidt werden in der Shuntsprechstunde Patienten mit Nierenversagen betreut, die zur Duchführung der Hämodialysebehandlung einen Dialyseshunt benötigen oder Probleme mit ihrem Shunt haben.

Die gute Funktion des Dialyseshunts ist für niereninsuffiziente Patienten von größter Wichtigkeit. Der Shunt wird daher auch als die „Lebensader“ der Patienten bezeichnet. Fast ein Fünftel aller stationären Behandlungen von Dialysepatienten erfolgen wegen Problemen, d.h. in der Regel Verschlüssen des Dialyseshuntes.

Erstes Ziel unserer Sprechstunde ist, bereits durch gute Planung der ersten Shuntanlage langfristig einen funktionierenden Dialysezugang zu schaffen. Durch eine Ultraschalluntersuchung der Gefäße der Arme wird dabei für eine Operation geeignete Gefäße lokalisiert (“Vascular mapping“).

Zweites Ziel ist es, sich abzeichnende Shuntprobleme so frühzeitig zu erkennen, dass ein Erhalt des Shuntes durch radiologische Intervention oder elektive Operation möglich ist. Dadurch bleibt den Patienten die Erfahrung des Shuntverschlusses mit stationären Aufenthalten, den möglicherweise notwendigen Anlagen von Dialysekathetern und ungeplanten operativen Eingriffen erspart. Der erste Schritt der Diagnostik ist dabei immer die Auskultation und Palpation des Shuntes, gefolgt von einer Ultraschalluntersuchung. Zusammen mit den bei den Dialysen zuvor im Heimatzentrum gemessenen arteriellen und venösen Shuntdrücken kann so das weitere Vorgehen in Zusammenarbeit mit den radiologischen und chirurgischen Kollegen festgelegt werden.

Zur Vereinbarung von Untersuchungsterminen wenden Sie sich bitte an Frau Seebode (0511-532-3018).