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Stammzellapherese


Was sind hämatopoetische Stammzellen?

Blutstammzellen und/oder Lymphozyten werden zur Behandlung von Erkrankungen des blutbildenden Systems bzw. von Tumorerkrankungen benötigt. Stammzellen werden nach vorbereitenden Maßnahmen (z. B. Gabe von Wachstumsfaktoren für Knochenmarkvorläuferzellen) aus dem Knochenmark ins Blut ausgeschwemmt (mobilisiert). Lymphozyten sind normale zelluläre Bestandteile des Blutes. Stammzellen bzw. Lymphozyten können im Rahmen einer Zellseparation aus dem menschlichen Blut gewonnen werden.

Ablauf der Stammzellspende

Bei diesem bis zu 5 Stunden dauernden Verfahren wird Ihr Blut unter Zugabe eines gerinnungshemmenden Mittels (Citrat) in den Zellseparator geleitet. Im Zellseparator rotiert eine Zentrifuge mit einem Zentrifugeneinsatz aus Kunststoff. Dort werden die Blutstammzellen/Lymphozyten angereichert (konzentriert) und anschließend in einem Beutel gesammelt. Das Verfahren stellt sicher, dass ein großer Teil der Blutstammzellen/Lymphozyten gesammelt wird und fast alle anderen Blutbestandteile wieder in den Körper des Spenders zurückfließen. In der Regel reichen 1-3 Stammzell-/Lymphozytapheresen an aufeinander folgenden Tagen zur Gewinnung der benötigten Zellzahl aus. Es werden grundsätzlich nur Einmalartikel verwendet. Eine Übertragung von Krankheiten ist daher nicht möglich.

Eine detaillierte Beschreibung dieser Spendetechnik finden Sie im Informationsblatt (Download, PDF).