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Therapeutische Apheresen



Bei der therapeutischen Apherese handelt es sich um eine medizinisch-technische Behandlung, die maschinelle Apherese, mit der krankhafte Bestandteile des menschlichen Blutes entfernt werden können. Entsprechend des individuellen Krankheitsbildes kann man mit diesem Verfahren Plasmabestandteile (z.B. krankhafte Plasmaeiweiße wie Immunglobuline oder Gerinnungsfaktoren [Plasmapherese]) oder krankhafte Blutzellen (Erythrozytapherese, Leukapherese) durch Blutkomponenten gesunder Blutspender (wie z.B. Humanalbumin, Blutplasma oder rote Blutkörperchen) ersetzen.

Wie läuft die therapeutische maschinelle Apherese ab? Was ist ein Zellseparator?

Bei diesem technischen Verfahren wird Ihr Blut aus einer Armvene oder einem speziellen Katheter unter Zugabe eines gerinnungshemmenden Mittels (Citrat) in den Zellseparator geleitet, in dem eine Zentrifuge mit einem Zentrifugeneinsatz aus Kunststoff rotiert. In der Zentrifuge trennen sich die Blutzellen vom Blutplasma. Die krankhafte Komponente des Blutes kann dann in einen Beutel abgesammelt werden, der anschließend verworfen wird. Das Verfahren stellt sicher, daß ein großer Teil der krankhaften Blutbestandteile entfernt wird und gleichzeitig fast alle anderen gesunden Blutbestandteile wieder in Ihren Körper zurückfließen bzw. durch adäquate Blut komponenten gesunder Blutspender ersetzt werden. Das Verfahren dauert ca. 1 bis 3 Stunden. Da nur Einmalartikel verwendet werden, ist eine Übertragung von Krankheiten durch die maschinelle therapeutische Apherese nicht möglich.

Eine detaillierte Beschreibung dieser Spendetechnik finden Sie im Informationsblatt  (Download, PDF).