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Kleintier Computer Tomographie (µCT)

 
  

   

 
 

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Die Computertomographie beruht im Grundsatz auf der Methode des Röntgen. Während jedoch beim Röntgen Objekte mit geringer Absorption nicht zu erkennen sind, wenn sie von Objekten mit großer Absorption verdeckt werden, löst die CT dieses Problem indem Röntgenquelle und Detektor um das Untersuchungsobjekt rotieren und einige hundert Aufnahmen machen. Es wird jedoch immer nur eine dünne Schicht (Scheibe) des Körpers auf einmal untersucht und diese Aufnahmen werden im Computer zusammengesetzt. Erst die Kombination aller Aufnahmen ergibt ein Bild der Schicht (Rekonstruktion). Aus den einzelnen Schichten lassen sich 3-dimensionale Informationen über den Verlauf von Gefäßen, die Form von Organen und die Lage von Organen gewinnen. Für die Untersuchung größerer Regionen muss das zu untersuchende Objekt stückchenweise durch das Gerät gefahren werden. Die zu untersuchenden Organe können in beliebigen Projektionen dargestellt werden. Die zu betrachtenden Organe lassen sich dabei einzeln darstellen. Dies erfordert nicht nur viel Programmierung und Rechenleistung, es erfordert auch sehr viel Erfahrung der Untersucher um festzulegen, woran bestimmte Gewebetypen zu erkennen sind und woran ein bestimmtes Organ zu erkennen ist..
 

     

   

Vorzüge:

Auch kleine Objekte mit geringerem Kontrast lassen sich erkennen. Die Auflösung kann sehr hoch sein und hängt von der Zahl der Bilder und Schichten ab. (Faktor Zeit und Dosis).
 

  

  

Limitationen:

Probleme bei manchen Geweben, Veränderungen von weichen, stark wasserhaltigen Geweben z.B. Entzündung im Gehirn. Problem: Strahlenbelastung insbesondere bei longitudinalen Studien.