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Magnet Resonanz Tomographie (MRT)

 
  

   

 
 

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MRT basiert auf dem Phänomen der Kern (Nuklear) Magnetischen Resonanz (NMR). Da die magnetischen Resonanzeigenschaften der Wasserstoffkerne (oder Protonen) im Wasser von einer Reihe physiologischer Parameter abhängen kann die MRT benutzt werden um räumlich aufgelöst Gewebeparameter wie Wassergehalt, Zelldichte, Eisengehalt, Oxigenierung, Metabolitenkonzentration und sogar Elastizität darzustellen. Wenn nötig können Kontrastmittel, wie z.B. Gadolinium-, Eisenoxid- oder Manganhaltige Moleküle eingesetzt werden. Kontrastmittel können eingesetzt werden um die diagnostische Sensitivität zu erhöhen oder als spezifische Biomarker sowie zur Messung von Blutfluss, Blutvolumen und Gewebeperfusion. MRT ist daher eine der vielseitigsten Bildgebungsmodalitäten.
 

 

Vorzüge: 

Die MRT bietet sehr guten Weichteilkontrast weshalb sie besonders gerne bei der Untersuchung von Gehirn, Muskel, Herz, Niere und Tumoren eingesetzt wird. Anders als bei CT oder Röntgen wird keinerlei ionisierende Strahlung verwendet.

 

  

Limitationen:

Je nach Feldstärke bietet sie nur eine relativ geringe Sensitivität, die begrenzend für die Durchsatzrate ist. Knochen und Luft gefüllte Gewebe wie die Lunge sind nur mit spezialisierten Methoden zugänglich.