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Leistung

 

Leistungen

Neben den allgemein üblichen setzen wir viele spezielle Behandlungsverfahren ein und decken damit das gesamte Spektrum der modernen anästhesiologischen Intensivmedizin ab.

Der Leistungskatalog der Station 34/44 beinhaltet u.a.:
  
  

·         Allgemeine präoperative Vorbereitung und  postoperative Nachbetreuung chirurgischer Patienten nach:

          Intracranieller Operation
          Eingriff im Hals-Nasen- und Ohrenbereich
         
Eingriff am Auge
          Eingriffe im Bereich der Trachea
          Lungenchirurgischem Eingriff
          Thoraxplastik
          Lappenplastik im Bereich der HNO, MKG und PHW
          Eingriff aus der Allgemein- und Visceralchirurgie (incl. Leber-, Nieren- bzw. Pankreas-Nierentransplantation)
          Urologischem Eingriff
          Eingriff aus der Gynäkologie und Geburtshilfe
          Gefäßchirurgischem Eingriff (u.a. Carotis-TEA, TAA, BAA, periph. Gefäß-Prothese) 
          Traumatologisch/orthopädischem Eingriff an Extremitäten oder Wirbelsäule
          Polytrauma

·         Therapie neurologisch-psychiatrischer Krankheitsbilder

·         Therapie internistischer Krankheitsbilder
          Akute Dekompensationen
          Patienten nach TIPPS bzw. Radiofrequenz-Therapie
          Intoxikationen
          Überbrückung bis zur Transplantation von Leber, Niere oder Lunge
          Pneumonie
          Pankreatitis

·         Therapie der Sepsis

·         Therapie der Multiorgandysfunktion bzw. Multiorganversagen

·         Therapie des Lungenversagens (ALI, ARDS)

·         Vorbereitung für Organspenden 

 

Die Tätigkeiten auf der Intensivstation werden in Abstimmung mit den intern niedergelegten Vorgehensweisen (SOPs) und gemäß aktueller internationaler Datenlage (Leitlinien) ausgeführt.

Beispiele für routinierte Konzepte unserer Station:

·         Sepsistherapie

·         Justierung des Blutzuckerspiegels

·         Tidalvolumenreduktion bei invasiver maschineller Beatmung Lungengeschädigter

·         Open-lung-Concept

·         Individuelles, tägliches Weaning-Protokoll

·         Halbsitzende Position bei invasiver maschineller Beatmung

·         Frühzeitige Extubation und NIV bei COPD-Patienten

·         Frühzeitige Tracheotomie, vorzüglich dilatativ

·         Trachealkanülen mit supraglottischer Sekretdrainage

·         Tägliches multimodales Infektionsscreening

·         Frühe gezielte Antibiose

·         Frühe Deeskalation der Antibiose nach Antibiogramm

·         MRSA-Screening am 1. Tag

·         Mikrobiologische Materialgewinnung 2x/Woche

·         Kitteltaschenflaschen zur hochfrequenten Händedesinfektion

·         Tägliche infektiologische Visite mit Mikrobiologen

·         Überwachung und Steuerung der Sedierung

·         Frühzeitige enterale Ernährung

·         Frühzeitige Anlage einer duodenalen Ernährungssonde

·         Großzügige Indikation zur therapeutischen Hypothermie nach Reanimation

·         Gezielte mechanische und medikamentöse Thrombembolieprophylaxe

·         Register verstorbener Patienten

·         GCS-getriggertes Initiieren einer Hirndruckmessung bei SHT-Patienten

·         Frühzeitige fachspezifische Mobilisation und Frührehabilitation

·         Facharztstandard in der Patientenbehandlung

·         Zwei umfassende Oberarztvisiten/Tag

·         Einbeziehung der Angehörigen in das Behandlungskonzept

·         Frühzeitige Evaluation der potentiellen Organspende

 

Auf Basis der anästhesiologischen Fachkompetenz und materiellen Komplettausstattung werden viele invasive und komplexe nicht-invasive Verfahren hochfrequent angewendet.
    
Typische Beispiele:

·         Invasive Beatmung, ggf. seitengetrennt

·         Langzeitbeatmung incl. Langzeitweaning

·         Nicht-invasive Beatmung, incl. Ganzgesichtsmaske und Helm

·         Video-Bronchoskopie, diagnostisch, therapeutisch

·         Punktionstracheostomie

·         Differenziertes Analgosedierungsmanagement (incl. AnaConda)

·         Postoperative Analgesie mit PCA und PCEA

·         Regionalanästhesieverfahren (PDK, periphere Leitungsblockaden) 

·         Kinetische Therapie

·         Sonographisch gesteuerte Drainagen (z.B. Pleurahöhle, Aszites, Serom)

·         Sonographisch gesteuerte Katheterisierungen (z.B. Transcutane Urinableitung, Dialysekatheter, Blutgefäße)

 

Folgende technischen Geräte unterstützen diese Leistungen:
   
   

·         Einfaches Monitoring von Kreislauf, Herz und Atmung

          Zentrale Überwachungsanlage Fa. Datex
         
Zentrale Videoüberwachung
          Zentrale EKG-Rhythmusanalyse

·         Infusions-/Perfusionstechnik

          Fluidmanagement-System (Fa. BBraun)
          Ernährungspumpen (Fa. Fresenius Kabi)

·         Atemunterstützung:

          High-flow O2-Insufflation
          BIPAP-VISION
          EVITA 4 (Fa. Dräger)
          Mobile CPAP-Geräte (Whisperflow)

·         Schmerztherapie:

          PCA-Pumpen (Fa. Deltec)

·         Erweiterte Überwachung von Herz-/Kreislauf:

          12-Kanal EKG
         
PICCO
          Pulmonalarterienkatheter
         
Vigileo (Fa. Edwards)

·         Erweiterte Überwachung von Atmung und Gasaustausch:

          Transcutane CO2-Messung
         
Point-of-care Blutgasanalyse
         
SvO2-Messung (kontinuierlich)
         
Narkosegasmonitoring

·         Bildgebung:

          Röntgen
         
Sonographie incl. Gefäßduplexsonographie
         
Echokardiographie, transösophageale Echokardiographie
         
Bronchoskope incl. Videounterstützung, Fa. Olympus

·         Cerebrales Monitoring:

          EEG, incl. Monitoring
         
SEP/AEP
         
Bispectraler Index (BIS)
         
Cerebrale Oxymetrie
         
Hirndruckmessung
         
Transcranielle Dopplersonographie (TCD)

·         Temperaturmanagement

          Oberflächenkühlung (Fa. CSZ)
         
Oberflächenkühlung (Fa. Bair Hugger)
         
Intravasale Kühlung

·         Thromboseprophylaxe

          SCD-Response (Fa. Tyco)

·         Reanimation /Schock/Blutung:

          Life-Board (Fa. Zoll)
         
3 Reanimationsmobile
         
Operationsmobil HNO
         
Elektrokauter
         
Herzschrittmacher, intracardial + transcutan
         
Defibrillatoren
         
Geräte zur "Rapid Infusion", u.a. Level-1
         
ACT-Messgerät
         
OP-Leuchte, mobil und stationär

·         Transporttechnologie:

          Beatmung (Oxylog 2000 und 3000)
         
Vitalparameter-Monitoring (Fa. Datex)
         
Spritzenpumpen
         
Defibrillator

·         Lagerung/Mobilisation:

          Anti-Dekubitus-Matratzen
         
Automatische Rotationsbetten (Rotorest)
         
Mobilisationstisch (Thekla)
         
Stationäre automatische Patientenhebevorrichtung

·         Organersatzverfahren:

          Nierenersatzverfahren
         
Extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO, ECLA)

·         Datenmanagement:

          Klinkinternes Informationssystem der Firma SAP mit 42 Terminals auf Station
         
PDMS (Fa. Medisite) im Aufbau
         
Elektronische Bilddokumentation
         
Zentrale Befundserver
         
Auftragsmanagement
         
Literatur-/Informations-/Leitlinienverwaltung

 

Ausbildung/Lehre
    
  

Neben der Ausbildung der nicht-ärztlichen Mitarbeiter/innen werden jährlich folgende Lehrtätigkeiten übernommen:

  • Vorlesung Intensivmedizin für Studierende
  • Seminar Intensivmedizin für Studierende
  • Electives für Studierende
  • Fortbildungen zu ausgewählten Themen auf der Intensivstation
  • 12-24 Studierende im Praktischen Jahr
  • 8-11 ärztliche Mitarbeiter/innen in Facharztausbildung oder Weiterbildung zur Speziellen Anästhesiologischen Intensivmedizin
  • 2 ärztliche Mitarbeiter/innen in Facharztausbildung oder Weiterbildung zur Speziellen Neurologischen Intensivmedizin

 

Forschung
   
  

Traditionell ist die klinische Forschung auf der Intensivstation und die Mitarbeit innerhalb großer Multicenterstudien sehr mit dem Thema „Sepsis“ verbunden. Daher existiert eine routinierte Einbindung der Forschungstätigkeiten in den Stationsablauf. Eine eigens für diesen Bereich eingestellte Study nurse unterstützt die Prüfärzte bei deren Arbeiten. Derzeit sind 4 Doktoranden mit der Ausarbeitung folgender wissenschaftlicher Themen aus dem Bereich der Intensivmedizin beschäftigt:

  • Neue Analgosedierungskonzepte
  • Resorptionsverhalten neuer Antimykotika
  • Stellenwert kontinuierlicher SvO2-Messungen bei Intensivpatienten
  • Objektivierung der Sedierungstiefe mithilfe elektrophysiologischer Methoden
  • Konzepte zur Thromboseprophylaxe