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Prof. Dr. Mechthild Groß

 

 

Prof. Dr. phil. habil. Mechthild Maria Groß, geboren in Fulda, ist examinierte Hebamme und Krankenschwester. Die Diplom Psychologin (Universität Konstanz) hat 2000 an der Universität Bremen zum Thema Gebären als Prozess promoviert. 2001 gründete sie die AG Hebammenwissenschaft an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und ist weiterhin klinisch als Hebamme aktiv. 2010 erlangte sie die Venia legendi (Habilitation) an der Medizinischen Hochschule Hannover mit dem Titel Die Selbstdiagnose des Geburtsbeginns: Subjektive Empirie, perinatale Betreuungsfaktoren und biochemische Grundlagenforschung im Diskurs. 2015 wurde sie zur außerplanmäßigen Professorin ernannt. Von 1989 bis 2007 leitete sie in Zusammenarbeit mit der Hebammengemeinschaftshilfe den jährlichen Forschungsworkshop zur Hebammenforschung im deutschsprachigen Raum. 2008 wurde die Deutsche Gesellschaft Hebammenwissenschaft (DGHWi) an der Medizinischen Hochschule Hannover gegründet.

Mechthild Groß gehörte dem Gründungsvorstand als Vizepräsidentin an und ist derzeit Mitglied der Sektion Hochschulbildung der DGHWi. 2009 gründete Sie den Europäischen Masterstudiengang Hebammenwissenschaft mit Partneruniversitäten in Maastricht (AVM) und Lausanne (HES-SO). Die Studierenden sind an der Medizinischen Hochschule Hannover eingeschrieben und partizipieren im Rahmen ihrer MSc Arbeiten an aktuellen Forschungsthemen.

 

Einzelne Projekte:

2014 bis 2018 war sie Management committee member COST Action IS1405: Building Intrapartum Research Through Health - an interdisciplinary whole system approach to understanding and contextualising physiological labour and birth (BIRTH) 2013 bis 2017 war sie Mitglied im Forum Gesundheitsziele Deutschland „Nationale Gesundheitsziele“ in der Kommission UAG: „Gesundheit rund um die Geburt“ 2017 vertrat sie dieInternational Confederation of Midwives (ICM) zur WHO-Guideline „intrapartum Care for a positive childbirth experience“, ebenso in der in Revision befindlichen Guideline „Non-medical interventions to reduce caesarean sections“. Von 2012 bis 2017 leitete sie den deutschen Arm der OptiBIRTH-Studie (EU FP7), einer clusterrandomisierten Studie zu Förderung vaginaler Geburten bei Zustand nach Kaiserschnitt in Irland, Italien und Deutschland. (https://www.mh-hannover.de/25025.html) 2010 bis 2014 war sie Vizepräsidentin der COST Action IS0907: Childbirth Cultures, Concerns, and Consequences: Creating a dynamic EU framework for optimal maternity care