
In einer Laborstudie wird elektronenmikroskopisch und profilometrisch untersucht, wie sich Ultraschallbestrahlung auf die Struktur oberflächlich demineralisierten bzw. remineralisierten Zahnschmelzes auswirkt. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Widerstandsfähigkeit gegen Beschallung mit steigender Remineralisationsdauer wächst, und zwar bis zur vollkommenen Unempfindlichkeit nach neunstündiger Remineralisation.
Lithiumdisilikat-Glaskeramik bzw. yttriumverstärktes Zirkoniumoxid weisen eine so hohe Festigkeit auf, dass mit ihnen erstmals die Herstellung vollkeramischer, natürlich wirkender Brücken möglich wird. An viergliedrigen Brücken aus diesen beiden Materialien wird vergleichend untersucht, welche Spaltbreiten am Kronenrand erzielbar sind und wie hoch die Belastbarkeit durch Kaukräfte in Abhängigkeit von möglicher mechanischer Vorschädigung ist.
Durch Glasfaserverstärkung ist eine bedeutende Festigkeitssteigerung von Kunststoffen möglich. In einer in-vitro-Untersuchung soll sich erweisen, ob derartige Werkstoffe hinsichtlich ihrer Festigkeit und Beständigkeit gegen das Mundmilieu für die Herstellung viergliedriger Seitenzahnbrücken als sogenannte Langzeitprovisorien geeignet sind.
Bisher verwendete Unterfütterungsmaterialien sind aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung anfällig für Besiedlung durch Mikroorganismen und daher nicht für einen längeren Einsatz geeignet. Neue Materialien auf Silikonbasis weisen diesen Nachteil nicht auf. Der auf neuartigen Haftvermittlern basierende Verbund zum Prothesenkunststoff wird auf Langzeitbeständigkeit gegen hydraulische und mechanische Belastung getestet.
Die Desinfektion von Abformungen ist eine unumgängliche Schutzmaßnahme, die allerdings die Präzision und Oberflächengüte der zu erstellenden Gipsmodelle beeinflussen kann. Der Einfluss wird dadurch beurteilbar, dass nach Abformung eines Urmodells mit definierter Geometrie und Oberflächenrauhigkeit sowie Gipsausguss der desinfizierten Abformungen die Gipsmodelle profilometrisch vermessen und mit einer CNC-Koordinatenmessmaschine abgetastet werden.
Die Abbindeexpansion von phosphatgebundenen Einbettmassen ist eine für die Präzision gegossenen Zahnersatzes wichtige Materialeigenschaft, deren Abhängigkeit von verschiedenen Einflussgrößen noch nicht hinlänglich bekannt ist. Im einzelnen wird der Einfluss des Raumklimas sowie der Parameter des maschinellen Anmischens auf die Höhe der Abbindeexpansion und auf das Kristallgefüge von zwei beispielhaften Einbettmassen ermittelt.