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Ziele

GRK 1441/1: Regulation der allergischen Reaktion in Lunge und Haut

 

 

Allergische Erkrankungen stellen aufgrund ihrer ansteigenden Häufigkeit, ihrer individuell gravierenden Verläufe und Folgen, aber auch wegen ihrer Chronizität ein ernsthaftes Gesundheitsproblem dar. Die Erforschung allergischer Erkrankungen erfordert ein interdisziplinäres Vorgehen, da unterschiedliche Endorgane, insbesondere die Atemwege und die Haut mit organspezifischen Phänotypen betroffen werden.

 

An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) werden allergologische Fragestellungen zu Erkrankungen in Lunge und Haut von einer Reihe von Arbeitsgruppen erfolgreich seit vielen Jahren bearbeitet und in bestehenden Sonderforschungsbereichen (SFB) – hier besonders der SFB 566 und der SFB 587 – oder in Projekten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Normalverfahren gefördert. Das GRK 1441 ergänzt die in Hannover vorhandenen Schwerpunktprogramme im Bereich der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung (internationale MD/PhD-Programme, andere GRKs, strukturierte Doktorandenausbildung) und ist in das Gesamtkonzept unter dem Dach der Hannover Biomedical Research School (HBRS) integriert. Die HBRS koordiniert die internationalen wissenschaftlichen Nachwuchsprogramme an der MHH. Das spezifische Studienprogramm des GRK zum Thema „Allergische Entzündung“ wird in englischer Sprache angeboten und ist für die Teilnehmer anderer Nachwuchsprogramme an der HBRS offen.

 

Im wissenschaftlichen Programm werden Projekte für Doktoranden angeboten, die auf die Aufdeckung von entzündlichen Mechanismen bei allergischen Reaktionen im peripheren Gewebe zielen. Der Schwerpunkt der Projekte liegt in Fragestellungen zur Regulation und Modulation peripherer zellulärer Gewebsreaktionen, die dort durch Gewebe-infiltrierende T-Zellen, Antigen-präsentierende Zellen (APC) oder Mastzellen initiiert werden und in der Interaktion dieser Zellen mit Epithelzellen. Speziell durch die Fokussierung auf zum Teil gleiche Effektorzellen (APC, T-Zellen, Mastzellen) und auf die beiden Krankheitsbilder (in den meisten Projekten) allergisches Asthma bronchiale und atopische Dermatitis ergeben sich bei unterschiedlichen experimentellen Modellen zwischen den Einzelprojektteilnehmern im GRK vielfältige Kooperations- und Interaktionsmöglichkeiten. Die Verknüpfung des GRK mit anderen Programmen der HBRS auf der Ebene des Studienprogramms erleichtert den Kollegiaten auch den Aufbau von zusätzlichen gezielten wissenschaftlichen Kooperationen zu anderen Arbeitsgruppen in Hannover und zu Arbeitsgruppen der Referenten des Gastwissenschaftlerprogramms.