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W2 Physiologie
Prof. Dr. T. Kraft




Anschrift:

 

Medizinische Hochschule Hannover
Physiologie, OE 4210

Prof. Dr. rer. nat. Theresia Kraft

Carl-Neuberg-Str. 1

30625 Hannover

Germany

Gebäude: I3, Block: 1, Ebene: 03




E-Mail: Kraft.TheresiaMH-Hannover.de

Telefon: 0511 / 532-2734,

Fax: 0511 / 532-4296



 

Werdegang

Seit Dezember 2008 ist Frau Prof. Dr. Theresia Kraft W2 Professorin für Physiologie.

 


  • Sie studierte in Erlangen-Nürnberg und Tübingen Biologie und
    promovierte 1990 am Physiologischen Institut in Tübingen.
  • 1993 wechselte Sie an die Medizinische Hochschule Hannover.
  • Nach Auslandsaufenthalten in den USA und der Schweiz
    habilitierte sie sich im MHH-Institut für
    Molekular- und Zellphysiologie im Februar 2001.
  • 2006 wurde sie dort zur Außerplanmäßigen Professorin sowie zur
    Akademischen Direktorin ernannt.
  • Seit Dezember 2008 hat sie dort die W2-Schwerpunkt-Professur für
    Physiologie inne.



 

Neben ihrer Lehrtätigkeit erforscht sie zusammen mit ihrem Team Veränderungen der Kontraktionseigenschaften von Herzmuskelzellen und Skelettmuskelfasern bei familiärer Hypertropher Kardiomyopathie (HCM). Diese Erkrankung des Herzmuskels wird in vielen Fällen durch Mutationen in sarkomerischen Proteinen verursacht.

 

Professorin Kraft will unter anderem aufklären, wie der Herzmuskel versucht, die mutationsbedingten Veränderungen zu kompensieren. Dabei erforscht sie auch die physiologischen Grundlagen der Muskelfunktion auf molekularer Ebene. Sie untersucht beispielsweise isolierte Herzmuskel- und Skelettmuskelzellen von HCM-Patienten sowie von genetisch veränderten Mäusen.

 

Methodische Schwerpunkte

  • Funktionelle Untersuchung u.a.  (Kraft-, Kraftwiederanstieg-, Steifheits-, Vmax- und Kraft-pCa-Messungen) an einzelnen Herz- und Skelettmuskelzellen
  • Quantifizierung des Anteils an mutierter kardialer Myosin-Isoform auf mRNA und Protein-Ebene in mykardialem Gewebe und Soleusbiopsien von HCM-Patienten
  • Proteinanalyse sarkomerischer Proteine in Herz- und Skelettmuskel (u.a. 1D- und 2D-Gel-Elektrophorese, IEF, Westernblot, Elisa)
  • Untersuchung der molekulare Mechanismen zur Erzeugung von Kräften und Bewegungen im quergestreiften Muskel mit Hilfe von Röntgenstrukturuntersuchungen Vortag beim HASYLAB Users‘ Meeting 28. 01. 2011 (3500KB).
  • Konfokale Mikroskopie

Forschungsberichte