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verantwortlich
| Prof. Dr. med. Thomas Werfel
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Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie | |
Kontakt | Tel 0511 532 50 92 |
eMail KFO250(at)mh-hannover.de | |
OE 6610 / Gebäude J3 | |
Der Schaden durch autoreaktive T-Zell-Immunität

Autoimmunphänomene wurden bei der atopischen Dermatitis bislang vor allem auf Ebene der humoralen Immunität (spezifisches IgE) beschrieben. Hauptziel im Projekt ist die Klärung der Frage, welche Rolle autoreaktive T-Zellen bei verschiedenen Varianten der atopischen Dermatitis haben. Dabei sollen sowohl Atopie-assoziierte Antigene ohne bekannte Kreuzreaktivität zu Umweltallergenen als auch humane Antigene, die mit mikrobiellen Antigenen oder Inhalationsallergenen kreuzreagieren, untersucht werden.
Ein zentrales Ziel wird die Klärung der Frage sein, welche autoreaktiven T-Zellpopulationen in der Zirkulation und in der Haut bei Patienten mit ausgeprägter extrinsischer oder intrinsischer atopischer Dermatitis potentiell klinisch relevant sind. Es sollen dabei Mechanismen der Antigen-präsentation (auch Kreuzpräsentation an CD8+ Zellen), verbunden mit der Charakterisierung immundominanter Regionen von Autoantigenen durchgeführt werden.
Fernziel ist es, neue therapeutische Zielstrukturen für Patienten mit schwerer atopischer Dermatitis zu identifizieren, die mittels spezifischer Immuntherapie, Epitopmaskierung oder gezielter Toleranzinduktion manipuliert werden könnten.

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