
| Projektleitung: | Prof. Dr. Ulla Walter |
| Laufzeit: | 2/2005-10/2005 |
| Projektförderer: | KKH - Kaufmännische Krankenkasse Hannover |
| Institutionen: | Abteilung Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der MHH |
| Kooperationspartner: | Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung (ISEG), Witten/Hannover |
| Wiss. Mitarbeiter: | Dipl. Psych. Anja Busse, Dipl. Oec. troph. Martina Plaumann, MPH, Dr. Ulrike Klippel, Dipl. Christoph Lorenz |
| Stud. Mitarbeiter: | Frau Egle Rudzianskaite |
| Schwerpunkt: | Wissenschaftliche Analyse und Aufbereitung |
Der Präventionsreport gibt einen Überblick über Ursachen der Stressentstehung, das Vorkommen von Stress im internationalen Vergleich und stellt Ergebnisse einer Analyse von KKH-Routinedaten vor. Die Datenauswertung verdeutlicht, dass stressassoziierte psychosomatische Symptome, psychische Störungen sowie Alkoholprobleme auch Kinder und Jugendliche und nicht nur Erwachsene betreffen. Aus Sicht der Präventionstheorie und –praxis werden daher diese zwei Lebensphasen mit ihren zentralen Lebensbereichen Familie und Schule bzw. Arbeitswelt betrachtet. Dabei werden die potentiellen Stressoren, mögliche Strategien ihrer Prävention sowie Forschungsbedarf aufgezeigt. Die Aufbereitung internationaler Studien und kasseninterner Daten liefert einen Beitrag für die Weiterentwicklung von Präventionsansätzen und zielgruppenorientierten Interventionen.
Zielgruppe des Präventionsreports ist die Fachöffentlichkeit, d.h. Mitarbeiter und Entscheidungsträger im Gesundheitswesen, Journalisten der Tagespresse und von Fachmedien, Studierende und Wissenschaftler.
KKH Kaufmännische Krankenkasse (Hrsg.) in Zusammenarbeit mit MHH Medizinische Hochschule Hannover: Weißbuch Prävention 2005/2006. Stress? Ursachen, Erklärungsmodelle und präventive Ansätze.
Springer, Heidelberg, 2006. 193 Seiten. ISBN: 3-540-32661-8
"Stressfrei leben?" - Symposium am 26. April 2006