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stationäre Behandlung

Psychosomatisch-Psychotherapeutische Station

 

Station 60 im Gebäude K10

Leiter: Dr. rer. biol. hum. Dipl.-Psych. Wolfgang Lempa

Auf der psychosomatisch-psychotherapeutischen Station werden erwachsene Patienten mit schweren und chronifizierten psychosomatischen und psychischen Störungen behandelt, bei denen eine Kombination verschiedener Methoden in einer Intensivbehandlung angezeigt ist. Dies gilt vor allem für Essstörungen, Körperbeschwerden ohne entsprechenden pathologischen Befund, psychische Traumatisierungen, sowie schwere Ängste und Depressionen. Ferner behandeln wir auch Patienten mit schweren körperlichen Erkrankungen und psychischen Störungen oder mit psychischen Belastungen als Folge der schweren körperlichen Erkrankung.

 

Unser stationäres Behandlungsangebot besteht aus einer wissenschaftlich fundierten psychosomatischen und psychotherapeutischen Komplexbehandlung (OPS 9-402-0) im psychodynamischen Grundverfahren als „Konflikt- und lösungsorientiertes Setting 1“ oder als  „Strukturbezogenes Setting 2“. Die Behandlung erfolgt als Einzelpsychotherapie und als Gruppenpsychotherapie. Der Aufenthalt erfolgt als längere Intensivbehandlung (drei bis neun Wochen).

 

Das Konflikt- und Lösungsorientierte Setting 1: Neben der dreimal wöchentlich stattfindenden tiefenpsychologischen Gruppenpsychotherapie erfolgt die Behandlung durch weitere Gruppentherapieangebote in Form von  Gestaltungstherapie, Aufbau sozialer Fähigkeiten, Körperwahrnehmung und Entspannungstraining. Des Weiteren finden wöchentlich mindestens ein Einzeltherapiegespräch, eine Visite, zwei Therapiezielgespräche im Einzelsetting, eine Stationsrunde, Frühaktiv und regelmäßige Kurzgespräche mit dem therapeutischen Pflegepersonal  statt.  

 

Das Strukturbezogene Setting 2: Neben der mindestens zweimal wöchentlich stattfindenden Einzelpsychotherapie erfolgt die Behandlung im Setting 2 durch Gruppentherapieangebote in Form von Gruppenpsychotherapie, Gruppenpsychoedukation, Stabilisierung, einer Gruppe zum Aufbau sozialer Fähigkeiten, Körperwahrnehmung und Entspannungstraining. Des Weiteren finden wöchentlich eine Visite, zwei Therapiezielgespräche im Einzelsetting, eine Stationsrunde, Frühaktiv und regelmäßige Kurzgespräche mit dem therapeutischen Pflegepersonal  statt.  

 

Vor einer stationären Aufnahme ist grundsätzlich ein ambulantes Vorgespräch in der Allgemeinen Ambulanz (Poliklinik) unserer Abteilung erforderlich.

 

Kontakt:

Frau Dr. med. L. Hoffmann, FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie 
Tel: 532-3456; E-Mail: L. Hoffmann

Frau M. Wilhelm, Stationsärztin
Tel: 532-4151;
M. Wilhelm

Dr. Dipl.-Psych. W. Lempa,  Leiter der Psychosomatischen Station
Tel: 532-2046; W. Lempa

Stationsteam, Leitung: Martina Schrader
Tel: 532-9416; E-Mail: Station 60

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