Station 58 im Gebäude K21 (ehemaliges F-Haus) mit 20 vollstationären und 10 integrierten teilstationären Behandlungsplätzen und benachbart unsere Psychosomatische Tagesklinik II im D-Haus mit weiteren 10 tagesklinischen Behandlungsplätzen.
Leiter: Dr. med. Stefan Henniger
Wir behandeln erwachsene Patienten mit schweren chronifizierten psychosomatischen und psychischen Störungen, bei denen eine Kombination verschiedener Behandlungsmethoden in einer Intensivbehandlung angezeigt ist.
Dies gilt vor allem für:
Ferner behandeln wir auch Patienten mit psychischen Belastungen als Folge einer schweren körperlichen Erkrankung.
Unser integriertes stationäres und teil-stationäres Behandlungsangebot besteht aus einer wissenschaftlich fundierten psychosomatischen und psychotherapeutischen Komplexbehandlung (OPS 9-402-0) im psychodynamischen Grundverfahren.
Möglich ist, je nach Indikation, eine stationäre, eine tagesklinische oder eine integrierte stationär/tagesklinische Behandlung, d.h. unsere Patienten wechseln ggf. von der Station in die Tagesklinik und behalten dabei ihre ihnen vertrauten Therapeuten und auch Mitpatienten.
Wir verwirklichen eine personalisierte Medizin, indem wir individuelle Therapieziele vereinbaren, daraus konkrete Therapieschritte entwickeln und mit mindestens 2 wöchentlichen Therapiezielgesprächen helfen, diese umzusetzen.
Entsprechend den Ethikrichtlinien der MHH entscheiden die Patienten über die Therapieziele der Behandlung und bestimmen auch die konkreten Therapiezielschritte.
Wir verfügen auf Station 58 über drei unterschiedliche Behandlungsangebote.
Konfliktorientiert und Lösungsorientiert
Mit gruppentherapeutischem Schwerpunkt wird an den seelischen Konflikten gearbeitet, die mit der Symptomatik in Verbindung stehen. Dadurch können neue Lösungen für chronifizierte psychische Konflikte gefunden werden, was zu einer Symptomreduktion und zu mehr seelischer Gesundheit führt.
Strukturbezogen
Durch ungünstige Bedingungen in der Lebensgeschichte konnten nicht selten notwendige Fähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen und zur Selbstregulation nicht ausreichend erworben werden. Diese Defizite führen letztlich zu psychosomatischen Störungen. Deshalb stehen der Aufbau von sog. Ich-Funktionen (Fähigkeit zur Affektregulation, zur Selbst- und Fremdwahrnehmung, Fähigkeit, die Motive und das Handeln anderer Menschen zu verstehen usw.) sowie der Ausbau von sozialen Kompetenzen im Zentrum dieser Behandlung. Der Zuwachs an psychischer Struktur und zwischenmenschlichen Kompetenzen ermöglicht so mittel- und langfristig eine Symptomreduktion bis hin zur Beschwerdefreiheit.
Ressourcenorientiert
Die Stärkung seelischer Kräfte, Regeneration und das Wiedergewinnen sowie den Ausbau von Fähigkeiten und Stärken bilden den Schwerpunkt dieser Behandlung. Mit so neu gewonnenen Ressourcen können dann schwere psychische Belastungen und auch schwerste körperliche Erkrankungen besser bewältigt werden. Dies führt schließlich zu einer Besserung der Beschwerden. In diesem Setting ist es besonders gut möglich, die therapeutische Dosis genau den Bedürfnissen des einzelnen Patienten anzupassen.
Herr Dr. med. Stefan Henniger
Leiter der Station 58 und der Psychosomatischen Tagesklinik
Tel: 532-6436; E-Mail: S. Henniger
Herr Daniel Nolting, Arzt
Teamleitung Ressource I
Tel: 532-6456; E-Mail: D. Nolting
Frau Dr. Gudrun Eckhardt
Teamleitung Ressource II
Tel: 532-6446; E-Mail: G. Eckhardt
Frau Dr. Dipl-Psych. Katharina Behrens
Teamleitung Konflikt- und Lösungsteam
Tel: 532-6445; E-Mail: K. Behrens
Frau Dipl.-Psych. Angela Trieschmann
Teamleitung Strukturteam
Tel: 532-6691; E-Mail: A. Trieschmann
Frau Dr. med. Mareike Kollmeier, FÄ für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
Teamleitung Tagesklinik II
Tel: 532-6695; E-Mail: M. Kollmeier