
Leiter: PD Dr. B. Jäger
Patienten mit dem Verdacht auf eine psychosomatische Erkrankung können sich in der allgemeinen Ambulanz der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie melden. Im Rahmen eines einmaligen, ggf. auch mehrmaligen Untersuchungstermins kann die Diagnose geklärt werden und es kann eine Behandlungsempfehlung gegeben werden. Eine mögliche Behandlung erfolgt dann auf unsere psychosomatisch-psychotherapeutischen Station bzw. in der Tagesklinik oder in speziellen Fällen im Rahmen unserer Institutsambulanz oder einer der Spezialambulanzen. Die Kapazität für ambulante Psychotherapie im Antragsverfahren in unserer Ambulanz selbst ist stark begrenzt.
Grundsätzlich werden für eine Untersuchung in unserer Ambulanz im Rahmen einer telefonischen Anmeldung Termine vergeben. In der Regel sollte der Patient selbst anrufen, hierdurch können schon wichtige Fragen vorab telefonisch geklärt werden. Mitzubringen ist ein Überweisungsschein, die Versichtenkarte und aktuelle Befunde des Haus- und/oder zuständigen Facharztes.
Klinische Schwerpunkte der Diagnostik im Rahmen der Allgemeinen Ambulanz sind Erkrankungen aus den Formenkreisen der Essstörungen (Magersucht, Bulimia nervosa, Binge Eating Disorder, Adipositas), der funktionellen und somatoformen Störungen ohne eindeutigen organischen Befund (v.a. Schmerzstörungen, gastrointestinale Beschwerden, Störungen des Bewegungsapparates, des Hör-, Seh- und Sprechsinns) und psychische Folgen traumatischer Erfahrungen (Unfälle, Überfälle, Übergriffe). Ein weiterer Schwerpunkt sind psychische Beeinträchtigungen, die sich auf Grund schwerer oder prognostisch unklarer körperlicher Erkrankungen ergeben wie auch körperliche Symptome im Rahmen psychischer Erkrankungen.
Anmeldung/Terminvergabe:
Frau U. Felden, Tel.: 0511/532-3136
montags - donnerstags von 8.30-11.30 Uhr / 12.30-15.30 Uhr
freitags von 8.30 - 11.30 Uhr
Leiter: PD Dr. B. Jäger
Unsere Institutsambulanz hat ihre Arbeit im April 2007 aufgenommen. Es wurde damit ein Angebot für Patienten geschaffen, die wegen Art, Schwere oder Dauer ihrer Erkrankung eines besonderen, ambulanten, aber krankenhausnahen Angebots bedürfen. Nach Willen des Gesetzgebers gehören dazu auch Patienten, die wegen eines mangelnden Krankheitsgefühls oder mangelnder Krankheitseinsicht und anderer Merkmale in den anderen Einrichtungen der Regelversorgung - z.B im Rahmen der sog. 'Richtlinienpsychotherpie' - nicht im notwendigen Umfang behandelt werden können.
Die Institutsambulanz bietet wegen ihres besonders flexiblen Therapieangebots die Möglichkeit, auch psychosomatischen Patienten, die häufig keine ambulante Behandlung finden, eine niederschwellige, symptomzentrierte Behandlung anzubieten. Ein Schwerpunkt liegt bei folgenden psychosomatischen Krankheitsbildern:
Die genannten Krankheitsbilder verbindet ein erschwerter Zugang zur Vertrags-Psychotherapie hinreichender Kompetenz und die Notwendigkeit multiprofessioneller oder multimodaler Ansatzweise.
Die Patienten werden entsprechend der sehr individuellen Erfordernisse im Rahmen von psychosomatisch-psychotherapeutischen Einzelgesprächen oder Gruppenkontakten behandelt. Ein Kernangebot bildet eine Gruppe zur Krankheitsbewältigung und Ressourcenaktivierung, das in seiner jetzigen Konzeption 12 Termine umfasst und 14 tägig stattfindet. Das Gruppentraining in Krankheitsbewältigung wurde konzipiert um schwer beeinträchtigten, somatopsychisch kranken Patienten eine Perspektive in Richtung vermehrter Aktivität, Partizipationsfähigkeit und Selbstfürsorge zu geben. Darüber hinaus soll die Teilhabe am Management der Erkrankung im Sinne eines ‘Shared Decision Making’ zusammen mit dem behandelnden Arzt gestärkt werden.
Neben der ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlung können die Patienten bei psychosozialen Problemen auch sozialpädagogisch beraten und durch die Vermittlung externer Hilfen unterstützt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier bei arbeitsplatzbezogenen Problemen (z.B. 'Mobbing'), familiären und wirtschaftlichen Problemen.
Information:
Dr. med. Birgit Carstensen, Tel. 0511/532-2633
Leiter: N.N.
Dieses Angebot richtet sich an Patienten, die internistisch, schwerpunktmäßig kardiologisch, erkrankt sind und an einer daraus resultierenden oder gleichzeitig vorliegenden psychischen Belastungssituation leiden. Zusätzlich betreuen wir Patienten, die an funktionellen körperlichen Beschwerden der inneren Organe, besonders des Herz-Kreislaufsystems, leiden mit oder ohne zusätzlichen organisch erklärbaren Körperbefund.
Anmeldung / Terminvergabe:
Frau U. Felden, Tel.: 0511/532-3136
Leiter: Prof. Dr. phil. H.-W. Künsebeck
Psychologische Beratung und Behandlung von Patienten und Angehörigen vor und nach einer Organtransplantation, Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppengespräche
telefonische Anmeldung: 0511/532-3932 oder 532-3136
Leichter durchs Leben - Ein interdisziplinäres, ambulantes Behandlungsprogramm der MHH gegen Übergewicht in Zusammenarbeit der:
Weitere Informationen zu unserem Programm finden sie auf den Internetseiten der Ernährungsmedizin.
In der Elternambulanz bieten wir psychisch belasteten Eltern Hilfe und Unterstützung an.
Neben Diagnostik, Krisenintervention und ggf. einer Behandlungsempfehlung besteht die Möglichkeit einer niederfrequenten Behandlung im Einzel- oder Gruppensetting. Dabei stehen störungsspezifische Interventionen sowie interaktionelle Elemente zur Emotions- und Beziehungsregulation v.a. hinsichtlich des familiären Systems im Zentrum der Behandlung.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer oder auf unseren MHH Info-Seiten.
Anmeldung / Terminvergabe:
Frau M. Kordt, Tel.: 0511/532-9550
oder nehmen Sie Kontakt per e-mail mit uns auf.

Die Medizinische Hochschule Hannover hat sich zur größten Transplantationsklinik in Deutschland entw...