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Medizinische Hochschule Hannover | Carl-Neuberg-Str.1 | 30625 Hannover | Tel.:(+49) 0511-532-0

Aktuelles

3. Wissenschaftlicher Kongress der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen e.V.

 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
 
wir möchten Sie darüber informieren, dass vom 23. bis 25.02.2012 der 3. Wissenschaftliche Kongress der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen e. V.
mit dem Leitthema:

 

"Essstörungen - Neue Erkenntnisse zu Ursachen und Therapie"

 

in der Medizinischen Hochschule Hannover stattfinden wird.
 
Bei Interesse denken Sie bitten an den Frühbuchertarif bis zum 08.01.2012.
 
Abstrakts können bis zum 12.11.2011 eingereicht werden.


 
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage und dem Flyer.

 

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Psychotherapiekongress 2012

 

Meilensteine der Forschung und Praxis

 

Der Kongress wird vom 19. bis 21. April in der Medizinischen Hochschule Hannover stattfinden.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage und dem Flyer.

 

 

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Elternambulanz
Das Team der Elternambulanz: Angela Angelovski, Mareike Kollmeier, Michael Stephan und Martina Lindhorst.

 

Die Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie unterstützt Mütter und Väter bei seelischen Krisen und psychosomatischen Beschwerden

 


Seit dem 1. Oktober 2010 gibt es an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) in der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie eine Elternambulanz. „Wir bieten psychisch belasteten Müttern und Vätern Hilfe an. Der Fokus wird dabei auch auf der Eltern-Kind-Interaktion liegen, um die Eltern-Kind-Bindung zu schützen und zu stärken", sagt Psychologin Angela Angelovski, die mit der Ärztin Dr. Mareike Kollmeier und dem Arzt Dr. Michael Stephan das Konzept entwickelt hat. Das Land Niedersachsen fördert die Elternambulanz im Rahmen einer Anschubfinanzierung für ein Jahr mit 30.000 Euro.

 

Die Beschäftigten der MHH-Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie wissen, dass „Elternsein" mit großen Sorgen, Unsicherheiten und Ängsten einhergehen kann. „Wir helfen Müttern und Vätern, wenn ihre Elternschaft bei ihnen Ängste auslöst, Erinnerungen an eigene schwierige Kindheitserlebnisse wachruft oder wenn sie sich im Umgang mit ihrem Kind unsicher und überfordert fühlen", sagt Dr. Kollmeier. 

 

In der Elternambulanz kann eine ausführliche Diagnostik und Beratung oder eine psychotherapeutische Behandlung stattfinden sowie gegebenenfalls Krisenintervention. Darüber hinaus gibt es eine regelmäßige Telefonsprechstunde. Die Ratsuchenden können an geeignete therapeutische Institutionen vermittelt oder in der MHH in ambulanten Einzel- und Gruppentherapien sowie (teil)stationär in der Tagesklinik behandelt werden.

 

Es geht auch um Prävention seelischer Störungen der Kinder. „Sobald ein Elternteil eine psychosomatische Erkrankung hat, ist für die Kinder das Risiko hoch auch zu erkranken", erläutert Angela Angelovski. Die Behandlungen können möglicherweise verhindern, dass Bindungs- und Beziehungsstörungen und eventuell auch traumatische Erlebnisse von Generation zu Generation weitergegeben werden.

 

Das Team kooperiert mit Kinder- und Jugendpsychiatrischen Einrichtungen des Kinderkrankenhauses auf der Bult. „Wir wünschen uns, neben dieser auch Kooperationen innerhalb der MHH auszubauen", sagt Dr. Stephan.

 

Die Elternambulanz befindet sich im 4. Stock des Hauses D, der Psychosomatischen Tagesklinik. Termine können über Solveig Wienbrügge verabredet werden, Telefon (0511) 532-2770, Psychosomatik-Elternambulanzmh-hannover.de.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch hier.

 

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Mehr als äußere Verletzungen
Dipl.-Psych. Stefanie Jasper und Dr. Andreas Gohritz.


Zwei Broschüren sollen Menschen mit Entstellungen und ihren Angehörigen helfen 
 
Entstellungen im Gesicht, an den Händen oder am Körper sind für die Betroffenen mehr als nur äußere Verletzungen, häufig leidet auch die Seele. Menschen mit Entstellungen haben oft Schwierigkeiten, mit ihrem Handicap umzugehen. Genauso geht es Angehörigen, Freunden, Kollegen und Fremden auf der Straße – auch ihnen fehlt manchmal das Gespür für den Umgang mit einem Menschen, der „anders“ aussieht. Von der Homepage der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) können jetzt kostenlos zwei Broschüren heruntergeladen werden, die sowohl den Betroffenen als auch ihren Mitmenschen helfen sollen. Die Titel der Broschüren sind „Zuversichtlich mit einer Entstellung umgehen“ und „Lernen, mit den Reaktionen anderer Menschen umzugehen“. Stefanie Jasper, Diplom-Psychologin an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der MHH, und Dr. Andreas Gohritz, Arzt an der Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der MHH, haben die Texte vom Englischen ins Deutsche übersetzt. Im Original stammen die Broschüren von der englischen Organisation „Changing Faces“, die sich für Menschen mit Entstellungen einsetzt.

An der MHH arbeiten Plastische Chirurgen und Psychologen eng bei der Betreuung von Patienten zusammen, die mit teilweise sehr schweren Verletzungen eingeliefert wurden. Trotz erfolgreicher chirurgischer Behandlung müssen diese Menschen danach oft mit einem stark veränderten äußeren Erscheinungsbild leben. „Dank der großen Fortschritte auf dem Gebiet der Plastischen Chirurgie können wir Entstellungen immer besser behandeln und Narben  unauffälliger gestalten, komplett beseitigen können wir sie jedoch nicht“, erklärt Professor Dr. Peter Vogt, Direktor der Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie. „Die psychischen Belastungen für die Patienten sind enorm. Daher ist diese gemeinsame Initiative so wichtig.“

Schwere Verbrennungen können unterschiedliche psychische Folgen haben. Psychologin Stefanie Jasper: „Von Beginn an leiden viele Betroffene unter der starken Veränderung des Körperbildes oder entwickeln posttraumatische Symptome wie Schlafstörungen, Ängste oder Depressionen. Im schlimmsten Fall ziehen sie sich komplett aus dem sozialen Leben zurück.“
Die Broschüren können natürlich keine Psychotherapie ersetzen, sie sind aber ein erster Ansatz zur Hilfe im Umgang mit dem veränderten Körperbild und den Reaktionen der Umgebung. Download unter http://www.mh-hannover.de/8440.html und unter http://www.mh-hannover.de/verbrennung.html tg/01.06.2010

 

 

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Leichter durchs Leben
Mehr Bewegung dank Aqua-Fitness in der MHH-Rehabilitationsklinik.


Die MHH bietet ein Behandlungsprogramm
gegen Übergewicht

 

Sieben Kilo in sieben Tagen!“ – Sprüche wie dieser hören sichfür Übergewichtige vielversprechend an. Doch die sogenannten Blitzdiäten bringen meistens gar nichts. Wer dauerhaft sein Körpergewicht reduzieren will, muss seine Ernährung und sein Essverhalten langfristig umstellen. Dabei hilft ein ambulantes, interdisziplinäres Programm zur Behandlung von Übergewicht an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Es heißt „Leichter durchs Leben“. Dahinter steht ein Team von qualifizierten Ärzten und Therapeuten der Fachbereiche Ernährungsmedizin, Rehabilitationsmedizin und Psychosomatik/Psychotherapie. Das Behandlungskonzept setzt sich aus drei Bausteinen zusammen: Ernährung, Bewegung und Essverhalten.

Am Anfang steht für alle Teilnehmer eine genaue Untersuchung ihres Gesundheitszustandes und ihrer Fitness. Danach erhält jeder einen individuellen, bedarfsgerechten Ernährungsplan und lernt in wöchentlichen Schulungseinheiten alles Wissenswerte über gesunde Ernährung. Die Theorie wird an gemeinsamen Kochabenden praktisch umgesetzt. In einer begleitenden Bewegungstherapie lernen die Teilnehmer verschiedene Trainingsmöglichkeiten kennen, die Spaß machen und gleichzeitig die Fettverbrennung fördern. Dazu gehören Nordic Walking in freier Natur und Aqua-Therapie im Schwimmbad der MHH. Gleichzeitig zielt eine psychologischpsychosomatische Therapie darauf ab, ungesundes Essverhalten zu ändern. Nach den Erfahrungen der Therapeuten ist das ein „schweres Stück Arbeit“. Die Teilnehmer profitieren aber vom Erfahrungsaustausch und motivieren sich gegenseitig zum weiteren Durchhalten. Der Behandlungserfolg wird in regelmäßigen Abständen in persönlichen Bilanzgesprächen überprüft. So kann die Behandlung an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. „Leichter durchs Leben“ ist ein Gruppenprogramm. Über einen Zeitraum von sechs Monaten treffen sich die Teilnehmer zweimal wöchentlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 1.350 Euro. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Ernährungsberatung der MHH, Telefon (0511) 532-9083 (montags bis freitags 9 bis 13 Uhr), Ernaehrungsberatungmh-hannover.de.

 

Weitere Informationen unter: Leichter durchs Leben

 

 

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