
Dieser Leitsatz steht für den Anspruch aller Mitarbeiter im Institut für Zell- und Molekularpathologie, das Beste für die Patienten zu erreichen.
In der Forschung konzentrieren wir uns auf die Frage, wie genetische Veränderungen und die Entstehung von Krebs zusammenhängen.
Wir arbeiten an erblichen Krebserkrankungen, bei denen die Prädisposition von Generation zu Generation weitergegeben wird. Wir gehen der Frage nach, welche Rolle Chromosomenaberrationen in Leukämien und Leukämienvorstufen, z.B. dem MDS, aber auch nach Lungen- und Stammzell-Transplantation für das Ansprechen auf neue, zielgerichtete Therapien spielen und nutzen moderne Methoden wie Microarrays, Array-CGH und Proteomics, um neue diagnostische und prognostische Marker zu identifizieren.
Wir versuchen zu verstehen, wie "Krebsgene" z.B. in Leberzellkarzinomen durch Modifikationen des Chromatins reguliert werden.
In der Diagnostik fungiert das Institut als zytogenetisches Referenzzentrum für nationale und internationale multizentrische Therapiestudien zur ALL, AML, CML und zum MDS des Kindesalters, zur AML und CML, zum MDS und zum Multiplen Myelom des Erwachsenenalters. Das Institut ist an den Deutsche Krebshilfe Konsortien "Familiäres Mamma- und Ovarialkarzinom" und "Erblicher Darmkrebs" beteiligt. Dazu bieten wir für betroffene Familien interdisziplinäre Beratungsgespräche an.
In der Lehre vermitteln wir die Grundlagen der Genetik für Studierende der Humanmedizin, der Biologie und der Biochemie und engagieren uns in den Master-Studiengängen Biomedizin und Life Science und im Internationalen MDPhD-Programm der MHH.