
Stationäre Versorgung bei Morbus Parkinson
Die Klinik für Rehabilitationsmedizin bietet für stationäre Parkinson Patienten der MHH eine intensivierte physikalisch medizinische Behandlung an. Abhängig vom Befund und den aktuellen Beschwerden erfolgen hierbei Behandlungen in den Bereichen Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie/Schlucktherapie sowie andere physikalische Therapien (z.B. Massagen, Wärmeanwendungen). Bei ausreichender Belastbarkeit der Patienten kann nach vorheriger Leistungstestung eine Medizinische Trainingtherapie begonnen werden.
Ziele dieser intensivierten Behandlung sind eine verbesserte Beweglichkeit und Mobilität, mehr Selbständigkeit im Alltag sowie ggf. eine Verbesserung des Sprechens und der Schluckfunktion. Behandlungsempfehlungen für die ambulante Weiterbehandlung (auf Wunsch auch in der Klinik für Rehabilitationsmedizin) sowie Anleitungen zu einem Selbstübungsprogramm sind wesentliche weitere Inhalte.
Um die abgegebenen therapeutisch-ärztlichen Leistungen für die Auftrag gebende Abteilung im DRG/OPS System abrechnungsfähig zu gestalten, ist gegenwärtig eine Mindestbehandlungsdauer von 14 Tagen mit Einsatz von mindestens 3 Therapieformen bei einer mittleren wöchentlichen Intensität von 7,5 Stunden erforderlich.
Die Behandlungsanforderungen können über die Auftragsverwaltung der MHH (Rubrik: Komplexbehandlung) ausgestellt werden. Die Patienten und Stationen erhalten nach ärztlicher Untersuchung und Verordnung einen genauen Behandlungsplan, die zuständigen Stationsärzte/innen darüber hinaus am Ende der Behandlung einen therapeutischen Abschlussbericht mit Empfehlungen für die auswärtige Weiterbehandlung.