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Therapeutische Angebote

     

  • Behandlungsgruppe für Menschen mit Psychosen

    Die Gruppe richtet sich an Menschen, die an einer Schizophrenie erkrankt sind und wegen des Verlaufs ihrer Erkrankung langfristige Behandlung bedürfen. Angesprochen sind Frauen und Männer zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr.
     
    Die Gruppe hat den Charakter eines Treffpunktes und bietet Gelegenheit, in Kontakt mit Menschen zu kommen, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden. Die Gruppe beginnt um 10:00 Uhr mit einem Frühstück, das gemeinsam vorbereitete Mittagessen wird gegen eine Selbstkostenbeteiligung angeboten. Das Behandlungsangebot beinhaltet darüber hinaus eine medizinische Betreuung, eine sozialdienstliche Beratung, Unterstützung und Begleitung sowie für alle Interessierte eine regelmäßige Gesprächsgruppe.

     

    Information unter 0511 532 3167

  • Kontakt- und Aussprachegruppe für ältere Patientinnen und Patienten

    Die Gruppe richtet sich an Patientinnen und Patienten im Alter ab 55 Jahren mit langwierig verlaufenden, psychiatrischen Erkrankungen.

    Es handelt sich um eine Gruppe mit festem Teilnehmerkreis. Regelmäßig nehmen an der Kontakt- und Aussprachegruppe etwa 12 Patientinnen teil. Das Angebot gliedert sich in zwei Abschnitte: von 14:00-15:00 Uhr als themenzentrierte Gesprächsrunde zur besseren Bewältigung der chronischen Erkrankung sowie der persönlichen sozialen Situation im Rahmen einer gemeinsamen Kaffeerunde. Von 15:00-16:00 Uhr wechselnde Aktivitäten zur Förderung sozialer, kognitiver und emotionaler Kompetenz sowie altersentsprechende Gymnastik.

     

    Bei Bedarf erfolgen ärztliche Termine zur Diagnostik und für Verordnungen sowie sozialarbeiterische Termine außerhalb der Gruppenzeit. Hausbesuche werden nach Absprache durchgeführt.

     

     

    Information unter 0511 532 3182

  • Gerontopsychiatrische Gruppe

    Die therapeutische Gesprächsgruppe bietet alltagspraktische Trainingseinheiten für Patienten ab dem 60. Lebensjahr an.

    Die Gruppe richtet sich an ältere Personen mit psychischen Erkrankungen, die auf einer der psychiatrischen Stationen der MHH behandelt wurden und einer niedrigschwelligen, fachlich kompetenten Nachsorge bedürfen, insbesondere an Menschen:

    • mit eingeschränkten/nicht erschlossenem sozialen Umfeld
    • nach langem Klinikaufenthalt mit Schwierigkeiten bei der Reintegration
    • in der Bewältigung einschneidender Lebensereignisse
       
      Ziel der Gruppe:

    • Förderung der Motivation zur Wiedereingliederung in einen gelingenden Alltag
    • Herstellung und Aufrechterhaltung einer Tages- und Wochenstruktur
    • Stärkung/Beratung/Begleitung bei der (Rück-) Orientierung in ein soziales Umfeld
    • gemeinsames Erschließen sozialer Aktivitäten
    • Aussprache- und Kommunikationsmöglichkeiten
    • Motivationshilfe zur weiteren Einnahme nötiger Medikamente

     

    Information unter 0511 532 5667

  • Gruppe für Angehörige depressiv erkrankter Menschen
  • Therapiegruppen für alkoholkranke Patienten

    Therapiegruppe I

    • dienstags
    • 15:00-16:30
    • Tagesklinik der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie
       

    Therapiegruppe II

    • mittwochs
    • 17:30-19:00 Uhr
    • Tagesklinik der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie

     
    Cafe between

    •  mittwochs
    •  16:30-17:30 Uhr
    •  Psychiatrischen Poliklinik auf dem Campus
       

    Frauengruppe

    •  dienstags
    •  17:30-19:30 Uh
    •  Tagesklinik der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie
       

    KEVA-Gruppe
    Kognitiv und edukativ ausgerichtetes verhaltenstherapeutisches Gruppenprogramm zum Umgang mit Alkohol

    •  dienstags
    •  15:00-16:30 Uhr
    •  Seminarraum 90 der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie
    •  mittwochs
    •  17:30-18:00 Uhr
    •  Seminarraum 90 der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie

    Ein Teilnahme an der Gruppe ist nur nach vorheriger Absprache möglich. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt mit der Suchtberautung auf.

  • Therapiegruppe für glücksspielabhängige Patienten

     

    Die Glücksspielabhängigkeit tritt zunehmend in den Behandlungsfokus von Beratungsstellen und Kliniken. Die Suchtberatung der MHH hat seit Jahren Erfahrung in der Behandlung von Glückspielabhängigen und führt seit November 2007 eine ambulante Therapie für spielsüchtige Patienten durch.

     

    Hintergrund


    Mit zunehmender Spielsucht reduziert sich das soziale Leben immer mehr auf den starken Drang zu spielen, sei es am Geldautomaten, im Kasino, bei Pferdewetten, Internetpoker oder anderen Angeboten der Glücksspielindustrie. Partnerschaft, Familie, Sicherung der sozialen Existenz, der eigenen Ernährung und Gesundheit verlieren an Bedeutung und alles Streben, Denken und Handeln ordnet sich der Geldbeschaffung und der Verschleierung der Spielsucht unter. Die betroffenen Spieler geraten immer mehr in die soziale Isolation, sind in der Regel hoch verschuldet und nicht selten arbeitslos. Leben Spieler in Familien, so ist das gesamte soziale Umfeld von den Auswirkungen der Spielsucht betroffen. Die sozialen Krisen münden in Verzweiflung und Depression.

     
    Ziel dieser Gruppe ist es, für die Betroffenen eine neue Plattform zu schaffen, einen Ort, wo sie sich in einem geschützten Raum unter therapeutischer Leitung über ihre Probleme austauschen können. Solidarität, die gemeinsame Suche nach neuen Denkansätzen, Möglichkeiten und letztlich auch Lösungen, sind das Bestreben der Auseinandersetzung in der Gruppe. Auch Angehörige werden, wenn möglich, gleich zu Beginn mit in die Behandlung einbezogen, um möglichst schnell Einfluss auf die Lebenssituation nehmen zu können.

     
    Gruppenkonzept
     
    Das Gruppenkonzept orientiert sich an der lösungsorientierten Therapie von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg sowie an den Elementen der Motivierenden Gesprächsführung nach Miller und Rollnick. Wie in allen Suchttherapiegruppen in der MHH geht es darum, mehr Selbstständigkeit und Selbstfürsorge zu erreichen, die Motivation, die Ergebniserwartung und Handlungskompetenz durch ressourcen- und lösungsorientierte Haltung zu erhöhen.  

     

    Einzelgespräch

     
    Einmal im Quartal findet ein individuelles Einzel- oder Paargespräch mit den Patienten statt, um die Effektivität der Gruppentherapie zu überprüfen und Hilfestellung bei individuellen Fragen zu geben. Bei akuten Krisen ist ein Einzelgespräch jederzeit möglich und kann ggf. durch eine stationäre Krisenintervention ergänzt werden.

      

    Strukturiertes Gruppenprogramm

     
    Neben der freien Themenwahl, dem Austausch über Suchtdruck und Spielrückfälle werden der Gruppe strukturierte Themen und Arbeitspapiere angeboten, um sich auch nach der Gruppe weiter mit dem Thema Spielsucht auseinandersetzen zu können.

     
    Inhalte der Gruppe

    • Achtsamkeitsübungen zur Sensibilisierung auftretender Spielgedanken
    • Einüben neuer Verhaltensweisen, mit dem Ziel, attraktive Alternativen zum Spiel zu entwickeln
    • Wahrnehmung des durch das Spielen verursachten Leids, bei sich selbst und Angehörigen
    • Umgang mit Selbstvorwürfen
    • Umgang mit Ablehnung und Vorwürfen der Angehörigen, auch bei Spielfreiheit
    • Schuldenregulierung und soziale Stabilisierung
    • Geldmanagement
    • Impulssteuerung bei auftretendem Spieldruck  
    1. Spielsuchtgruppe I & II: mittwochs 17:30-19:00 Uhr
    2. Spielsuchtgruppe III: donnerstags 10:00-11:30 Uhr



    Kontakt stellen Sie über die Suchtberatung her oder über 0511 532 3172

  • Tourettegruppe

     

     

    Neue Tourette-Gruppe mit ärztlicher Begleitung für Betroffene und Angehörige


    In einer der deutschlandweit größten Spezial-Ambulanzen betreuen wir seit vielen Jahren Patienten mit einem Tourette-Syndrom.

    Ab sofort bieten wir Patienten und Angehörigen die Möglichkeit, an einer ärztlich begleiteten regelmäßigen Gruppe teilzunehmen. Inhalt der Gruppe sind auf der einen Seite spezielle Themen wie z.B. Therapieformen, Führerschein, Begleiterkrankungen und deren Behandlung, Möglichkeiten zur Teilnahme an Studien etc.. Auf der anderen Seite soll Zeit für offene Fragen, Wünsche und Anregungen sein. Die Gruppe wird von erfahrenen, seit langer Zeit in der Tourette-Sprechstunde tätigen Fachärztinnen begleitet. Dieses neue Angebot wird von der Regionalgruppe Hannover der Tourette-Gesellschaft Deutschland e.V. unterstützt und stellt eine Ergänzung zu den Treffen der Gruppe statt.


    Wann findet die Gruppe statt?

    Jeden dritten Donnerstag im Monat von 18:00-19:30h.

     

     

    Wo findet die Gruppe statt?

    In der psychiatrischen Poliklinik der MHH, „Teppichraum“ (großer Konferenzraum).

     

     

    Wer kann teilnehmen?

    Patienten (auch, wenn sie sonst nicht bei uns in Behandlung sind), Angehörige, Eltern, Jugendliche ab 14 Jahren.

     

     

    Was ist für die Teilnahme erforderlich?

    Eine Überweisung des Hausarztes für die „Psychiatrische Poliklinik/Tourette-Sprechstunde“ und die Krankenkassen-Chipkarte (Sollten Sie als Angehöriger kommen, muss die Überweisung auf den Namen des betroffenen Kindes /Partners ausgestellt sein).

     

     

    Muss man sich vorher anmelden?

    Wenn möglich, ja (Mail oder 0511-532-3551). Sie können aber auch ohne Anmeldung kommen.

     

     

    Was wird angeboten?

    Vorstellung verschiedener Themen von ärztlicher Seite, Behandlung sozialer Aspekte, Zeit für eigene Fragen und Wünsche.
    Für das nächste Treffen am 14.03.2013 ist das Thema "Tourette und Partnerschaft" vorgesehen.

     



    Ersetzt die Gruppe den ärztlichen Kontakt mit den Mitarbeiterinnen der Sprechstunde?

    Um allen Teilnehmern genügend Möglichkeit zur Information zu geben, können das ausführliche ärztliche Gespräch, die individuelle Untersuchung und Diagnostik sowie die Vorschläge zur medikamentösen Behandlung nur im Rahmen von Einzelterminen innerhalb der Sprechstunde angeboten werden. Gerne können Sie hierzu zusätzlich einen Termin bekommen.

     

     

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

    Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung (Mail oder 0511-532-3551)

     

     

    Prof. Dr. med. K. Müller-Vahl 

    Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie

    Oberärztin 

    Dr. med. S. Bokemeyer
    Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie

     

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