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PD Dr. Andreas Krueger Tel: 0511 532 9731 E-Mail: krueger.andreas (at) mh-hannover.de
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Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppe: | ||
Die schnelle Wiederherstellung des Immunsystems, insbesondere des T-Zell-Arms der adaptiven Immunantwort, nach einer hämatopoetischen Stammzelltransplantation (HSCT) stellt ein bislang ungelöstes Problem dieser Therapie dar. Unsere Arbeitsgruppe studiert die molekularen Mechanismen der Differenzierung von T-Zellvorläufern in vivo mit dem Ziel, durch die Aufklärung dieser Prozesse zu einer Verbesserung von HSCT-Protokollen und einer schnellen Wiederherstellung des Immunsystems nach immunsuppressiver Therapie beizutragen. Der Forschungsschwerpunkt unserer Arbeitsgruppe liegt im Studium der molekularen und zellbiologischen Mechanismen der T-Zell-Entwicklung. Frühere Arbeiten der Arbeitsgruppe beschäftigten sich mit der Interaktion verschiedener Signalwege bei der Reifung verschiedener T-Zelllinien im Thymus. T-Zellvorläufer reifen im Thymus, gehen aber ursprünglich aus Hämatopoietischen Stammzellen des Knochenmarks hervor. Die Untersuchung von frühen Differenzierungsstadien führte zur Identifizierung einer neuartigen T-Zell-Vorläufer-Population. Kürzlich konnte unsere Arbeitsgruppe zeigen, dass die Besiedlung des Thymus nicht durch einen einzigen spezifischen T-Zell-Vorläufer erfolgt. Vielmehr scheint der Thymus eine instruktive Funktion im Rahmen der T-Zell-Spezifizierung innezuhaben. Die Untersuchung Chemokinrezeptor-defizienter Mäuse zeigte, dass die beiden Rezeptoren CCR7 und CCR9 zusammen eine wichtige Rolle bei der Besiedlung des Thymus durch Vorläufer-Zellen spielen. Derzeit untersucht unsere Arbeitsgruppe mit Hilfe neuartiger Mausmodelle sowie der Zweiphotonen-Intravitalmikroskopie die raumzeitliche Regulation der T-Zellentwicklung sowohl von frühen Vorläuferzellen außerhalb des Thymus als auch im Thymus selbst. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Identifikation humaner T-Zellvorläufer und der Untersuchung dieser Vorläufer auf ihre Effizienz zur T-Zell-Rekonstitution. Unsere Arbeitsgruppe ist Teil des Exzellenzclusters „Rebirth“ der DFG.
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