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Medizinische Hochschule Hannover | Carl-Neuberg-Str.1 | 30625 Hannover | Tel.:(+49) 0511-532-0

Institut für Klinische Biochemie

Direktor: 

Prof. Dr. S. Lenzen

 

                

Anschrift:  

Medizinische Hochschule Hannover  

 

Institut für Klinische Biochemie

OE 4340

Carl-Neuberg-Str. 1

D-30625 Hannover

Tel. : +49 511 532 - 6525

Fax : +49 511 532 - 3584

Email: clinbiochemistrymh-hannover.de 

 

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen:

 

Allgemeines:

Das Anliegen der Klinischen Biochemie ist die Erforschung der zellulären und molekularen Basis der Krankheiten. Dabei wird eine krankheitsbildnahe Forschung in Kooperation mit experimentellen und klinischen Gruppen unter Einsatz biochemischer, zellbiologischer, molekularbiologischer und elektrophysiologischer Methoden durchgeführt.

 

Das Forschungsgebiet des Instituts für Klinische Biochemie der MHH ist die experimentelle Diabetologie. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Pankreasinseldiabetologie. Die Forschungsarbeiten beschäftigen sich mit

  1. der insulinsekretorischen Funktion der Beta-Zellen des Pankreas und den molekularen Grundlagen der Signalerkennung und Signalvermittlung, die zur Exozytose des Insulins führen;
  2. den Ursachen und Mechanismen der Dysfunktion und des Zelltods der Beta-Zellen des Pankreas, die dem insulinpflichtigen (Typ 1) und dem Altersdiabetes (Typ 2) zugrunde liegen;
  3. der Entwicklung gentherapeutischer, stammzelltherapeutischer und neuer pharmakotherapeutischer Ansätze zur Behandlung und Prävention des Diabetes (Typ 1 und Typ 2).

 

Arbeitsgebiet: Experimentelle Diabetologie

Forschungsschwerpunkte:

  • Zell- und Molekularbiologie der Langerhansschen Inseln des Pankreas
  • Mechanismen der glucose-induzierten Insulinsekretion und Signalerkennung in Beta-Zellen des Pankreas
  • Molekularbiologie von Glucosetransport (GLUT2 Glucose Transporter) und Glucosephosphorylierung (Glucokinase) in Beta-Zellen von Pankreas und Leber
  • Mechanismen des selektiven Beta-Zelltods durch Nekrose und Apoptose
  • Bedeutung zytoprotektiver Enzyme für den Schutz von Beta-Zellen des Pankreas
  • Diabetogene Wirkungsmechanismen von Alloxan, Streptozotocin und Zytokinen
  • Regulation des Calciumtransports durch Ionenkanäle und subzelluläre Organellen
  • Differenzierung insulinproduzierender Zellen aus Stammzellen
  • Wirkungsmechanismen von blutzuckersenkenden Pharmaka
  • Gentherapie des insulinabhängigen Diabetes mellitus (IDDM)
  • Tiermodelle des Typ 1- und Typ 2-Diabetes mellitus

 

 

Arbeitsgruppe: Pädiatrische Endokrinologie / Neuroendokrinologie
(Kinderkrankenhaus auf der Bult)

 

Leiterin:   Priv.-Doz. Dr. med. Sabine Heger

Mitarbeiterin:

  • Johanna Müller (Dipl. - Biologin)

 

Allgemeines:

Das Anliegen ist die Erforschung der neuroendokrinen Regulationsmechanismen des Pubertätsbeginns. Ein verfrühter oder verspäteter Pubertätsbeginn kann zahlreiche exogene und endogene Ursachen haben, die zu einer Funktionsstörung der Gonadotropin-releasing Hormon (GnRH) produzierenden Nervenzellen des Hypothalamus führen können. Um die pathophysiologischen Mechanismen besser zu verstehen, werden unter Einsatz biochemischer, zell- und molekularbiologischer sowie tierexperimenteller Methoden die molekulargenetischen Grundlagen des Pubertätsbeginns erforscht.

 

 

Forschungsschwerpunkt:

  • Neuroendokrine Regulation der GnRH - neuronalen Funktion
  • Transkriptionelle Regulation des Pubertätsbeginns
  • Einfluss von Umweltfaktoren, sogenannte endokrine Disruptoren, auf den Pubertätsbeginn
  • Bedeutung epigenetischer Mechanismen (DNA-Methylierung und Histonmodifikation) für die Funktion der GnRH-Neurone

 

 

 

 

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