
Das Projekt JobReha wurde von der Koordinierungsstelle Angewandte Rehabilitationsforschung initiiert und sieht eine enge Verzahnung der Rehabilitationseinrichtungen mit den Betrieben vor. Kern des Projektes ist eine verbesserte Kommunikation zwischen Betriebs- und Rehabilitationsärzten. Durch die speziellen JobReha-Berichte informieren sich Betriebs- und Rehabilitationsärzte zeitnah und regelmäßig unter Verwendung standarisierter Formulare. Hierdurch soll eine optimale Verzahnung von Betrieb und Rehabilitationseinrichtung erreicht werden.
Die Teilnahme an dem Projekt JobReha ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Betriebe selbstverständlich freiwillig. Wenn sie Beschwerden am Rücken oder den Gelenken haben und diese mit der Arbeit in Zusammenhang stehen können sie sich bei Ihrem Betriebsarzt melden. Er veranlasst auf kürzestem Wege eine für den Betroffenen optimale Rehabilitationsmaßnahme. „Neu in dem Projekt JobReha ist, dass wir drei, den Beschwerden und der Situation der betroffenen angepasste Rehabilitationsformen anbieten können“ erläutert der Projektleiter Univ.-Prof. Dr. Christoph Gutenbrunner. Die Stufe 1 besteht in einer intensiven einwöchigen Rehabilitationsmaßnahme, in der die körperlichen Probleme durch ärztliche und physiotherapeutische Untersuchungen genau analysiert werden und ein spezieller Behandlungs- und Trainingsplan erarbeitet wird. Hierbei werden bestimmte Arbeitaufgaben auch in der Rehabilitationseinrichtung nachgestellt, so dass sie Probleme realitätsnah analysiert werden können. Auch ein Probearbeitstag im Betrieb gehört zu dem Programm.
Weitere Informationen:
Koordinierungsstelle Angewandte Rehabilitationsforschung
Klinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
Tel.: 0511-532-4100
Fax: 0511-532-8123
Email: pauke.doris
mh-hannover.de