
Die Station 34 ist eine interdisziplinäre Intensivstation in Kooperation der Klinik für Neurochirurgie und der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin.
Sie verfügt über 15 Patientenbettplätze, die sich auf ein 2 Dreibett- 2 Zweibett- und 5 Einzelzimmer verteilen. 12 dieser Betten stehen der Klinik für Neurochirurgie zur Verfügung, 3 Betten der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, diese können von unterschiedlichen Fachabteilungen belegt werden, die nicht über eine fachbezogene Intensivstation verfügen, z. B. die Kliniken für Urologie, Mund- Kiefer-Gesichtschirurgie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Neurologie und Neuroradiologie.
Aber auch andere Abteilungen, wie die Herz-Thorax-Transplantations- und Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie, Viszeral- und Transplantationschirurgie und Innere Medizin können bei Bedarf und vorhandenen Kapazitäten die Betten nutzen.
Das Pflegeteam der Station 34 verfügt über 50 Mitarbeiter, die in Voll- und Teilzeit beschäftigt sind. Alle sind examinierte, staatlich anerkannte Pflegekräfte, ein Teil verfügt zusätzlich über die zweijährige Fachweiterbildung für Intensiv- und Anästhesiepflege.
Zum Team gehören weiterhin zwei Versorgungsassistentinnen, die für die Bestelllungen jeglicher Art zuständig sind und dafür sorgen, dass die Einheiten und Patientenzimmer mit den benötigten Materialien bestückt sind.
Unser pflegerisches Handeln basiert auf dem Pflegemodell nach Roper et.al. und orientiert sich am Pflegeleitbild der Medizinischen Hochschule Hannover.
Der Schwerpunkt unserer Pflege liegt in der postoperativen Überwachung und Versorgung von Patienten, bei denen nach großen chirurgischen Eingriffen, bei lebensbedrohlichen Erkrankungen und Verletzungen, eine Intensivbehandlung erforderlich ist.
Weiterhin werden auch Patienten behandelt, bei denen aufgrund bestimmter Vorerkrankungen auch kleinere Operationen und Interventionen mit einem erhöhten Risiko verbunden sind und eine besondere Überwachung benötigen.
Dieses beinhaltet die klinische und apparative Überwachung der vitalen Funktionen, z.B. bei der invasiven und noninvasiven Beatmung sowie intensive atemtherapeutische Maßnahmen, weiterhin die patientenorientierte Planung, Durchführung, Dokumentation und Evaluation pflegerischer Maßnahmen.
Durch qualifizierte Mitarbeiter können auch Elemente aus der Basalen Stimulation, des Bobath Konzeptes und der Kinästhetik individuell angeboten werden. Sobald die vitale Situation des Patienten es zulässt, werden vorhandene Ressourcen weitgehend gefördert. Frühmobilisation und aktivierende Pflege sind für uns ebenso selbstverständlich wie die Integration der Angehörigen in unseren pflegerischen Alltag.
Um den Patienten eine optimale Versorgung zu gewährleisten, ist für uns die enge Zusammenarbeit und Kooperation mit allen am Behandlungsprozess beteiligten Berufsgruppen obligat.
Wir sind an der praktischen Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpfleger und den Teilnehmern der Fachweiterbildung für Anästhesie- und Intensivpflege der MHH beteiligt.
Mentoren und Praxisanleiter mit pädagogischer Zusatzqualifikation gewährleisten hier einen hohen Standard.
Medizinische Hochschule Hannover
Intensivstation 34 - OE 3616
Carl-Neuberg-Straße 1 - 30625 Hannover
Tel: +49 511 532-2341 / -2342
Email - Pflegedienstleitung Pflegebereich I

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