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Mentoringprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen der MHH 2007 bis 2008 - Einladung zur öffentlichen Auftaktveranstaltung am 08.11.2007 im Hörsaal H der MHH. Nähere Informationen finden Sie hier.
Die MHH belegt den dritten Platz bei einem bundesweiten Vergleich zum Thema Chancengleichheit an deutschen medizinischen Fakultäten. Gegenüber dem Ranking von 2001 konnte sich die MHH um 8 Plätze verbessern, was sie dem guten Kinderbetreuungsangebot, dem Frauen-Faktor 1,5 bei der leistungsorientierten Mittelvergabe und außerdem vielen Detailmaßnahmen im Bereich Gleichstellung verdankt. Den vollständigen Bericht finden Sie hier.
Grundtechniken der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung am 26.11.2007 und 03.12.2007 nähere Informationen finden Sie hier
Sehr geehrte Damen, liebe Frauen, sehr geehrte Gäste dieser Seite,
Das Wichtigste zuerst: Das Dritte Mentoringprogramm für NachwuchsÂwissenschaftÂlerinnen der MHH startet am 08.11.2007 um 16.00 Uhr in Hörsaal H mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung. Nach der Begrüßung durch den MHH Präsidenten Professor Bitter-Suermann wird Dr. Georg Munz von der DFG ein Grußwort sprechen, Professorin Glasmacher von der Universität Hannover berichtet über ihre Erfahrungen als Mentorin an der RWTH Aachen und Professorin Schrader vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein geht der Frage nach „Wie geben Frauen Kompetenzen an Frauen weiter?“ Sie sind herzlich zu dieser Auftaktveranstaltung eingeladen! Für unsere Planung würde es helfen, wenn Sie ihr Kommen im Gleichstellungsbüro kurz ankündigen.
Gerade rechtzeitig zu Beginn der dunklen Jahreszeit haben wir Kurse zur SelbstÂverteidigung und Selbstbehauptung in das Veranstaltungsprogramm des GleichÂstellungsbüros aufgenommen. Den Flyer finden Sie im Anhang. Am besten, Sie melden sich umgehend mit einem kurzen Anruf unter 65 01 zu einem der Termine an.
Sie gehören zu den Paaren, die nicht nur Kinder haben, sondern auch beide eine Führungsposition einnehmen oder anstreben? Dann sollten Sie auf jeden Fall bei der Online-Befragung für Doppelkarrierepaare mitmachen, die noch bis einschließlich November unter der Internetadresse www.doppelkarrierepaare.de bereit steht. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 20 Minuten. Diese Zeitinvestition dürfte sich aber lohnen, denn Sie können Ihre Wünsche und Probleme direkt bei der BundesfamilienÂministerin platzieren und damit Einfluss auf die künftige Politik nehmen. Durch die Umfrage will das BMFSFJ gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung und der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft die Situation von dual career couples analysieren und daraus Handlungsempfehlungen für die Zukunft entwickeln.
Niedersachsen hat die „DialogÂinitiative Gleichstellung und QualitätsmanageÂment an Niedersächsischen HochschuÂlen“ ins Leben gerufen. Das WissenschaftsÂministerium, die Landeshochschulkonferenz und die Landeskonferenz niedersächsischer HochschulÂfrauenbeauftragter wollen sich in einem Gesprächsforum schwerpunktmäßig mit den Themen Qualitätsmanagement und Personalmanagement, Integration von GeschlechterÂaspekten in Lehre und Forschung sowie Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie befassen. Mit dem Ziel gemeinsamer Standards werden die niedersächsiÂschen Hochschulen einen Benchmarking-Verbund Chancengleichheit bilden. GleichÂstellungspolitische Ziel- und Leistungsvereinbarungen sollen in die ZielvereinÂbarungen zwischen dem Land und den Hochschulen aufgenommen werden. Die Vereinbarung finden Sie in der Anlage.
Ärztinnen aus Gastroenterologie und Viszeralchirurgie haben im Rahmen der GastroÂenterologietagung 2007 in Bochum das Netzwerk ‚FIV – Frauen in der Viszeralmedizin’ vorgestellt. Federführend ist Professorin Dr. Doris Henne-Bruns, die der einen oder anderen von Ihnen sicher von der Abschlussveranstaltung unseres letzten Mentoringprogramms in bester Erinnerung ist. Networking und Hospitationen zum Wiedereinstieg sind die ersten Projekte. Informationen zum FIV-Netzwerk finden Sie unter www.bvgd-online.de/index_634.php. Kontakt aufnehmen und sich anmelden können interessierte Frauen per Email unter fiv
mit-fiv.de. Im März 2008 sollen beim Krebskongress in Berlin die ersten Ergebnisse der FIV-Aktivitäten präsentiert werden.
Bei der 19. Jahrestagung der Bundeskonferenz der Frauenbeauftragten und Gleichstellungsbeauftragten an deutschen Hochschulen (BuKoF), die vom 17. bis 19.09.2007 in Bad Boll stattfand, widmeten sich die ca. 130 Teilnehmerinnen Fragen von Geschlechtergleichstellung, Antidiskriminierung und Diversity. In mehreren WorkÂshops und Vorträgen war vor allem das im August 2006 in Kraft getretene, aber noch wenig bekannte Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und die inzwischen eingerichtete AntiÂdiskriminierungsstelle des Bundes ein Thema.
Auf der Mitgliederversammlung wurden mehrere Beschlüsse gefasst, die inzwischen alle auf der Internetseite der BuKoF unter www.bukof.de nachgelesen werden können. Besonders wichtig sind drei Handlungsempfehlungen, die sich an die DFG richten. So soll die Situation von Stipendiatinnen mit Kind/ern verbessert werden, ein Teil des allgemeinen Overheads soll Chancengleichheitsprojekten vorbehalten sein und die Geschlechterperspektive soll bei der Bewilligung von Drittmitteln für medizinische Forschungsprojekte berücksichtigt werden (diesen Antrag finden Sie auch beigefügt). Die Frauen- und GleichstellungsÂbeaufÂtragten warten mit Spannung darauf, wie die DFG mit diesen Empfehlungen umgeht.
Apropos DFG: Sicher haben Sie die Wahlunterlagen für die Online-Wahl der Mitglieder der Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft schon bekommen. Ab dem 05.11.2007 können Sie elektronisch auf die Zusammensetzung der Gremien, die über Ihre Förderanträge entscheiden, abstimmen. Wählen Sie! Und: Wählen Sie Frauen in die DFG-Gremien! Noch immer ist die Zahl der Frauen, die Weichenstellungen der Forschung mitbestimmen, viel zu gering. Sie haben es in der Hand, daran etwas zu ändern. Die DFG selbst hat in letzter Zeit viele Veränderungen eingeleitet und auch für Transparenz gesorgt. Über die Situation der Frauen im Fördergeschehen der DFG können Sie im angefügten im Infobrief Näheres erfahren.
Sie suchen noch etwas zur Entspannung? An der Musikhochschule Hannover findet im Rahmen der „Dialoge zwischen Kunst und Wissenschaft“ im Wintersemester die Vorlesungsreihe: Musik / Szene / Osteuropa: Gender Topographien statt. Neben wissenÂschaftlichen Vorträgen werden Konzerte bzw. Gesprächskonzerte (hier ist die Komponistin anwesend!) gegeben. Neben vielen Frauen stehen auch zwei Männer auf dem Programm – das Sie in der Anlage finden.
Mit freundlichen Grüßen
Bärbel Miemietz
Ansprechpartnerinnen: Gleichstellungsbeauftragte / Sekretariat / Projektkoordinatorin audit familiengerechte hochschule / Referentin und Projektkoordinatorin Mentoring-Programme der MHH / Projektkoordinatorin Netzwerk Medizin und Geschlecht / Kommission für Gleichstellung
Aktuelles: Interne Veranstaltungen / Externe Veranstaltungen / Berichte zu Veranstaltungen / Preise/Ausschreibungen
Projekte: Mentoring für Wissenschaftlerinnen 2007-2008 / Mentoring für Studentinnen/Absolventinnen 2006-2007 / Mentoring für Wissenschaftlerinnen 2005-2006 / Wissenschaftlerinnen Mentoring 2004 / audit familiengerechte hochschule / Projekt Netzwerk Medizin und Geschlecht
Karriere: Forschungsförderung / Stellenbörse / Ärztinnennachwuchsmangel und Vereinbarkeit / Frauen verdienen im gleichen Beruf zwölf Prozent weniger als Männer / Frauen in Führungspositionen / Bachelor und Master / Ärztin und Karriere / Aufstieg oder Ausstieg / Bericht der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung Frauen in der Medizin
Rechtsgrundlagen: Befristungsrecht für Arbeitsverträge in der Wissenschaft / Gesetz zur Änderung arbeitsrechtlicher Vorschriften in der Wissenschaft / Allgemeines Gleichbehandlungssgesetz (AGG vom 14.08.2006) / Erste Erfahrungen in der Rechtssprechung zum AGG / Frauenförderplan der MHH / Gleichstellungsbericht 2006 / Gleichstellungsbericht 2004 / Frauenbericht 2002 / Niedersächsisches Hochschulgesetz / Hochschulrahmengesetz / Ordnung der MHH-Kindertagesstätte / Das neue Elterngeld / Gesetz zur Förderung der Gleichstellung der Frau in der Rechts- und Verwaltungssprache / Allgemeine Informationen zu Stellenausschreibungen
Hochschulpolitik: Neues Hochschuldienstrecht /Weitere Informationen / Informationen zur Hochschulpolitik und Hochschulreform / Zur Zukunft der Promotion in Europa / Hochschulkompass
Gender Mainstreaming bei der Akkreditierung von Studiengängen: Positionspapier der BuKoF / Beschluss des Akkreditierungsrates / Eckpunkte der KMK Gender-Aspekte bei der Einführung und Akkreditierung von gestuften Studiengängen, Studienanforderung